Pilotprojekt zur elektronischen Bildübermittlung startet

In den Städten Köln und Göttingen startet in diesem Monat der Pilotbetrieb für die Übermittlung von Lichtbildern an Ausweisbehörden per De-Mail. Die notwendigen technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die elektronische Bildübermittlung wurden durch die Mitglieder einer eigens zu diesem Zweck gegründeten Arbeitsgruppe unter Leitung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geschaffen.

Die elektronische Bildübermittlung erlaubt es Fotografen, digital aufgenommene  Lichtbilder zum Zwecke der Beantragung eines Personalausweises via De-Mail an die für den Bürger zuständige Behörde zu senden. Auf diese Weise kann das Lichtbild des Antragsstellers elektronisch verschlüsselt und signiert von einem Dritten in das digitale Antragsverfahren eingebracht werden. Mit der Novellierung des Personalausweisgesetzes zur Einführung des neuen Personalausweises wurde diese Möglichkeit der elektronischen Bildübermittlung erstmals gesetzlich verankert.

Das für den Pilotbetrieb implementierte Verfahren beruht auf den Überlegungen einer im Jahre 2012 vom BSI durchgeführten Studie. Dank der engagierten freiwilligen Mitarbeit aller Beteiligten kann nun der Pilotbetrieb in den Städten Göttingen und Köln aufgenommen werden. Weitere Kommunen stehen ebenfalls vor der Umsetzung des Verfahrens. Der Pilotbetrieb ist über einen Zeitraum von drei Monaten geplant und soll wichtige Erfahrungen zur Praxistauglichkeit der elektronischen Bildübermittlung liefern.

Insbesondere ortsansässige Fotografen können noch an dem Pilotprojekt  teilnehmen und sind bei Interesse herzlich eingeladen, sich unter der E-Mail-Adresse hd-bild-pilot@bsi.bund.de an das BSI zu wenden.

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