Mobile Commerce Report: Deutsche schließen gut 31 Prozent ihrer Einkäufe über mobile Endgeräte ab

Criteo, Technologieunternehmen für Performance Marketing, zeigt in seinem aktuellen „Q2 2015 State of Mobile Commerce“, dass die führenden E-Commerce-Händler fast die Hälfte der mobilen Transaktionen über Apps generieren. Dabei werden 49 Prozent der Einkäufe mittlerweile kombiniert über mehrere Endgeräte wie Smartphones, Desktops oder Tablets getätigt, um sich zu informieren und die Kaufentscheidung zu treffen.

„Seitdem Nutzer nicht mehr ein einziges Endgerät für ihre Käufe nutzen, wird die Customer Journey immer komplexer“, sagt Jonathan Wolf, Chief Product Officer bei Criteo. „Für starke E-Commerce-Umsatzzahlen sind eine attraktive App-Experience und die nahtlose Verbindung zu den Nutzern über mehrere mobile Endgeräte hinweg entscheidend.“

Für den Report analysierte Criteo 1,4 Mrd. Einzeltransaktionen weltweit mit einem Volumen von mehr als 160 Mrd. US-Dollar. Die wichtigsten Erkenntnisse für Deutschland hieraus sind:

  • Mobile Transaktionen steigen in Deutschland weiter an: Während der durchschnittliche Anteil mobiler eCommerce-Transaktionen im zweiten Quartal 31 Prozent überschritt, liegt er bei den führenden Händlern bereits bei 39 Prozent. Bei Mode- und Luxusgütern wird generell jeder dritte Online-Einkauf inzwischen über mobile Endgeräte getätigt.
  • Optimierte Webseiten generieren mehr mobile Transaktionen und liefern eine bessere Performance: In Deutschland liegt die Conversion Rate von mobil optimierten Webseiten bei 5,3 Prozent im Vergleich zu 2,7 Prozent bei nicht optimierten Seiten.
  • Unterschiedliche Endgeräte beeinflussen das Kaufverhalten: Bei 49 Prozent der Einkäufe im Internet findet der Entscheidungsprozess über verschiedene Endgeräte statt.

„Die steigende Vertrautheit mit mobilen Endgeräten wird weiterhin anhalten und den E-Commerce wie auch die Werbung beeinflussen. Das Wachstumstempo ist verblüffend“, so Jonathan Wolf. „Die Fähigkeit, sich durch den Einsatz neuer Technologien an das veränderte Nutzerverhalten anzupassen und die Nutzer da zu erreichen, wo sie sich befinden, ist entscheidend für Werbetreibende, da die Mehrheit der Transaktionen künftig über mobile Endgeräte hinweg getätigt werden.“

 

 

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