Was macht ein positives Shopping-Erlebnis aus?

Die Digitalisierung hat den Onlinehandel maßgeblich geprägt. Mobile und Social-Media-Plattformen sowie deren Vernetzung spielen eine tragende Rolle im sich immer schneller ändernden Einkaufsverhalten der Kunden. Neue digitale Kommunikations- und Konsumgewohnheiten der Verbraucher beeinflussen die technologischen Entwicklungen im Web 2.0. Wen wundert es da, dass immer mehr Verbraucher in Deutschland innovative, digitale Services einfordern?

Die Beliebtheit von digitalen Einkaufsmöglichkeiten zeigt sich auch darin, dass sich Mobile-Payment-Lösungen und Wearables zunehmend am Markt etablieren, disruptive Technologien gewohnte Bezahlverfahren ersetzen und sich damit die Konsumgewohnheiten rasant entwickeln – mit weitreichenden Auswirkungen auf den Payment-Sektor: Nicht nur das Shoppen alleine, auch das Bezahlerlebnis rückt immer mehr in den Fokus der Verbraucher. Bezahlen wird zum positiven Erlebnis und zum entscheidenden Teil des Einkaufs. International tätige Tech-Konzerne wie Mastercard, Samsung, Google & Co. erweisen sich dabei als Entwickler und Ermöglicher dieser Shopping- und Bezahlerlebnisse. Wie? Mit modernsten Technologien, neuesten Sicherheitssystemen und innovativen Lösungen.  

Zahlungsverfahren im E-Commerce

Was macht ein positives Shopping-Erlebnis aus? Der reibungslose Ablauf bis hin zum Kaufabschluss! Die Entwicklungen im Onlinehandel haben fundamentale Veränderungen zur Folge. Neben einer flexiblen Shop-Architektur ist die Wahl der Zahlungsmethoden für Händler eine der wichtigsten Entscheidungen im E-Commerce. Doch warum? Nur wer seinen Kunden die für sie jeweils bequemsten Bezahlmethoden anbietet, erhöht die Chance, dass der Kauf auch tatsächlich abgeschlossen wird und kann Kunden auf lange Sicht halten.

Umständliche und langwierige Checkout-Verfahren sind für viele Kunden Grund genug für einen Kaufabbruch. Immer mehr Bezahlverfahren versuchen sich daher am Markt zu etablieren, genauso viele scheitern aber auch an den technologischen Herausforderungen im Payment-Sektor und der gestiegenen Kundenerwartung. Die Kombination aus Bequemlichkeit für den Kunden, einfacher Implementierung für den Händler und vor allem Sicherheit sind hier der entscheidende Schlüssel zum Erfolg.

Klassische Zahlungsverfahren, etwa der Kauf auf Rechnung oder das Bezahlen per Vorkasse, sind unter den Konsumenten auch weiterhin sehr beliebt – neue, innovative Bezahlmethoden wie digitale Portemonnaies gewinnen aber vor allem bei der jungen Generation immer mehr an Bedeutung. Da überrascht es wenig, dass es Onlinehändlern bei der Entscheidung für die passende Bezahlmethode zunehmend schwer fällt, das passende Portfolio anzubieten. Hierzulande benötigen die Händler im Durchschnitt vier bis fünf Zahlarten, um in den verschiedenen Zielgruppen einen hohen Zuspruch zu erhalten. Zu berücksichtigen sind neben dem Kostenaufwand – Retouren und Zahlungsausfälle mit eingerechnet – auch die Akzeptanz und die Kundenzufriedenheit.

Fehlt dem Kunden das bevorzugte Bezahlverfahren, resultiert daraus in den meisten Fällen ein Kaufabbruch. Auch ein rein national angelegtes Bezahlverfahren ist für viele Onlineshops ein K.o.-Kriterium. In Zeiten der Globalisierung sind international akzeptierte Bezahlverfahren ein entscheidender Vorteil bei der Gewinnung neuer Kunden. Verbraucher wollen heute über alle Grenzen hinweg einkaufen – die Bezahlmethode sollte nicht das Hindernis dafür sein.

