Payment-Monday im e-commerce Magazin: Neue Entwicklungen im Payment-Umfeld - Auf was sollten sich Händler vorbereiten?

Payment Moday beim e-commerce Magazin: Einen Monat lang informieren wir Sie jeden Montag über strategisch wichtige Payment-Themen für Onlinehändler. Heute: Neue Entwicklungen im Payment-Umfeld - Auf was sollten sich Händler vorbereiten?

 
Biometrie und Regularien der Europäischen Zentralbank (EZB) werden 2018 die Kauferfahrung aller Konsumenten dramatisch verändern. Online-Shops, mobile Shops und Apps müssen angepasst werden. Wer 2018 vorbereitet sein will, hat nur noch 6 Monate Zeit. Worum geht es? Die EZB verlangt ab 2018 eine höhere Sicherheit für Zahlungen: Eine PIN oder ein Passwort sind alleine nicht mehr zulässig.

Nach der Payment Service Directive 2 (PSD2) muss jede Zahlung mit zwei Faktoren abgesichert werden: etwas, das der Kunde weiß, und etwas, das er besitzt. Er kennt sein Passwort. Dass er auch im Besitz seines Handys ist, beweist er zum Beispiel durch die Eingabe einer SMS TAN. Das kennt man, aber wenn jede Zahlung mit Passwort und SMS TAN abgesichert wird, ist das unbequem. Deshalb erlaubt die PSD2 alternativ eine biometrische Authentisierung: Statt Passwort und TAN einzugeben, reichen Fingerabdruck, Sprach- oder Gesichtserkennung. Spannend ist, dass die Biometrie den Komfort erhöht und zugleich die Sicherheit verbessert.

Wir kennen das vom Smartphone: Daumen auf den Sensor und schon sind wir drin. Wem der Fingerabdruck nicht sicher genug ist, kann ihn mit Spracherkennung kombinieren. Anders als in der Vergangenheit funktioniert das heute zuverlässig und schnell. Und wie soll man sich vorbereiten? Der Kunde nutzt heute schon Biometrie. Niemand mag Passwörter. Erlauben Sie ihrem Kunden optional einen biometrischen Login im Shop oder in der App. Lassen sie ihm die Wahl, ob er Fingerabdruck, Sprach- oder Gesichtserkennung nutzen mag. Und fragen sie ihren Zahlungsdienstleister, wie er Ihre Zahlungen durch biometrische Authentisierung absichern kann.


Autor: Ralf Gladis verantwortet als Gründer und Geschäftsführer die internationale Expansion sowie die strategische Ausrichtung von Computop. Im Jahr 1997 gründet Gladis gemeinsam mit Frank Arnoldt das Unternehmen. Als Software-Architekt entwickelt er diePlattform Paygate, das zentrale Zahlungsverkehrs-Portal von Computop. Die Grundlagen seiner Technologie-Kompetenz erwirbt sich Gladis durch sein Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität in Bamberg.

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