PaketShops oder Lieferung frei Haus: Hermes setzt weiterhin auf persönliche Paket-Zustellung

Die Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD) setzt weiterhin auf eine persönliche Zustellung von Sendungen an den Kunden. Wie gewohnt werden auch künftig bis zu vier Zustellversuche beim Empfänger durchgeführt. Planungen des Wettbewerbs, Kunden künftig verstärkt zur Abholung von Paketen in Paketannahmestellen zu verpflichten und die Haustürzustellung zu reduzieren, werden seitens der HLGD nicht verfolgt.

Verschiedene Kundenbefragungen belegen, dass die große Mehrheit der Paketempfänger Sendungen an die private Haustür zugestellt haben möchte. Dabei ist Hermes mit einer Zustellquote von 95 Prozent bei der ersten Anfahrt in der Branche führend.

„Jeder Paketdienst verfolgt seine eigene Strategie. Hermes bietet Privatkunden mit bundesweit über 14.000 PaketShops ein wesentlich größeres Netz als die Wettbewerber und verfügt aufgrund seiner Historie über deutlich mehr Erfahrung bei der Haustürzustellung. Deshalb bleibt für Hermes auch weiterhin die direkte Übergabe einer Sendung an ihren Empfänger der wesentliche Serviceaspekt bei der Paketzustellung“, sagt Frank Iden, Vorsitzender der Geschäftsführung der HLGD. „Darüber hinaus bieten wir über unser dichtes PaketShop-Netz und weitere kundenorientierte Zustellarten bequeme Möglichkeiten, Pakete zu empfangen oder zu versenden. Einen generellen Abholzwang anstelle einer direkten Paketübergabe an den Empfänger wird es bei Hermes aber auch künftig nicht geben.“

Wahlweise können Kunden bei Hermes schon heute ihre Ware direkt in einen PaketShop senden lassen und innerhalb von 10 Tagen dort abholen. Dies geschieht jedoch nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch. Vor allem für Berufstätige ist diese Option interessant, da immer mehr der bundesweit über 14.000 Hermes PaketShops auch am Wochenende und in den späten Abendstunden geöffnet sind. So kann ein Paket auch nach Feierabend bequem abgeholt werden. Aktuell hat jeder vierte Hermes PaketShop mindestens bis 20 Uhr geöffnet, jeder zehnte bis 22 Uhr. Sonntags ist knapp jeder fünfte Shop geöffnet. Hinzu kommt die gute Erreichbarkeit: In Großstädten etwa ist der nächste Shop durchschnittlich nur rund 600 Meter entfernt. Die Shops werden grundsätzlich von den Versandhändlern als alternative Zustelladressen anerkannt, dienen den Kunden als flexible „zweite“ Lieferadresse und nehmen auch Rücksendungen entgegen.

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