Flexibles ERP-Gerüst für Online-Einkaufskörbe

Nun also auch Lebensmittel. Nach Büchern, Musik, Elektronik, Kleidung und vielem mehr, das bei jedem mittlerweile frei Haus geliefert wird, war der Kauf von Brot, Milch oder Fleisch bisher für viele noch ein Grund, im Laden vor Ort das Gewünschte auszuwählen – quasi analog. Doch selbst diese Bastion bröckelt mehr und mehr, wie unter anderem das Handelsblatt jüngst vermeldet hat.

Die Warteschlange an der anderen Supermarktkasse bewegt sich immer schneller als die, in der man selber ausharrt. Genau das Produkt, das man dringend braucht und weswegen man überhaupt einkaufen gegangen ist, ist ausverkauft. Außerdem regnet es in Strömen. Wer hätte das noch nicht erlebt? Aber während es schon ein alter Hut ist, die Pizza per Internet oder mit der Lieferservice-App nach Hause zu ordern, stecken nur selten Kunden die Zutaten dafür oder sonst benötigte Lebensmittel in den digitalen „Warenkorb“ – womit wir tatsächlich bei der ursprünglichen Bedeutung dieses Begriffs wären – und lassen sie sich an die Haustür bringen.

Gerade einmal ein Prozent beträgt aktuell der Anteil online verkaufter Lebensmittel am Gesamtumsatz der Lebensmittelbranche. Noch ist dies so, denn ein näherer Blick zeigt: Die Zeiten werden sich ändern und zwar eher früher als später, wenn sich mehr und mehr Anteile vom stationären in den Online-Handel verschieben. Um unter diesen geänderten Bedingungen weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, gilt es für die Unternehmen in der Lebensmittelbranche, IT-seitig früh die entsprechenden Weichen zu stellen.

 

 

Dreh- und Angelpunkt, damit ein Unternehmen im Online-Lebensmittelhandel erfolgreich werden und bleiben kann, ist ein leistungsstarkes Shop-System. Noch viel wichtiger ist jedoch zunächst eine funktional ausgereifte ERP-Software. Und diese sollte so flexibel aufgebaut sein, dass sich eine Shop-Lösung nahtlos und harmonisch integrieren lässt – denn nur so ist ein optimales Management sämtlicher Prozesse hinter den Kulissen des digitalen Supermarkts gewährleistet. Durch den Einsatz eines ERP-Systems kann ein Anbieter sicherstellen, dass alle internen Rädchen gut geschmiert laufen – von der Bestellung über die Erfassung der Wareneingänge und die Auftragsbearbeitung bis hin zur Rechnungsprüfung. Hierfür sorgen entsprechende Werkzeuge für Bestandsführung und Planung sowie die lückenlose und flexible Steuerung von Beschaffungsprozessen. Ein reibungsloser Informationsfluss entlang der gesamten Logistikkette ermöglicht zudem, dass die angebotenen Produkte stets verfügbar sind und somit die Liefertermine eingehalten werden können.

Verfügt eine derart leistungsfähige ERP-Software schließlich noch über offene Schnittstellen, kann ein Shop-System für den Online-Lebensmittelhandel komfortabel eingebunden werden. Genau dieses perfekte Zusammenspiel bietet dann den Kunden beste Bedingungen für Bestellung und Lieferung. Auf diese Weise steht einer nachhaltigen Kundenbindung nichts mehr im Wege. Das gilt für den sensiblen Lebensmittel-Handel genauso wie für alle Bereiche, die die Zukunft noch bereithalten mag.

Autor: Marco Mancuso ist CFO der SOU AG, einem international agierendem mittelständischen Softwareunternehmen in privatem Besitz mit Standorten in Schwetzingen und Dresden. Weltweit vertrauen SOU über 350 mittelständische ERP-Kunden aus den Bereichen Fertigungsindustrie und Großhandel. SOU hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware für den Mittelstand sowie auf das Anbieten plattformunabhängiger IT-Dienstleistungen für Großunternehmen und Konzerne spezialisiert.

(jm)

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