Sinnvolle Kundenansprache auf allen Kanälen

Der ReTargeting-Spezialist Remintrex ermöglicht es mittlerweile, per E-Mail, über Postkarten sowie telefonisches ReTargeting mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten. Welcher Kanal sich für welche Zielgruppe lohnt, wie hoch die Kosten liegen und wie die optimale Multichannel-ReTargeting-Strategie aussieht, verrät Remintrex-CEO Florian Werner.

Günstig, persönlich, effizient: E-Mail ReTargeting

Das E-Mail ReTargeting ist der Klassiker in der Ansprache und bietet sich vor allem für E-Commerce-Anbieter sowie Online-Dienstleister an. Die Inhalte, Versandpläne und -zeiten lassen sich individuell gestalten und beziehen sich immer auf das konkrete Surfverhalten, also zum Beispiel angesehene Seiten, Produkte oder abgebrochene Warenkörbe, des Empfängers. Über Produktfeeds können so einfach und automatisiert Erinnerungen, Angebote oder individuelle Gutscheine versendet werden, die zum Kauf animieren. Da alle E-Mail-Kampagnen in Deutschland beim Pricing standardmäßig als Performance-Modell angeboten werden, sind sie besonders effizient und verursachen nur Kosten, wenn die Ansprache erfolgreich ist. E-Mail ReTargeting ist damit besonders risikoarm und eignet sich mit seinen überschaubaren Kosten gut für automatisierte, regelmäßige Aussendungen, beispielsweise ab einer bestimmten Verweildauer im Shop oder beim Abbrechen des Warenkorbs.

 Eyecatcher im Briefkasten: Web-zu-Print ReTargeting

Besonders Händler die ihre Wurzeln in der Offline-Welt haben, aber ihre Filialen durch einen Online-Auftritt ergänzen, erreichen ihre Zielgruppe am besten direkt im heimischen Briefkasten. Das Web-zu-Print ReTargeting bezieht dabei ebenfalls die Informationen aus dem Surfverhalten der Webseiten-Besucher ein und lockt sie beispielsweise mit passenden Gutscheinen für angesehene Produkte, der Einladung für eine persönliche Beratung oder dem aktuellen Katalog zurück in den On- oder Offline-Shop. Gerade auf diese Weise versendete Coupons genießen bei Neukunden eine höhere Aufmerksamkeit, da sie durch das haptische Erlebnis als wertvoller wahrgenommen werden und eher überzeugen, den angebotenen Rabatt auch wirklich zu nutzen. Auch preislich kann der Schritt in die reale Welt sich für Advertiser lohnen. Ab etwa 0,70 €, inklusive Druck- und Versandkosten, sind persönliche gestaltete Postkarten mitunter günstiger als ein Klick im überlaufenen Google AdWords-Markt. Das Web-zu-Print ReTargeting bietet sich damit nicht zwangsläufig für ständige Massenversände, wohl aber für gezielte Akzente in Ergänzung zu Online-Aktivitäten, z.B. zu bestimmten Anlässen wie die Neueröffnung einer Filiale, Schlussverkäufe oder Kollektionswechsel, an.

 Persönlich und direkt: Telefonisches ReTargeting

Für Unternehmen wie Versicherungen, Energieversorger oder auch Autohändler, bei denen es viel Gesprächs- oder Erklärungsbedarf gibt, geht auch in Zeiten von Onlinekommunikation nichts über ein persönliches Gespräch. Selbst wenn die Online-Präsenz alle relevanten Informationen vereint, sind zahlreiche potenzielle Kunden aufgrund von Unsicherheit oder fehlender Beratung sehr zögerlich und verlassen die Seite trotz großem Interesse oft vor dem Vertragsabschluss wieder. Hier greift das telefonische ReTargeting. Im Falle eines Autohauses könnte ein potenzieller Kunde auf diese Weise zum Beispiel telefonisch auf die Möglichkeit einer Testfahrt mit dem online angesehenen Wagen hingewiesen werden. Ist er interessiert - Interesse wird z.B. durch das Drücken der Taste "1" auf dem Telefon signalisiert - wird er zur Klärung der Details automatisch an die Hotline des Autohauses weitergeleitet. Mit Kosten ab etwa fünf Euro pro druchgestellten Anruf, lohnt sich dieses Vorgehen vor allem dann, wenn es um direkte Vertragsabschlüsse geht. Anstatt im Zuge meist sehr negativ bewerteter Cold Calls an Kunden heranzutreten, können Unternehmen über das ReTargeting gezielt interessierte Besucher erreichen und profitieren somit von einer wesentlich höheren Conversion-Rate.

Um Zugriff auf einen möglichst breiten Datenbestand zu garantieren, arbeitet der ReTargeting-Spezialist mit Opt-In-Partnern, wie Marktplätzen, Publishern, Gewinnspiel- oder Freemailanbietern zusammen. Im Zuge der meist kostenlosen Registrierung stimmt der Nutzer den ReTargeting einschließenden Werbebestimmungen zu und verifiziert seine Daten im Double-Opt-In-Verfahren. Advertiser sind in Deutschland zudem angehalten, ihre Datenschutzerklärung um eine Klausel zu erweitern, die darauf hinweist, dass der ReTargeting-Dienst verwendet wird.    

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