05 2012

e-commerce Magazin 2012/05

Ein paar Gedanken zur Online-Reputation
Langsam aber sicher kommt ein Thema immer öfter auf die Konferenztische der Unternehmen, nämlich die Frage, wie es eigentlich um die Online-Reputation des eigenen Unternehmens bestellt sei. Sicherlich, man „macht in Social Media“, man hat womöglich auch schon den einen oder anderen kritischen Punkt überstanden, schüttelt den Kopf ob der digitalen Blauäugigkeit einiger Mitbewerber – aber ich habe nicht den Eindruck, dass das Thema wirklich verinnerlicht wäre.
Das Internet schafft eine zuvor noch nie dagewesene Transparenz, das eigene Handeln wird einem breiten Publikum zugänglich, das dieses ei­gene Handeln, auch oft ohne irgendwelche Sanktionen befürchten zu müssen, gnadenlos kritisieren und auseinandernehmen kann. Ich gehe durchaus davon aus, dass Unternehmen verantwortungsbewusst und überlegt handeln, aber ich denke, es sollte noch ein weiterer Aspekt dazukommen, der aktuell als „Corporate Social Responsibility“ bezeichnet wird: Nicht nur gewissenhaft und unternehmerisch weitblickend, sondern sich auch der Rolle bewusst zu sein, welche Folgen für die Gesellschaft das eigene Handeln im Web haben kann. Denn wer sich diese Gedanken macht, der muss sich über seinen Ruf im Web womöglich weniger Sorgen machen als jemand, der mit Ellbogenmentalität durchs Web wandert.
In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie die Beiträge der aktuellen Ausgabe, die sich auch mit diesem Thema teilweise auseinandersetzen, interessant finden und wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!


Ihre Dunja Koelwel
Chefredakteurin e-commerce-magazin
dk@win-verlag.de

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