 

(Bildquelle: Statista)

Auch die Art und Weise, wie heutzutage online eingekauft wird, hat maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg einer Bezahlmethode. So verwenden nach der Mastercard-Impact-of-Innovation-Studie mehr als 90 Prozent der Verbraucher in Deutschland ihr Smartphone weitaus häufiger als Laptop oder PC. Aufgrund der verstärkten Nutzung mobiler Endgeräte müssen Onlinehändler ihre angebotenen Bezahlverfahren an die veränderten digitalisierten Kanäle anpassen, um ihren Kunden auf dem Weg zum finalen Checkout des Onlineeinkaufs adäquat entgegenzukommen.

Damit sich Bezahlvorgänge in Zukunft noch schneller, einfacher und sicherer gestalten, arbeiten global agierende Technologieunternehmen an geeigneten Payment-Lösungen, die sowohl im Internet als auch mobil einsetzbar sind. Im Fokus steht dabei das sichere Bezahlen via Smartphone. Mit einer Durchdringung nahezu aller Lebensbereiche ist das Smartphone die perfekte Basis für das Bezahlen der Zukunft und wird – in Kombination mit der Kreditkarte – zum digitalen Portemonnaie.

Onlineshopping via digitaler Brieftasche

Ob in gemütlicher Atmosphäre im Café, während der länger andauernden Bahnfahrt oder einfach bequem von zu Hause aus – immer mehr Menschen nutzen die Vorteile, die ihnen das mobile Onlineshopping bietet. Damit das Bezahlen so einfach wird wie das Onlineshopping selbst – aber gleichzeitig auch ein Höchstmaß an Sicherheit bietet –, kommen immer häufiger Digital Wallets, digitale Brieftaschen, zum Einsatz. Mit entscheidenden Vorteilen für Händler und Kunden: Kreditkarten und andere moderne Bezahlkarten lassen sich einfach und sicher in die digitale Version des Portemonnaies importieren und dann online nutzen. Sie ermöglichen damit eine ebenso simple wie sichere Interaktion mit dem jeweiligen Händler.

Verbraucher schätzen bei dieser Methode vor allem die Vereinfachung des Bezahlvorgangs durch das einmalige Hinterlegen der Bankverbindung. Dies führt zu weniger Betrugsfällen, da alle relevanten Zahldaten zentral gesichert sind und nicht bei jedem Einkauf und bei jedem Händler neu eingegeben werden müssen. Auch die Liefer- und Adressdaten müssen lediglich einmal hinterlegt werden. Für den Kaufabschluss reicht dann die Auswahl der Wallet – etwa Masterpass, der Digital Wallet von Mastercard, und die Bestätigung des Einkaufs durch Eingabe des Nutzernamens und des zugehörigen Passworts. Nur die für die jeweilige Zahlung relevanten Kartendaten sowie Liefer- und Adressinformationen werden dann verschlüsselt an die Bank und den Händler übermittelt.

Der Bezahlvorgang ist durch Digital Wallets also zum einen äußerst sicher und zum anderen sehr einfach und bequem für den Kunden. Es kommt aufgrund dessen zu weniger Kaufabbrüchen und somit zu höheren Umsätzen für Händler. Diese können sich darüber hinaus aufgrund der permanenten Verfügbarkeit der mobilen Endgeräte über steigende Spontankäufe freuen. Neben der daraus resultierenden verbesserten Akzeptanz sorgen geringere Kosten und gesicherte Zahlungseingänge für zufriedene Händler. Darüber hinaus bietet diese Art der Bezahlung für beide Parteien ein Höchstmaß an Sicherheit – ein entscheidendes Kriterium für Verbraucher.

