Nur 17,9 Prozent der Internetnutzer sind für über 80 Prozent der Video Shares verantwortlich

Nahezu jeder fünfte Internetnutzer (17,9 Prozent) teilt mehr als einmal wöchentlich Videos in seinen sozialen Netzwerken. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Bericht von Unruly, dem Technologieanbieter für Social Video Marketing, hervor. Unruly ermittelte, dass diese “Super Sharer” einen Anteil von 82,4 Prozent an allen Video Shares haben. Der ‚Geography of Sharing’-Bericht von Unruly zeigt die zentralen Entwicklungen des Online Video Sharings rund um den Globus auf und regt Werbetreibende an, die viralen Effekte von ‚Earned Media’ zu nutzen, um Konsumenten gezielter anzusprechen.

 Darüber hinaus geht der Bericht auf das fragmentierte Video-Ökosystem ein: Während die Mehrheit der weltweiten Video Shares (59,4 Prozent) auf Facebook stattfindet, teilen die Internetnutzer die Videos über eine Vielzahl von Plattformen, darunter Twitter (13,8 Prozent), Google+ (9,3 Prozent), Tumblr (5,7 Prozent) und Pinterest (3,9 Prozent). Dem Bericht zufolge werden bereits über drei Viertel der Videos außerhalb von Youtube angeschaut.

 Weitere Kernaussagen des Berichts

  • Nutzer aus Deutschland schauen am ehesten einen Werbespot bis zum Ende. 79 Prozent der Deutschen, die sich ein Werbevideo  ansahen, taten dies bis zum letzten Bild. Zweitplatzierter war Großbritannien mit 77 Prozent. (Quelle: Unruly Activate).
  • Die Geschwindigkeit des Viral Video Lebenszyklus, also die Verbreitung, variiert stark länderabhängig. Mit 20 Prozent der Shares innerhalb der ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung teilen Südkoreaner am schnellsten.
  • Videonutzer aus Südkorea (28 Prozent) klicken, schauen mehrfach und teilen Werbung öfter als jedes andere Land weltweit (Quelle: Unruly Activate);
  • Glück ist der stärkste emotionale Impuls für globale Kampagnen, wohingegen soziale Motivationen einer kulturellen Abhängigkeit unterliegen.

 Martin Dräger, Geschäftsführer von Unruly Deutschland, erläutert: „Mit dem richtigen Mix aus emotionalen und sozial motivierten Impulsen können Social Video-Kampagnen geographische und sprachliche Kulturbarrieren überwinden und eine Initialzündung für die länderübergreifende Konversation geben. Vor allem die Aktivierung lokaler Potenziale ist der Schlüssel zum Erfolg. Eine exakte Datenanalyse deckt auf, welche subtilen und demographischen Unterschiede im Sharing-Verhalten vorhanden sind, um so Kampagnen zu weltweitem Erfolg zu verhelfen bzw. aufzuzeigen wie man Marken vor kulturellen Fettnäpfchen schützt.” Er ergänzt: „Unsere Daten zeigen genau auf, wie Marken, die ihre Reichweite steigern und ihre Earned Media maximieren wollen, bessere Erfolgsaussichten haben, wenn sie die Ansprache der “Super Sharer” in ihre Kampagnenplanung integrieren.”

 

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