Western Union setzt als Anbieter für weltweiten Geldtransfer auf digitale Kanäle

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Western Union hat es sich zum Ziel gesetzt, als internationaler Zahlungsdienstleister immer an den Orten zu sein, wo die Verbraucher ihre Zeit verbringen. Kunden, die grenzüberschreitend Geld versenden, gehen dabei sehr unterschiedlich vor und haben unterschiedliche Bedürfnisse.

Um allen Kunden einen idealen Zugang zu ermöglichen, setzt Western Union auf die Omni-Channel-Strategie und baut besonders den Digital-Bereich aus. Zentrale Säule ist das umfangreiche Ein- und Auszahl-Netzwerk mit mehr als 500.000 Vertriebsstandorten in weltweit über 200 Ländern und Territorien und mit 16.000 Korridoren – sprich, jeweiligen Kanälen zwischen zwei Ländern. Das Netz verbindet alle Vertriebsstandorte mit der Website, mobilen Geldbörsen, über eine Milliarde Bankkonten weltweit genauso wie mit ausgewählten Social-Media-Plattformen.


Ein Schritt der digitalen Ausrichtung von Western Union war der Launch der Plattform WU Connect im Herbst 2015. Sie ermöglicht Geldversendungen vom PC oder anderen mobilen Endgeräten aus an Vertriebsstandorte weltweit, Konten sowie auch mobile Geldbörsen. Zudem integriert WU auch soziale Netzwerke: Die Nutzer von Viber (China) und WeChat (USA) können auch von dort aus Geld mit Western Union verschicken. Im Frühjahr 2016 ergänzte WU seinen Service auch um eine mobile App, die das Versenden von Geld noch einfacher und bequemer macht und den Versand über das Smartphone praktisch überall ermöglicht.

Die neue Ausrichtung zeigt Erfolg und verhilft WU dazu, sich neue Zielgruppen zu erschließen: 80 Prozent der Digital-Kunden sind Neukunden. 46 Prozent der digitalen Versendungen über die Plattform WU Connect werden von Millennials getätigt; bei Versendungen über das Smartphone sind es 58 Prozent. Das Ergebnis schlägt sich auch in den Einkünften nieder: So steigerte der Finanzdienstleister seine Einnahmen im Digital-Geschäft 2015 um über 20 Prozent.

Kunden von Western Union können in Europa auf viele Varianten Geld versenden. In bar von einem Vertriebsstandort, vom Bankkonto, online über die Website www.westernunion.de oder mit der WU App mittels Smartphone, vom Selfservice-Kiosk oder Ticket-Automaten. Ausbezahlt wird in bar, auf ein Bankkonto oder auf die Kreditkarte beziehungsweise Bankkarte. Die Einführung der verschiedenen Optionen erfolgt Schritt für Schritt in den einzelnen Ländern. Kunden mit unterschiedlichstem Nutzerverhalten – vom Digital Native über traditionelle – können so Geld über alle Kanäle in die ganze Welt versenden und empfangen, unabhängig vom Ort oder dem Vorhandensein einer Banken-Infrastruktur. Wichtig ist dabei die Verknüpfung der digitalen Kanäle mit dem physischen Netzwerk: Auch digitale Transaktionen, etwa über die Website oder die mobile App, können auch in bar an einem der über 500.000 Vertriebsstandorte weltweit empfangen werden.
 
 

Autor: Herbert Seitner ist seit 2014 Regional Vice President Central Europe bei Western Union. Der Österreicher verantwortet die Geschäfte in 13 Ländern, darunter auch die D-A-CH-L Region. Seitner war zuvor bereits acht Jahre in unterschiedlichen Positionen bei Western Union tätig, zuletzt als Vice President Finance and CFO Europe & CIS. Western Union ist mit mehr als 500.000 Vertriebsniederlassungen in 200 Ländern und Territorien ein Anbieter von weltweiten Zahlungsservices und bietet Konsumenten und Unternehmen die Möglichkeit, schnell, zuverlässig und komfortabel Geld rund um den Globus zu transferieren und Zahlungen zu tätigen.
 (jm)

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