Datenschutz dank modernem Sicherheitsnetzwerk

Beim Onlineshopping oder dem mobilen Einkauf via Smartphone müssen sensible Bezahlinformationen ausgetauscht werden – die Bank des Händlers und die des Käufers sind am Bezahlprozess genauso beteiligt wie der Kunde und der Händler selbst. Sicherheit beim Austausch der relevanten Kartendaten ist daher von höchster Priorität. Internationale Technologieunternehmen aus dem Payment-Sektor wie Mastercard arbeiten daher weltweit in Tech-Labs an innovativen Technologien und Lösungen, damit Verbrauchern sicheres Einkaufen per Smartphone, Tablet oder Wearable ermöglicht werden kann.

Dabei besteht die Herausforderung darin, alle über mobile Endgeräte ausgeführten Transaktionen durch hochmoderne Sicherheitssysteme zu schützen und gleichzeitig ein möglichst bequemes Einkaufserlebnis für den Kunden zu gewährleisten. Die Schlüssel-Technologie dafür ist Tokenisierung. Dabei wird die eigentliche Kartennummer durch eine 16-stellige Nummer ersetzt. Nur dieser Token wird bei einer Transaktion und Datenübertragung im abgesicherten Netzwerk von Mastercard zwischen Händler und Bank ausgetauscht – die eigentlichen Kartendetails bleiben so stets geschützt. Für die Verbraucher besteht daher keinerlei Risiko, dass ihre originalen Zahlungsdaten abgegriffen werden.

Digitale Mehrwerte für Händler und Verbraucher

Diese Tokenisierungstechnologie von Mastercard ermöglicht es auch Banken und großen, digitalen Konzernen wie Apple, Samsung und Co., eigene Zahlungsmethoden via Smartphone anzubieten. Sichere Wallet-Lösungen wie Apple Pay können daher schneller auf den Markt gebracht werden, um dem Bedarf nach mehr innovativen, digitalen Bezahlmethoden entgegenzukommen. Viele große Kartenherausgeber in Europa setzen schon jetzt auf die innovativen Geldbörsen der Technologiekonzerne für die Integration von digitalen Zahlungen in ihr Serviceangebot. Wichtig ist und bleibt die kontinuierliche Anpassung der neuen Zahlungssysteme an die mobilen Technologien der Verbraucher – also die Transformation von Plastikkarten in das digitale Portemonnaie auf dem Smartphone.

Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung besteht bei den Konsumenten nicht nur eine Nachfrage nach intuitiven, intelligenten Zahlungs- und Interaktionsmethoden, sondern auch nach attraktiveren Benutzererlebnissen, die das alltägliche Einkaufen einfacher machen. Innovative, digitale Online-Bezahlverfahren werden nicht nur das Checkout-Verfahren auf Kunden- und Händlerseite schneller und komfortabler gestalten, den Aufwand reduzieren und die Prozesse des Händlers verbessern: Die Kombination aus Internet und virtueller Geldbörse führt auch dazu, dass der Handel international hervorragend vernetzt ist – eine Konstellation, die gleichermaßen Unternehmen wie Konsumenten von digitalen Mehrwerten profitieren lässt.

Digitale Brieftaschen nehmen dabei eine entscheidende Rolle bei der Evolution der Zahlungsmethoden in Deutschland ein: Der Handel kann schnell und unkompliziert auf die geänderten Ansprüche und das Einkaufsverhalten der Kunden reagieren – zudem unterstreichen Händler mit dem Angebot moderner Zahlmethoden ihre eigene Innovation und bieten mehr Service. Kunden profitieren von den weltweiten Einsatzmöglichkeiten und der sicheren und bequemen Handhabe. Denn je einfacher, bequemer und sicherer die Art zu bezahlen für den Kunden ist, desto mehr profitiert auch der Handel.

Autor: David Klemm verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Payment-Industrie. Der gelernte Bankkaufmann begann seine Karriere im Netzbetrieb der Deutschen Bank, später easycash, und war außerdem als Geschäftsführer für den Terminalhersteller REA Card verantwortlich. Seit 2010 ist David Klemm bei Mastercard im Bereich Acceptance Development tätig und leitet diesen inzwischen auch.

(jm)

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