Versuchslabor für Marken: Der Laden der Zukunft wird mobil

Mit der Eröffnung des weShops, dem Laden der Zukunft, im Oktober 2014 sorgten Serviceplan und die Vitrashop Gruppe für Aufmerksamkeit, die größer nicht hätte sein können. Mehr als 900 Besucher kamen seitdem, um sich den intelligenten Verkaufsraum im Münchner Haus der Kommunikation anzusehen, zahlreiche auch mehrmals. Die Sensibilität für das Thema scheint zuzunehmen. Nicht zuletzt aufgrund von Prognosen, dass 90 Prozent der Pure Player im Online-Handel verschwinden werden und 70 Prozent des traditionellen Handels sich neu erfinden oder nicht überleben werden. Wer überleben will, muss sich auf den Marathon-Lauf „Omnichanel Consumer Experience“ vorbereiten.

In einer nächsten Stufe realisieren die Partner jetzt eine neue, mobile Version des Shops und schaffen damit ein variables Versuchslabor für Marken und deren Point of Sale der Zukunft.

„In den letzten Monaten gab es keine zwei Stunden, in denen unser Shop nicht besetzt war – von Marketingexperten, Kunden, Journalisten oder auch Studenten und Professoren“, erklärt Ronald Focken, Geschäftsführer der Serviceplan Gruppe. „Jetzt heben wir das Vorzeigeprojekt auf eine nächste Stufe: Neben dem weiterhin bestehen Shop direkt im Haus der Kommunikation der Serviceplan Gruppe in München, gibt es ab sofort eine mobile Variante, die Unternehmen bzw. Marken als eine Art Testlabor ausprobieren können – und zwar unabhängig vom laufenden Geschäftsbetrieb und ohne ihre Strukturen verändern zu müssen.“

Die Idee für die Innovation entwickelten die Projektinitiatoren Serviceplan und die Vitrashop Gruppe aufgrund der Erkenntnisse und Bedarfsanalysen der letzten Monate: „Wir möchten Marken die Möglichkeit bieten, das Omnichannel-Konzept der Zukunft auszuprobieren. Wir schaffen mit dem mobilen weShop also ein Marken- und POS-Testlabor, das wie eine Art Pop-up Store flexibel und unkompliziert temporär eingesetzt werden kann“, erklärt Hanns-Peter Cohn, Head of Shop Segment Vitrashop Gruppe.

Im Zuge einer Laborphase können Kunden live herausfinden, wie die digitale Transformation ihrer Marke in Zukunft aussehen kann – wie Marken also über den Verkaufspunkt hinaus unter Einbeziehung digitaler Instrumente Kunden besser binden und individueller ansprechen können. Es gilt, Erkenntnisse zu gewinnen, wie in der jeweiligen Unternehmensorganisation die Digitalisierung am POS und im Back End Bereich (z.B. Logistik, Warenwirtschaft oder Online-Bestellwesen) funktionieren kann.

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