Von der manuellen Auswertung zur visionären Web-Analyse

Vielen Händlern wird dies ein vertrautes Szenario sein: Bevor sie sich ein gesamtheitliches Bild von der Performance ihrer Vertriebskanäle und einzelner Kampagnen machen können, müssen unterschiedlichste Informationsquellen zusammengetragen und mit hohem manuellen Aufwand ausgewertet werden. Die Alternative zu dieser zeit- und kostenintensiven Vorgehensweise liegt in einer intelligenten Analytics-Lösung, die Daten aus den unterschiedlichsten Systemen automatisiert zusammenführt – und auf Knopfdruck aussagekräftige Gesamtergebnisse zur Bewertung und Steuerung des Geschäfts liefert.

Der Trend auf dem Web-Analytics-Markt geht ganz klar weg von isoliert agierenden Black-Box-Tools hin zu klugen Lösungen, die das große Ganze im Auge behalten. Moderne Analytics-Technologien brechen traditionelle Datensilos auf und verzahnen unterschiedliche Systeme wie CRM, ERP oder Warenwirtschaft. Die Informationen, die aus jeder einzelnen dieser Datenquellen gezogen werden können, bilden eine wichtige Grundlage für übergeordnete Kennzahlenberechnungen – und schaffen damit die Voraussetzung für eine kanalübergreifende 360-Grad-Kundensicht und die Optimierung der eingesetzten Kommunikationskanäle. Eine Analyse-Lösung sollte deshalb ein hohes Maß an Interoperabilität mitbringen und in der Lage sein, beispielsweise wichtige Produktinformationen, die erzielten Umsätze und Margen automatisiert einbinden zu können. Zudem bezieht ein echtes End-to-End-Tracking beispielsweise auch Stornos, Retouren und Neukundenwerte mit ein und bildet damit den vollständigen Customer Lifetime Value ab.

 

(Bildquelle: IFH Köln 2014)

 

Ganzheitliche Omnichannel-Betrachtung

Um den Kunden vollständig und damit zu jedem Zeitpunkt seines Einkaufs im Blick zu haben und sowohl den einzelnen Kanalerfolg als auch das effektivste Kanalzusammenspiel bewerten zu können, sollte das Tracking des Nutzungsverhaltens kanalübergreifend und ganzheitlich erfolgen. Dabei gilt es, Medienbrüche zu überbrücken und einen Bogen zwischen Online- und Offline-Welt zu schlagen. Moderne Handelsstrategien werden künftig nicht mehr ohne Tracking- und Analyse-Instrumente auskommen, die eine konsequente Verknüpfung von Informationen aus digitalen Formaten wie Website, App, Newsletter oder Online-Katalog mit Daten aus Print-Katalog, Callcenter und Ladengeschäft ermöglichen.

Online-Offline-Konvergenz – eine Herausforderung

Startet und endet die Customer Journey ausschließlich online, so ergeben sich in der Regel Tracking-Szenarien von überschaubarer Komplexität. Bewegt sich der Kunde allerdings quer über Online- und Offline-Kommunikationskanäle hinweg, so gestaltet sich die Erfassung aller analyserelevanten Informationen deutlich schwieriger. Ein Beispiel: Ein Kunde informiert sich online über ein Produkt, bittet per Online-Kontaktformular jedoch zunächst um eine persönliche Beratung. Der kundige Verkaufsmitarbeiter vor Ort ruft den Interessenten wie gewünscht an, was nach einer Beratung zum Kaufabschluss per Telefon führt. Die Übertragung der online initiierten, aber offline abgeschlossenen Konversion in das Analyse-System und ihre Zuordnung zu einer bestimmten Kampagne stellt eine echte Herausforderung dar und ist ohne ein übergreifendes Analytics-Konzept sowie ein durchgängiges und robustes Tracking nicht effektiv realisierbar.

Anpassungsfähigkeit ist entscheidend

Jeder E-Commerce-Kunde verfolgt seine ganz individuelle Vertriebs- und Digitalstrategie. Ein leistungsstarkes Analyse-Tool muss deshalb flexibel sein und die Besonderheiten eines jeden Unternehmens konsequent berücksichtigen. Analytics-Anbieter sollten neben einer ausgereiften Technologie auch konzeptionelle Stärken und Beratungskompetenz mitbringen. Denn um alle verwendeten Kanäle, Medien und Formate abzubilden, werden künftig Digital-Analytics-Ansätze erforderlich sein, die weit über die isolierte Betrachtung eines Webshops hinausgehen. Unser Tipp: Entscheiden Sie sich für eine State-of-the-Art-Technologie, die eine vollständige und hochwertige Datengrundlage liefert – und für einen Lösungsanbieter, der Sie umfassend berät und unter Berücksichtigung individueller Rahmenbedingungen für eine schnelle Umsetzung sorgt.

 



Autor: Götz Aikele ist seit 2013 Marketing Manager bei Mindlab Solutions und verantwortet die Bereiche Kommunikation, Marketing und Werbung. Dabei verfügt Aikele über mehr als 17 Jahre Werbeagenturerfahrung, wo er in verschiedenen Werbeagenturen namhafte Markenunternehmen als Kundenberater betreute. Mindlab Solutions zählt im Bereich Digital Analytics zu Deutschlands führenden Spezialisten.


Info: Wichtige Details bei der Auswahl einer Analytics-Lösung

  • -State of the Art: Nutzen Sie Technologien, die maximale Datenqualität liefern. Eine lückenlose und hochwertige Datengrundlage ist ein Muss für alle weiteren Maßnahmen.
  • -Datenschutz: Entscheiden Sie sich für eine Lösung, die zu 100 Prozent datenschutzkonform arbeitet und damit der strengen deutschen Gesetzgebung gerecht wird.
  • -Langfristige Flexibilität: Setzen Sie auf ein anpassungsfähiges System, das die individuelle Strategie Ihres Unternehmens abbildet und flexibel an Änderungen anpassbar ist.
  • -Interoperabilität: Die Lösung muss über die Grenzen isolierter Web-Analysen hinaus mit Ihrer kompletten Handelsinfrastruktur interagieren und mit Ihren führenden Bestandsystemen verzahnt werden können.
  • -Konzeptionelle Beratung: Wählen Sie einen Lösungsanbieter, der konzeptionelles Know-how vorzuweisen hat und Ihnen eine umfassende Beratung bietet.
  • -Schnelle Bereitstellung: Wählen Sie zur Umsetzung einen Spezialisten, der Ihnen zugleich State of the Art und eine schnelle und unkomplizierte Implementierung garantiert.
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