Verbraucherstudie: Männer wollen Smartphones als virtuelle Geldbörse nutzen

 Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung einer internet-repräsentativen Studie, die das Online-Marktforschungsinstitut Fittkau & Maaß Consulting im Auftrag der Internet World Messe durchgeführt hat.

Mobile Payment mit all seinen Facetten steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen, im stationären Handel haben sich die mobilen Bezahlsysteme noch nicht richtig durchgesetzt. Bislang nutzen daher in Deutschland gerade einmal vier Prozent der Smartphone-Besitzer ihr Handy als Zahlungsmittel in stationären Geschäften. Dennoch besteht ein hohes Interesse: Weitere 28 Prozent der Befragten gaben an, zukünftig das Smartphone als mobiles Zahlungsmittel nutzen zu wollen.

Hohe Kaufkraft und technikaffin

Die Sonderauswertung ergab zudem einige interessante Aspekte hinsichtlich der Smartphone-Nutzer, die ihr mobiles Gerät als Zahlungsmittel einsetzen wollen. Sie nutzen regelmäßig das Internet zum Einkaufen, mehr als ein Viertel hat in den letzten sechs Monaten über 1.000 Euro beim Online-Einkauf ausgegeben. Sie sind vertraut mit Online-Bezahlmethoden: 68 Prozent bevorzugen die Zahlung über Pay-Pal, 55 Prozent über die Kreditkarte und 50 Prozent per Lastschriftverfahren. 52 Prozent sind in der jüngeren Generation angesiedelt und zwischen 20 und 39 Jahre alt. Jeder Vierte verfügt über ein monatliches Netto-Einkommen von mehr als 3.000 Euro. 35 Prozent zählen zu den Early Adopters und gaben an, Produktneuheiten sehr früh zu kaufen. 87 Prozent stufen sich als qualitätsbewusste Einkäufer ein.

Über die Studie

Fittkau & Maaß Consulting befragte im Auftrag der Internet World Messe in einer internet-repräsentativen Online-Befragung im Oktober/November 2014 über 7.000 Internet-Nutzer über die Akzeptanz von Cross-Channel-Maßnahmen im stationären Handel.

 

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