E-Mail-Marketing-Benchmark: Die frühe E-Mail fängt den Leser

Zu welcher Uhrzeit werden die meisten Mailings versendet? Wann sind die Öffnungs- und Klickraten am höchsten? Wie sehen die Kennzahlen für die einzelnen Branchen aus? Die Antworten auf diese Fragen gibt der Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2015 und hält dabei einige Überraschungen bereit.

 Der E-Mail-Marketing-Benchmark 2015 von Inxmail liefert Marketern spannende Erkenntnisse rund um den Mailingversand und ermöglicht die Einordnung der eigenen E-Mail-Marketingaktivitäten im Branchenvergleich. Im Rahmen der Studie hat der E-Mail-Marketingexperte Öffnungsraten, Klickraten und Rücklaufquoten von mehr als 1.000 Unternehmen untersucht.

 Die Ergebnisse zeigen, dass der beste Versandtag im B2B-Bereich mit einer durchschnittlichen Öffnungsrate von 29,3 Prozent der Sonntag ist. Im B2C-Bereich liegt dagegen mit 32,3 Prozent der Samstag vorne. Der Gewinner im Branchenvergleich ist die Branche „Kunst und Kultur“. Die durchschnittliche Öffnungsrate bei Mailings von Unternehmen aus diesem Segment liegt mit 53,6 Prozent am höchsten. Den Topwert bei der Klickrate hält dagegen die Branche „Chemie und Pharma“.

 Die beliebtesten Versandzeitpunkte für Mailings sind morgens gegen 11 Uhr und mittags zwischen 14 und 17 Uhr. Dabei erzielen jedoch Mailings die höchsten Öffnungsraten, die zu ganz anderen Zeiten versendet werden: Im B2B-Segment ist dies der Zeitraum kurz nach Mitternacht – also zu sehr früher Stunde. Im B2C-Bereich werden dagegen diejenigen Mailings am häufigsten geöffnet, deren Versand abends zwischen 21 und 24 Uhr erfolgt.

 Die schlechteste Öffnungsrate haben Mailings, die zwischen 6 Uhr morgens und 12 Uhr mittags versendet werden. Hierbei bildet im B2B-Bereich überraschenderweise gerade das Wochenende eine Ausnahme: Mit knapp 47 Prozent ist die Öffnungsrate bei den Mailings enorm hoch, die sonntags zwischen 9 und 12 Uhr versendet werden. Samstags liegt sie in diesem Zeitraum immerhin noch bei 38,5 Prozent. Allerdings ist die Klickrate im B2B-Bereich am Samstag sehr niedrig: Sie liegt hier im Durchschnitt bei gerade einmal 1,3 Prozent, während sie an keinem der anderen Wochentage unter 3,5 Prozent rutscht.

 Ein signifikanter Unterschied zwischen B2B- und B2C-Versendern wird zudem deutlich, wenn man sich die Öffnungsrate im Jahresverlauf anschaut: Während die Zahlen an Weihnachten im B2B-Segment am höchsten sind, sind sie gerade zu dieser Zeit im B2C-Bereich am niedrigsten.

 Insgesamt sind die Öffnungsraten sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich erneut leicht gesunken. Ein Grund hierfür ist die zunehmende Konkurrenz im Postfach der Empfänger. Relevante und passgenau auf den Empfänger zugeschnittene Inhalte werden deshalb immer wichtiger.

Der komplette Benchmark kann kostenfrei heruntergeladen werden. Für die Studie wurden mehrere zehntausend Newsletter mit einem gesamten Versandvolumen von mehreren Milliarden E-Mails analysiert. Trigger- und Transaktionsmails wurden bei der Datenerhebung nicht berücksichtigt.

               

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