Kroll Ontrack: Datenrettungsagenda 2014

Datensicherheit, Business Continuity und mobile Endgeräte sind nur einige der Datenrettungstrends, die Kroll Ontrack, Experte für Datenrettung und E-Discovery, 2014 beobachtet hat. Die entscheidendste Entwicklung im vergangenen Jahr war jedoch, dass Datenrettungs-Unternehmen verstärkt ihre Kunden dahingehend beraten, wie diese ihre Daten vor Datendiebstahl schützen können.

Verletzung der Datensicherheit: Ursache für Datenverlust – Grund für neue Datenrettungsmaßnahmen

Im Jahr 2014 gab es zahlreiche Datensicherheitsverletzungen, die Schlagzeilen machten. Dabei war Kroll Ontrack auch mehrmals gefragt, um Datenverluste, die durch  Hacker verursacht wurden, zu bekämpfen. Die Nachfrage nach In-House-Datenrettung stieg um mehr als das Doppelte im Vergleich zu 2013 an, um sicherzustellen, dass sensible Daten nicht das Unternehmen verlassen müssen. Außerdem beauftragten insbesondere stark regulierte Unternehmen und Behörden eine Fern-Datenrettung.

Peter Böhret, Managing Director von Kroll Ontrack, erklärt: „Sicherheitsprotokolle rückten 2014 verstärkt in das Bewusstsein der Unternehmen – sei es nun durch Viren wie CryptoLocker oder breitgefächerte Cyber-Angriffe. Dabei sollten die Verantwortlichen im Falle eines Angriffs nicht zögern, einen Experten hinzuzuziehen, der  weiß, wie komplex so ein Vorfall ist und wie wichtig eine schnelle Reaktion.“

Verschlüsselung und Datenlöschung: Ist eine betriebliche Praxis wirklich effektiv?

Nachdem Sicherheit 2014 eines der Top-Gesprächsthemen in Unternehmen war, wandten sich Storage- und Softwareanbieter, sowie Value Added Reseller an Kroll Ontrack um deren Expertise im Bereich der Datenrettung zu nutzen und unerlaubten Zugriff auf Unternehmensdaten einzuschränken. Im Hinblick auf strenger werdende Vorschriften verstärken Unternehmen ihre Verschlüsselungs- und Datenlöschprotokolle, um ihren Kunden mehr Sicherheit zu bieten. Sowohl bei der Verschlüsselung als auch vor der Entsorgung  von Laufwerken werden diese überprüft um sicherzugehen, dass die gespeicherten Daten nicht wiederhergestellt werden können und so eventuell in falsche Hände geraten.

„In unserer sicherheitsbewussten und hochregulierten Welt ist es für Unternehmen wichtig wie nie, dass Prozesse und Protokolle zur Datensicherheit installiert sind und funktionieren.“, erklärt Holger Engelland, Leiter des Datenrettungslabors bei der Kroll Ontrack .

Software Defined Storage: Eine Datenrettung ist möglich

2014 hat Kroll Ontrack deutlich mehr Ausfälle bei Software Defined Storage (SDS) gesehen. Dabei wurde der Datenrettungs-Spezialist meist hinzugerufen, wenn die SDS-Hersteller den Kunden mitgeteilt hatten, dass eine Datenrettung ohne Backup nicht möglich sei. Doch Kroll Ontrack konnte das Gegenteil beweisen: Durch Suche und Wiederherstellung der sogenannten SDS-Maps konnten die Daten zu dem Zeitpunkt des Ausfalls wiederhergestellt werden. Peter Böhret erklärt: „Es ist immer wichtig, dass aktuelle Backups und/oder Snapshots vorhanden sind – und vor allem funktionieren. Außerdem sollten Unternehmen bereits vor einem Datenverlust mit einem vertrauenswürdigen Datenretter zusammenarbeiten. So wird die Zeit bis zu einer Wiederinbetriebnahme dramatisch verkürzt.“

Smartphones, Tablets, Flash-Speicher und SSD: Nachfrage nach Datenrettung steigt rapide

Im Vergleich zum Vorjahr stieg 2014 die Nachfrage nach Datenrettungen für Smartphones (+ 42 Prozent), Tablets (+ 69 Prozent), Flash-Speicher (+ 13 Prozent) und SSD-Laufwerke (+ 48 Prozent) rapide an. Holger Engelland erläutert den Trend: „Trotz ihrer geringen Größe werden die neuen mobilen Endgeräte immer leistungsfähiger und enthalten somit auch immer mehr wichtige Daten – ob nun für den Einzelanwender oder ein Unternehmen. Daher müssen Firmen wie Kroll Ontrack in Forschung und Entwicklung investieren, um stets am Puls der Zeit zu bleiben was technologische Entwicklungen betrifft. Nur so können Daten von den jeweils neuesten Geräten wiederhergestellt werden.

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