Weihnachtstipps für Onlinehändler: Jetzt ist Zeit für Re-Engagement

Lebkuchen, Dominosteine & Co. halten schon seit einigen Wochen Einzug in die Regale der Supermärkte und mit Beginn der kalten Jahreszeit schleichen sich bei so manchem bereits die ersten Gedanken an Weihnachten und die Suche nach Geschenken ein. Optimales Timing also für E-Commerce-Betreiber, Kunden schon jetzt mit anregenden Geschenkideen auf sich aufmerksam zu machen, mehr und zielgenauen Traffic auf die eigene Seite zu holen und Umsätze zu steigern. Mit steigenden Traffic-Zahlen nimmt jedoch leider auch die Zahl der Abbrecher zu, was also tun? Ve Interactive, Anbieter einer Fullservice-Plattform mit On- und Offsite-Lösungen zur Conversion-Optimierung, liefert  Tipps, die jedem Online-Shop die Weihnachtszeit versüßen und die Kassen klingeln lassen.

1. Re-Engagement mit Wiedererkennungswert

Die Vorweihnachtszeit bedeutet für alle Hochsaison, insbesondere für die Marketing-Abteilungen. Um die Kunden zum Kauf zu animieren, muss man mit kreativen Kampagnen punkten. Dies gilt jedoch nicht nur für Werbebanner und sonstige Anzeigen, sondern auch für Re-Engagement-Kampagnen, die abgesprungene Käufer in den Onlineshop zurückbringen sollen. Die Rede ist hier von Echtzeit-Maßnahmen in Form von Overlays, die den User gezielt beim Verlassen der Website zu einer Aktion auffordern. Mit einem ansprechenden und auf den Webshop angepassten Design, das der Saisonalität und der Wiedererkennung der Marke dient, kann hier so mancher Kunde zurückgeholt und vom Kauf überzeugt werden.

2. Den Stress des Geschenkesuchens reduzieren

In der besinnlichen Adventszeit sind viele Menschen am Ende nur noch im Geschenkestress. Gerade hier können Webshops gegenüber dem stationären Handel punkten und den Aufwand für Käufer reduzieren. Das Credo der Webshops sollte vor allem in dieser Zeit lauten: „So einfach wie möglich, so bequem wie möglich!“. Ist der Käufer im Stress und hat beispielsweise aus Zeitgründen keine Möglichkeit seinen Onlinekauf abzuschließen, freut er sich über die Option, sich den Warenkorbinhalt per Mail selbst zusenden zu können,  um den Einkauf zu einem Zeitpunkt seiner Wahl ganz bequem und geräteübergreifend mit nur einem Klick fortzuführen. Auch ein intelligenter Echtzeit-Assistent zur Produktsuche erleichtert das Shopping. Findet der User nicht auf Anhieb das in der Suchmaschine eingegebene Produkt, werden ihm über den Assistenten entsprechende Produktalternativen angezeigt und er kann zudem seine Sucheingabe verfeinern. Auf diese Weise bleibt der User auf der Seite, er fühlt sich gut betreut – und wird zum Käufer, der gerne wiederkommt.

 3. An Traditionen festhalten

Weihnachten ist eines der traditionellsten Feste überhaupt – was auch dem E-Commerce zugute kommt: So haben sich im Vorfeld neben Nikolaus und der Adventszeit einige wichtige Daten für Webshops und ihre Kunden etabliert, zum Beispiel der sogenannte Black Friday. Potenzielle Kunden mit maßgeschneiderten E-Mail-, Rabatt- oder Anzeigenkampagnen anzusprechen, lohnt sich hier ganz besonders: Im Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest sind die User deutlich kauffreudiger und zögern weniger, gleich mehrere Produkte in den Warenkorb zu legen.

4. Rabatte, Rabatte

Dass das Weihnachtsshopping ganz schön ins Geld geht, wissen wir alle nur zu gut. Webshop-Anbieter können sich diesen Fakt zu Nutze machen und durch besondere Specials, wie kostenfreien Versand, Promo Codes, Gutscheine, Rabatte oder Gratisprodukte die Kaufbereitschaft der Kunden steigern.

5. Vorausdenken

Warum sollte man den saisonalen Vorteil nicht auch gleich dafür nutzen, für die Zukunft vorzusorgen? In der Bestätigungsmail, die ein Kunde nach dem Kauf erhält, könnte beispielsweise ein befristeter Rabatt auf den nächsten Einkauf dafür sorgen, dass auch im erfahrungsgemäß eher schwachen Januar die Kasse klingelt. Mit cleveren Kniffen dieser Art lässt sich unkompliziert und recht einfach die Stammkundschaft auf- und ausbauen.

6. Keine Zeit verlieren

Je näher das Fest rückt, desto intensiver sind die Menschen auf der Suche nach Geschenken. Mit Werbeanzeigen, die auf kurzzeitige Rabattaktionen oder ein begrenztes Produktkontingent hinweisen, können Webshops ihre User zu einem schnellen Kauf motivieren. Zudem lässt sich so die Gefahr reduzieren, den Kunden durch zeitaufwendige Produktvergleiche im Netz an Konkurrenten zu verlieren.

7. Mobil machen

Obwohl immer mehr Menschen Webshops über ihre mobilen Begleiter ansteuern, wird der Einkauf dann meist doch am Computer getätigt. Um die mobile Abbruchrate zu reduzieren, sollte man also genau analysieren, wo es hapert und die Benutzerfreundlichkeit erhöhen. Die Mobil-Optimierung ist mittlerweile zwar in aller Munde, lässt bei ihrer Umsetzung jedoch häufig noch zu wünschen übrig. Auch hier können Webshops punkten und sich gegenüber der Konkurrenz abheben, die sich frühzeitig dieses Themas angenommen haben.

8. Aus Fehlern lernen

Damit es nicht heißt: „Alle Jahre wieder“, sollte man sich frühzeitig mit der Analyse der Vorjahres- sowie der laufenden Kampagnen beschäftigen, um so mögliche Schwachstellen zu analysieren und gegebenenfalls anzupassen. War etwa die Abbruchrate bei einer bestimmten Preisschwelle besonders hoch, kann an dieser Stelle ein entsprechender Rabatt sinnvoll sein, um die Kunden in diesem Jahr vom Kauf zu überzeugen.

„Wer gerade jetzt, in der umsatzstärksten Zeit des Jahres, seine Abbruchquote gering hält, schafft enormes Potential für deutlich mehr Conversions und steigendem Umsatz. Bei entsprechender Vorbereitung und mit etwas Kreativität, lässt sich so der Jahresumsatz nochmal ordentlich in die Höhe treiben und gibt somit auch dem Onlinehändler Anlass zu einem besonders frohen Fest“, erklärt Oliver Graf, Geschäftsführer der Ve Interactive DACH GmbH.

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