Studie: Mobiles und geräteübergreifendes Shopping boomen in Deutschland

Criteo , Technologieunternehmen für Performance Marketing, hat seinen „Q4 2015 State of Mobile Commerce Report“ veröffentlicht. Der quartalsweise erscheinende Report untersucht M-Commerce-Trends und bietet Einblicke in das Einkaufsverhalten der Nutzer. Criteo hat auf Basis von weltweit 1,4 Milliarden Onlinetransaktionen festgestellt, dass vier von zehn Abverkäufen über mehrere Endgeräte stattfinden. Nahezu ein Drittel dieser Abverkäufe wird über ein mobiles Endgerät abgeschlossen.

Mobile Shopping boomt für Onlinehändler

Onlinehändler mit einer guten Mobile Experience haben 2015 gute Verkaufsergebnisse erzielt und konnten mobile Nutzer als Käufer gewinnen. Eine gute Mobile-Marketing-Strategie adressiert die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer über alle Endgeräte hinweg:

  • Im vierten Quartal 2015 machten mobile Transaktionen einen Anteil von 32 Prozent aller eCommerce-Transaktionen aus. Im vierten Quartal 2014 waren es nur 26 Prozent.
  • 40 Prozent der Transaktionen bei führenden Onlinehändlern erfolgt auf mobilen Endgeräten.
  • Die Kombination aus besseren Transaktionsmöglichkeiten, Erreichbarkeit, größeren Bildschirmen und schnellem kabellosen Breitband bietet Onlinehändlern die Möglichkeit, ihre Produkte auf mobilen Endgeräten besser zu präsentieren und so letztendlich mehr Transaktionen zu erzielen.
  • In Deutschland sind Smartphones und Tablets mit jeweils 50 Prozent Anteil an allen Transaktionen über mobile Endgeräte gleichauf.

(Bildquelle: Criteo 2015)

 

Cross Device Nutzung nimmt weiter zu

Die Nutzung von mehreren Endgeräten während des Kaufprozesses ist bei immer mehr Kunden festzustellen. Das Kaufverhalten, den Einfluss und die Absicht dahinter zu verstehen, sind wesentliche Bestandteile, um Nutzer während ihrer Cross Device Journey anzusprechen. Damit Marken erfolgreich sind, müssen sie sich stark auf den Nutzer konzentrieren.

  • Fast die Hälfte aller Transaktionen (43 Prozent) wurde im vierten Quartal 2015 über mehrere Endgeräte oder Kanäle hinweg generiert.
  • 43 Prozent der Nutzer am Desktop haben mindestens einmal, bevor sie etwas kauften, die Webseite des Onlinehändlers über ein anderes Endgerät besucht.
  • 44 Prozent der Nutzer, die ihre Einkäufe über ein Tablet tätigen, verwenden in ihrem Kaufprozess mehrere Endgeräte.

Apps generieren Umsatz

Shopping Apps stellen Mobile Web in den Schatten. Sie schneiden im Kaufprozess – von der Recherche bis zum Kaufabschluss – deutlich besser ab.

  • Diejenigen Onlinehändler, deren Apps darauf fokussieren, Kunden relevante Produkte einfach zu präsentieren, erzielten 54 Prozent aller mobilen Transaktionen im Handel.
  •   In mobilen Apps sehen sich Nutzer 286 Prozent mehr Produkte an als im Mobile Web, was wiederum zu einer 85 Prozent höheren Warenkorb-Rate als im Mobile Web führt.
  •   Die allgemeine Conversion-Rate bei Apps war im vierten Quartal 2015 120 Prozent höher als die im Mobile Web.

Globales M-Commerce-Wachstum ungebrochen

Der Anteil von Abverkäufen über mobile Endgeräte an eCommerce-Transaktionen wächst auch weltweit stetig, angeführt von Japan, Großbritannien und Südkorea. Da Nutzer vor allem das Smartphone als Endgerät ihrer Wahl für ihre Einkäufe verwenden, müssen international aufgestellte Marken sicherstellen, dass ihre Mobile-Marketing-Strategien dem Nutzerverhalten entsprechen:

  • M-Commerce macht 35 Prozent der weltweiten eCommerce-Abverkäufe im Onlinehandel aus.
  • 3 Prozent aller globalen eCommerce-Transaktionen wurden geräteübergreifend getätigt.

(jm)

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