10 Tipps zur Einführung von Social Media

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

10 Tipps zur Einführung von Social Media

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Soziale Netzwerke und Web 2.0-Werkzeuge sind in aller Munde. Immer mehr Menschen möchten auf diese neue bequeme Art zu kommunizieren auch am Arbeitsplatz nicht mehr verzichten.

Die Unternehmen sehen darin viele Chancen, fürchten aber auch Risiken. Der ECM-Anbieter OpenText gibt 10 Tipps, was Arbeitgeber und Unternehmen beachten sollten, um Social Media erfolgreich einzuführen und anzuwenden:

1. Social Media ist eine Frage der Kultur – Foren, Blogs, Wikis und Communities setzen eine Kommunikationskultur voraus, in der Offenheit und das direkte Gespräch unabhängig von Titeln, Zuständigkeiten und Standorten einen hohen Stellenwert einnehmen. Das Management muss entscheiden, ob eine solche Kultur gewünscht ist, und den damit verbundenen Wandel einleiten, begleiten und gestalten.

2. Social Media setzt ganzheitliches Denken voraus – Social Media ist keine Frage der Tools. Beginnen Sie mit der Strategie und definieren Sie klare messbare Ziele, die damit erreicht werden sollen. Solche Ziele können etwa die Verkürzung der Projektlaufzeiten, weniger Rückfragen im Helpdesk oder eine höhere Rücklaufrate bei Endkundenkampagnen sein. Erst daraus lassen sich die geeigneten Prozesse und Werkzeuge ableiten.

3. Regeln ersetzen Hierarchien – wie auch im richtigen Leben, braucht die Social Media-Kommunikation Regeln. Legen Sie fest und besprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern, welche Themen über Social Media diskutiert werden sollen und welche für traditionelle Medien wie E-Mail vorbehalten sind. Ordnen Sie den verschiedenen Medien Nutzerkreise zu und definieren Sie, welche Medien und Themen vom Organigramm losgelöst sind und wie weit.  Dadurch ist sicher gestellt, dass Informationen nicht mehrfach erstellt und abgelegt sind, sondern in dem für das jeweilige Thema optimalen Medium zirkulieren. Empfehlenswert sind ferner Benimmregeln, denn auch in der Social Media-Kommunikation macht der Ton die Musik.

4. Geben Sie dem Wandel Zeit und fangen Sie klein an. Eine neue Kultur, neue Prozesse und neue Regeln werden nicht von heute auf morgen gelebt. Fehler und Missverständnisse werden sich nicht vermeiden lassen. Definieren Sie deshalb im ersten Schritt einen relativ engen Rahmen für den Social-Media-Einsatz in Ihrem Unternehmen. Die Erfahrungen, die Sie dabei sammeln, können Sie sofort wieder für die Verfeinerung Ihrer Strategie, Ziele und Prozesse nutzen. So nähern Sie sich Schritt für Schritt dem Optimum.

5. Im Mittelpunkt der Kommunikation steht der Mensch, unabhängig von seiner jeweiligen Rolle als Kunde, Partner oder Mitarbeiter. Menschen nutzen umso bereitwilliger die Möglichkeiten von Social Media, je höher die Wertschätzung ist, die sie dabei erfahren. Jeder Beitrag muss daher honoriert werden. Respekt und Anerkennung sind mit die wichtigsten Motivationsfaktoren!

6. Social Media-Kommunikation ist Dialog, nicht Monolog. Planen Sie deshalb ausreichend Ressourcen ein. Jeder, der sich in sozialen Netzwerken einbringt, erwartet ein Feedback, will gehört und verstanden werden, und das möglichst schnell. Social Media ist nicht einfach ein weiterer Kommunikationskanal, über den Botschaften in nur einer Richtung vom Unternehmen zur jeweiligen Zielgruppe transportiert werden. Social Media-Kommunikation geht immer in beide Richtungen. Wer den dafür nötigen Zeitaufwand scheut, vergibt sich die Möglichkeit zu produktiverem Arbeiten, das Freiräume schafft und zum Beispiel die zeitraubende E-Mail-Kommunikation deutlich reduzieren kann.

