Umfrage: Weihnachtsgeschäft bringt Händlern Umsatzplus

Die Zeichen für das Weihnachtsgeschäft stehen gut: Gerade einmal 6,3 Prozent aller Deutschen verzichten Weihnachten auf die Bescherung. 93,7 Prozent beschenken Heiligabend hingegen einander. Dies fand das Couponing-Portal DailyDeal in einer Umfrage unter 1.000 Teilnehmern heraus. Händler können der Umfrage zufolge indes nur auf ein kleines Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr hoffen. Die Konsumhaltung hat sich scheinbar kaum verändert: 65,7 Prozent aller Befragten geben dieses Jahr genauso viel Geld für Geschenke aus wie 2010. Nur 13,9 Prozent möchten 2011 tiefer in die Tasche greifen. 11,1 Prozent geben an, weniger Geld als im Vorjahr ausgeben zu wollen.

Die meisten Deutschen (38,7 Prozent) werden dieses Jahr zwischen 100 und 250 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Nahezu jeder Dritte (30,1 Prozent) verfügt über ein Budget zwischen 250 und 500 Euro. 22,4 Prozent sind bereit, mehr als 500 Euro auf den Tresen zu blättern. Ausreißer nach unten gibt es kaum: Nur 8,8 Prozent aller Befragten geben an, dieses Jahr weniger als 100 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben.

Das Internet stellt die klassischen Points of Sales auch dieses Jahr in den Schatten. 38,5 Prozent aller Befragten möchten ihre Geschenke online ordern. 26,7 Prozent führt der Weg ins Kaufhaus. Jeder Vierte (25,9 Prozent) vertraut auf den Fachhandel. Jeden Fünften (20,0 Prozent) führt die Suche nach dem geeigneten Geschenk in den Supermarkt.

Die Frage nach dem Zeitpunkt für den Geschenkkauf beantworten 40,9 Prozent aller Befragten gleich: Sie kaufen ihre Weihnachtsgeschenke im November. 38,9 Prozent begeben sich im Dezember auf die Suche. 14,7 Prozent haben ihre Geschenke bereits im Oktober gekauft. Gerade einmal jeden Hundertsten (1,4 Prozent) zieht es Heiligabend ins Geschäft.

 

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