Ethoca & Ogone: Gemeinsame Sache gegen Internetbetrug

Um den Handlungsspielraum von Kreditkartenbetrügern im Online-Handel wesentlich einzuschränken, haben Ethoca, Spezialist für die Betrugsbekämpfung im Internet, und Payment Service Provider Ogone eine Kooperation beschlossen.

 

Auf einen Schlag haben damit die über 28.000 Shopbetreiber in weltweit 45 Ländern, die bereits auf die Dienstleistungen von Ogone setzen, Zugriff auf die Betrugsbekämpfungstools von Ethoca. 

 

Künftig erfolgt bei jeder Bestellung im Webshop vollautomatisch und in Echtzeit ein Abgleich mit den Daten von über 150 Unternehmen, die sich in der „Global Fraud Alliance“ zusammengeschlossen haben. Dazu gehören laut Angaben Ethocas neben anderen Firmen auch 17 der Top-20-E-Commerce-Händler weltweit und Marken wie die Royal Bank of Scotland, British Airways oder bwin. Per Screening wird der Datenpool auf Rückbuchungshistorien, etwaige Auffälligkeiten und Ungereimtheiten bei Einkäufen im Netz sowie bestimmte Betrugsmuster hin überprüft.

 

Die Ergebnisse bekommt der Shopbetreiber transparent dargestellt und erhält so eine verlässliche Entscheidungsgrundlage, ob er eine Online-Bestellung annimmt oder ablehnt. Neben der Vermeidung von Betrugsfällen sollen Online-Händler damit auch die False-positive-Rate reduzieren können. Dabei handelt es sich um Fehlalarme, die dafür sorgen, dass die Bestellung integerer Einkäufer abgelehnt wird. Beide Faktoren wirken sich umsatzmindernd aus und können die Liquidität eines Webshops gefährden.

 

„Der einzelne Shopbetreiber kann nur wenig gegen die Machenschaften einer stetig steigenden Zahl von Internetbetrügern ausrichten“, kommentiert Marcus W. Mosen, Chief Commercial Officer bei Ogone. „Innerhalb einer starken Gemeinschaft und unter Nutzung eines täglich wachsenden Datenpools sind die Chancen wesentlich größer, Betrugsversuche sofort identifizieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können.“

 

Die Ethoca-Studie „Fraud Attacks Cross Industries“ (Januar 2011) unterstreicht die aktuelle Brisanz des Themas: 95 befragte Online-Händler mussten innerhalb von nur drei Monaten 25.188 Betrugsfälle verkraften. Jede zehnte illegal erhaltene Kreditkarteninformation wurde für mehrere Attacken verwendet – und zwar branchenübergreifend. Dabei ist die Lebenszeit der gestohlenen Daten gering: In 86 Prozent der Fälle wurde die Nutzung binnen 24 Stunden beendet, in 50 Prozent sogar schon nach einer Stunde. „Das zeigt, wie wichtig der Datenabgleich mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ist – und dass dieser real-time erfolgen muss“, fasst Mosen zusammen. 

 

 Noch bis zum 31. Mai 2011 können sich die Internethändler unter dem Link www.ethoca.com/ogone  für die dauerhaft kostenfreie Nutzung des Serviceportfolios registrieren.

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