7. Vernetzt statt isoliert – Das Nutzenpotenzial von Social Media ist prinzipiell umso größer, je mehr Menschen sich daran beteiligen können. Das gilt für alle Bereiche, auch für ganz spezielle Themengebiete, in denen es zum Beispiel nur vier Experten im gesamten Unternehmen weltweit gibt. Abhängig vom Thema muss daher der jeweils maximal mögliche Nutzerkreis angesprochen werden und die Nutzer selbst müssen diesen Kreis erweitern können. Dann kann Social Media das alte Wissensmanagementproblem lösen – weil das Unternehmen dadurch endlich weiß, was es weiß.

8. Integriert statt abgekoppelt – nur wenn Social Media-Tools nicht als Insellösungen implementiert werden, sondern in die Prozesse und anderen Unternehmenssysteme integriert sind, kommt es zu echter Kommunikation. Denn hier, speziell in den Content Management- und sonstigen Kernsystemen der Unternehmen liegen die Informationen, die für verbindliche Auskünfte im Support, eine fundierte Diskussion in der Entwicklung oder die schnelle Bearbeitung von Rückfragen aus der Produktion benötigt werden.

9. Erlauben Sie den Blick hinter die Kulissen. Die Außenkommunikation über Social Media ist keine Nebentätigkeit. Ideen und Anregungen aus der Community müssen verstanden und dann auch zuverlässig aufgegriffen und weiterverfolgt werden, bis daraus neue oder bessere Produkte und Dienstleistungen entstehen. All dies muss natürlich der Community gegenüber möglichst transparent gemacht werden. Wenn die Kunden und Konsumenten sich ernst genommen fühlen, ist das mit das beste Unterscheidungsmerkmal Ihres Unternehmens gegenüber Mitbewerbern. Dies setzt natürlich kompetente Mitarbeiter in der Außenkommunikation voraus. Deren Kommunikationsfähigkeit und fachliche Qualifikation ist daher ganz entscheidend.

10. Sorgen Sie von Anfang an für ausreichend Sicherheit. Natürlich birgt Social Media die Gefahr, dass sensible Informationen das Unternehmen absichtlich oder unabsichtlich verlassen. Neben Regeln, klar definierten Prozessen und der Auswahl der speziell für die Außenkommunikation am besten geeigneten Mitarbeiter benötigen Sie Werkzeuge, die über eingebaute Sicherheitsmechanismen wie Berechtigungen oder automatische Klassifizierung für die rechtskonforme Archivierung von Inhalten verfügen.

Info: www.otsocialbusiness.net

 

 

 

 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Nicht nur Alexa, Siri & Co. sind vielerorts zu ständigen Begleitern geworden – auch abseits der Kommunikation ist die Digitalisierung aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dank Apps und digitaler Services managen wir heute viele Bereiche unseres Lebens. Die freenet AG wollte mehr aus ihren Daten herausholen, also Prozesse optimieren, Angebote individualisieren und die Kundenzufriedenheit steigern. UUmgesetzt wurde dies in einem Datenanalyse-Projekt.

Wenn es darum geht, möglichst viele Verbraucher zu erreichen, unterschätzen PR-Profis die Reichweite klassischer Medien und überschätzen digitale Kanäle, insbesondere Social Media. In der neuen Studie "Wege zum Verbraucher 2020" hat Faktenkontor sechs Haupttypen von Konsumenten identifiziert, die sich in ihrem Informationsverhalten grundsätzlich unterscheiden.  In der ersten Folge wird der zielstrebige Traditionalist vorgestellt, der seriöse, wertfreie Informationen in klassischen Medien bevorzugt.

Werbung

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.