Umfrage: Januar und Februar sind „Online-Shopping-Monate“


Laut einer neuen Umfrage von One Hour Translation, einer Online-Übersetzungsagentur weltweit, in Zusammenarbeit mit Google-Verbraucherumfragen kaufen 29 Prozent der deutschen Verbraucher in den Wintermonaten Januar und Februar mehr online ein als zu jeder anderen Zeit des Jahres.

 

(Bildquelle: ECC Köln 2015)

 

Anhand der Ergebnisse gaben 53 Prozent der Befragten an, dass sie mit der gleichen Frequenz während des ganzen Jahres online einkaufen, 16 Prozent sagten, dass sie während der zwei Monate nach Weihnachten nicht mehr als sonst online einkaufen und nur 2 Prozent berichteten, dass sie überhaupt nicht online einkaufen.

Die Umfrage in Deutschland war Teil einer größeren Studie, die Ende Januar 2016 durchgeführt wurde. Sie wurde mit einer repräsentativen Stichprobe von 1000 Befragten, davon jeweils 100 Personen aus jedem der folgenden Ländern, durchgeführt: USA, Großbritannien, Australien, Kanada, Italien, Deutschland, Niederlande, Japan, Mexiko und Brasilien. Die australischen und brasilianischen Teilnehmer wurden über ihre Online-Shopping-Gewohnheiten während der Wintermonate, die dort im Juni, Juli und August liegen, befragt.

In den USA berichteten 30 Prozent der Verbraucher, dass sie im Januar und Februar mehr online einkaufen als sonst, in Kanada waren es im Vergleich hierzu 37 Prozent. In Europa kaufen 36 Prozent der britischen Verbraucher während der zwei Monate nach Weihnachten mehr online als sonst, in Deutschland sind es im Vergleich hierzu 29 Prozent und in Italien und in den Niederlanden 44 Prozent. In Lateinamerika sind es 39 Prozent der brasilianischen Verbraucher (Juni bis August) und in Mexiko 42 Prozent, in Asien-Pazifik sind es 27 Prozent der australischen Verbraucher (Juni bis August) und in Japan sind es 33 Prozent.

Im Durchschnitt kaufen rund 34 Prozent aller Befragten in den untersuchten Ländern im Januar und Februar (oder von Juni bis August in Brasilien und Australien) mehr online ein als sonst, während 46 Prozent sagten, dass sie mit der gleichen Frequenz während des ganzen Jahres online einkaufen, 15 Prozent sagten, dass sie im Winter nicht mehr online einkaufen als sonst und etwa 5 Prozent berichteten, dass sie überhaupt nicht online einkaufen.

„Es gibt zwei Hauptgründe für die Umsatzspitze im Januar und Februar", sagte Ofer Shoshan (im Bild) , Mitbegründer und CEO von One Hour Translation. „Zunächst erkennen mehr und mehr Verbraucher auf der ganzen Welt, dass es großartige Winterschlussverkäufe während der zwei Monate nach Weihnachten gibt und zum anderen bleiben in kalten, harten Wintern, wie wir in diesem Jahr einen hatten, mehr Verbraucher zu Hause und kaufen online ein. Web-Vermarkter wissen, dass Online-Vertriebsaktivitäten das ganze Jahr über gefördert werden müssen", schloss Shoshan. „Dennoch dient diese neue Umfrage als Weckruf, der Vermarkter mahnt, sich mehr um die Steigerung der Online-Umsätze in diesem ersten Quartal direkt nach Weihnachten zu bemühen. Ein effektiver Weg, dies zu tun, ist die Lokalisierung der E-Commerce-Websites, so dass sie für die Zielmärkte besonders attraktiv sind. Es gibt einen guten Grund dafür: Unsere Umfragen und andere Erhebungen von Forschungsunternehmen wie Common Sense Advisory zeigen, dass die Verbraucher in aller Welt bevorzugt in ihrer Muttersprache einkaufen.“

(jm)

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