Umfrage: 76 Prozent der CIOs sind noch keine Digital Leader

Unternehmen sind im Zuge der Digitalen Transformation gefordert, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken und neue Märkte zu erschließen. Für die CIOs bringt dies grundlegende Änderungen mit sich: Lag ihr Schwerpunkt zuvor auf einem „Command-and-Control“-Führungsstil, sind sie nun als Visionäre und Vordenker gefragt. Nur so können sie als Digital Leader bestehen und die Möglichkeiten dieses Umwälzungsprozesses nutzen. 76 Prozent der CIOs sind deshalb überzeugt, ihren Führungsstil grundlegend ändern zu müssen, wie die 2015 Worldwide CIO Survey auf dem Gartner Symposium/ITxpo 2014 zeigt.

„Damit CIOs zum Digital Leader und Vernetzer werden können, brauchen sie Freiheiten bei der Entwicklung von IT-Architekturen der nächsten Generation, der Auswahl von Services und Restrukturierung von Prozessen. Diese Freiräume müssen CEOs zulassen und sogar schaffen. Der Digital Leader der Zukunft darf nicht mehr rückwärtsgewandt analysieren. Er muss seine Lösungen auf datenbasierten Prognosen entwickeln und darf dabei auch mal experimentieren“, sagt Sven Heinsen, CEO der Dimension Data in Deutschland.

Für 65 Prozent der CIOs ist laut Gartner klar, dass sie die Zeit, die sie auf Steuerungsaufgaben verwenden, reduzieren müssen. 45 Prozent von ihnen wollen ihre Führungsrolle visionärer gestalten. Ein weiterer wichtiger Punkt: Sicherheit. Neun von zehn CIOs sind überzeugt, dass die digitale Welt neue Risiken bringt – und 61 Prozent glauben, dass das eigene Risikomanagement damit nicht Schritt hält.  

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