Vielfalt digitaler Produktkataloge im B2B-E-Commerce

Der B2B-E-Commerce-Konjunkturindex, eine Initiative von IntelliShop in Zusammenarbeit mit dem ECC Köln, hat seine einundzwanzigste Erhebung veröffentlicht. Für den Untersuchungszeitraum Januar und Februar 2017 beurteilen die befragten Entscheider ihre aktuellen E-Commerce-Umsätze mit einem Indexwert von 153,2 Punkten rund zehn Punkte besser gegenüber der Vorerhebung und auf beinahe demselben Niveau wie im Vorjahr.

Fast 17 Prozent der befragten B2B-Unternehmen bewerten ihre derzeitigen E-Commerce-Umsätze als sehr positiv. Und mit einem Indexwert von starken 168,1 Punkten zeigen sich die B2B-Unternehmen sehr optimistisch im Hinblick auf ihre E-Commerce-Umsätze in den nächsten zwölf Monaten. Dies entspricht einem Zuwachs von 14,1 Punkten gegenüber dem Vorjahr. Mehr als ein Viertel der Befragten erwartet sogar stark verbesserte E-Commerce-Umsätze.

Beurteilungen und Erwartungen zu den Gesamtumsätzen

Im Vergleich hierzu fallen die Beurteilungen und Erwartungen zu den Gesamtumsätzen deutlich negativer aus. Mit einem Wert von nur noch 125,5 Punkten verschlechtert sich der Index der Gesamtumsätze im Erhebungszeitraum auf einen 12-Monats-Tiefstand und verliert gegenüber dem Vorjahr 26,5 Punkte und gegenüber der Vorerhebung um mehr als 10 Punkte.

Auch die Prognose der Gesamtumsätze in den nächsten 12 Monaten fällt mit einem Indexwert von nur noch 149,0 Punkten um mehr als 20 Punkte gegenüber der Vorerhebung und 19 Punkte gegenüber dem Vorjahr. Der E-Commerce stellt daher eine immer wichtigere Säule für die B2B-Unternehmen zur Stabilisierung und dem Ausbau ihrer Umsätze dar.   

Formen von digitalen Produktkatalogen

Im Rahmen der Erhebung wurden auch der Einsatz und die Formen von digitalen Produktkatalogen abgefragt. Rund 83 Prozent der befragten B2B-Unternehmen bieten ihren Kunden Produktkataloge an. Onlinekataloge haben Printkataloge dabei überholt: Bereits in 92 Prozent der Fälle entscheiden sich die Unternehmen für einem digitalen Produktkatalog. Rund 70 Prozent der B2B-Unternehmen mit Katalog stellen ihren Kunden weiterhin einen Printkatalog zur Verfügung.

Bei den digitalen Produktkatalogen dominieren solche mit Bestellmöglichkeit, also in Form eines Online-Shops. Knapp 65 Prozent der Unternehmen bieten ihren Kunden eine solche Variante an. Bei rund 22 Prozent der Kataloge handelt es sich um digitale Kataloge ohne Möglichkeit zur Angebotsanforderung oder Bestellung. Rund fünf Prozent der B2B-Unternehmen bieten digitale Kataloge mit der Möglichkeit zur Angebotsanforderung und individuellen Preisen nach Login, aber ohne direkte Bestellmöglichkeit.  

Entsprechend bewerten die Panelists auch die wichtigsten Features eines digitalen Produktkatalogs: Der Katalog sollte interaktiv sein und über die Möglichkeit zur Anforderung eines Angebots oder eine direkte Bestellmöglichkeit verfügen (79,5 Prozent), multimediale Inhalte bieten (65,9 Prozent) und nach Login auch kundenindividuelle Preise zeigen (59,1 Prozent). Den größten Mehrwert eines digitalen Produktkatalogs sehen die Unternehmen in der Möglichkeit zum Download von Artikeldaten und Datenblättern (78,4 Prozent), der Präsentation von Produkten in einem anschaulichen, visuellen Kontext (70,3 Prozent) oder relevanten Content für eine gute Suchmaschinenplatzierung (59,5 Prozent).

Der vollständige Berichtsband zum kostenlosen Download und alle Informationen zum B2B E-Commerce Konjunkturindex und den Teilnahmemöglichkeiten als Panelist finden sich unter www.b2b-ecommerce-index.de.

(jm)

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