Kommentar: „Bei Apps ist noch viel Luft nach oben“

Der europäische Online-Handel soll den Erwartungen zufolge im Jahr 2014 einen Umsatz von 212,8 Milliarden Dollar gemacht haben – und der Mobilmarkt bildet ein immer größeres Stück dieser riesigen Online-Handels-Torte. Deutschland allein hält einen Anteil von 27 Prozent an allen Online-Handels-Transaktionen in Europa, und es besitzt einen der am besten entwickelten Handelsmärkte der Welt. Die Evolution vom E-Commerce zum M-Commerce ist in Deutschland in vollem Gange. Sowohl heimische als auch internationale Händler haben begonnen, die Möglichkeiten und Herausforderungen dieser neuen Technologien für sich zu entdecken.

Viele der Top-Händler in Deutschland haben bereits Apps entwickelt, die einen wichtigen Teil zu ihrem wachsenden Geschäft beitragen. Diese Apps bieten Kunden Funktionen zur Interaktion und ein besseres Einkaufserlebnis. Im Moment ähneln sich die Apps hinsichtlich ihrer Basis-Features. Aber es ist noch viel Luft nach oben für diejenigen, die weiterhin in eine gut durchdachte und innovative Mobile-Strategie investieren. Anbieter sollten keine mobile App entwickeln, nur damit sie Teil der M-Commerce-Gemeinde sind, sondern mit ihrer App essenzielle Funktionen bieten, die das Nutzererlebnis bereichern.

Allerdings gibt es an dem Punk noch einige Herausforderungen zu überwinden, speziell in Deutschland. Als die weltweit bargeldfreudigste Wirtschaft steht Deutschland die vollständige Öffnung hin zu alternativen Zahlungsmethoden noch bevor – insbesondere beim Bezahlen mit mobilen Apps.

Autor: Olivier Bernard, VP EMEAR bei App Annie, einem App-Analyse-Dashboard.

 

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