Check Point und FireEye verkünden Partnerschaft zum Austausch von Bedrohungsinformationen

Im Rahmen dieser Kooperation tauschen Check Points ThreatCloud- sowie Next Generation Threat Prevention-Lösungen und die FireEye NX-Plattform die neuesten Bedrohungsinformationen in Echtzeit aus. Dies ermöglicht Kunden die dynamische Aktualisierung der Firewall-Sicherheitsrichtlinien auf Basis der Informationen beider Plattformen.

Jeden Tag werden Organisationen aller Größen mit unterschiedlichen Methoden und Absichten von Hackern ins Visier genommen. Ob die Angreifer erfolgreich sind, hängt von den Sicherheitsimplementierungen eines jeden Unternehmens sowie von den Bedrohungsinformationsdaten, die sie stützen, ab. Die Partnerschaft ermöglicht den beiden Marktführern auf dem Gebiet des Zero-Day-Schutzes, Kunden ein tieferes Verständnis rund um die Bedrohungslandschaft zu vermitteln. Bei dieser Partnerschaft profitieren Kunden von:

  • Messbaren, automatisierten Bedrohungsinformationen: Die Unternehmen tauschen anonyme Bedrohungsinformationen miteinander aus, zu denen IP-Adressen, Domain-Namen und Datei-Hashes gehören. Diese werden automatisch in die jeweiligen Produkte und Netzwerke der Unternehmen integriert, um die Sicherheit in den im gesamten Netzwerk eines Kunden zu verstärken.
  • Zugang zum größten Repository der Bedrohungsinformationen: Die Partnerschaft kombiniert Informationen von Check Points Next Generation Threat Prevention-Lösungen mit Informationen, die von FireEyes virtuellen Maschinen erzeugt wurden. Auf diesem Weg kann gemeinsamen Kunden die branchenweit größte Library an Bedrohungsinformationen geboten werden, die derzeit erhältlich ist.
  • Fast-Echtzeit-Austausch: Die Bedrohungslandschaft ist konstant, wobei Angreifer oft zwischen willkürlichen Angriffen und der individuellen Anpassung einzelner Payloads, die gegen spezielle Unternehmen gerichtet sind, wechseln. Zum Schutz der Kunden aktualisieren Check Point und FireEye Bedrohungsinformationen innerhalb der Umgebung eines Unternehmens beinahe in Echtzeit und ermöglichen so den Schutz in einer Bedrohungslandschaft, in der sogar ein Verzug von einer Stunde zu einem Verstoß führen kann.

„Die Bedrohungslandschaft ändert sich täglich mit neuen, schneller denn je aufkommenden Akteuren und Angriffsmethoden“, sagt Amnon Bar-Lev, Präsident, Check Point Software Technologies. „Wir sind an einem Zeitpunkt angekommen, an dem der beste Weg zur Abwehr von Cyber-Bedrohungen die Bündelung von Kräften und der Austausch von Wissen rund um die auftretenden Angriffe und Versuche ist, so dass wir unseren Kunden ein tieferes Sicherheitsniveau bieten können.“

„Durch die Zusammenführung von Bedrohungsinformationen und Erkennungsfähigkeiten von FireEye und Check Point sind Kunden vor hochentwickelten Angriffen an allen Ausgangspunkten ganzheitlich geschützt“, erklärt David DeWalt, FireEye CEO und Vorstandsvorsitzender. „Diese Partnerschaft ist ein Modell für die Zusammenarbeit von Anbietern, die dazu beitragen wird, dass Unternehmen sich selbst gegen die raffiniertesten Cyberangriffe schützen können.“

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