ProfitCard 2011

Kredit- und Debitkarten als Profitcenter für Banken Es ist ja richtig: Plastik hat gegenüber Metall und Papier viele Vorteile. Es ist bequemer, einfacher und sicherer. Aber dennoch: Es beult Brieftaschen aus und ist weder vor Verlust noch vor Diebstahl und Fälschung wirklich sicher. Kein Wunder also, dass sich Kartenorganisationen und Banken zunehmend mit der Frage beschäftigen, ob es denn immer unbedingt Plastik sein muss, oder ob es nicht in vielen Fällen auch ganz gut ohne eine physische Karte geht.

Als Alternativen zu herkömmlichen Karten kommen verschiedene Möglichkeiten in Frage. Für alle „Card-Not-Present“-Zahlungen reicht ohnehin die Kartennummer (zuzüglich Kartenprüfnummer). Warum sollte es dann nicht für solche Gelegenheiten spezielle Kartennummern geben, die eine Bank an die Kunden – auch ohne Verbindung zu einem Stück Plastik – ausgegeben kann? Und wenn der neue Personalausweis schon einen Chip trägt, mit dem sich den Besitzer eindeutig identifizieren lässt, dann liegt der Gedanke nahe, den neuen Ausweis auch für bestimmte Zahlungsvorgänge zu nutzbar zu machen. Bei den „guten alten“ Karten selbst steht derzeit das Thema „Kontaktlos“ weit oben auf der Agenda. Dazu haben die Sparkassen eine eigene Strategie entwickelt und erste Projekte gestartet. Im Kartengeschäft insgesamt stehen also einige neue Technologien am Start. Dabei stellt sich die Frage, wie sich solche Neuerungen auf die Profitabilität auswirken.

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