3 E-Commerce-Trends 2016, die Sie zu Ihrem Vorteil nutzen können

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In der E-Commerce-Welt gibt es derzeit eine große Tendenz: Potentielle Kunden werden nicht mehr mit unspezifischer Werbung bombardiert, sondern es wird gezielt auf ihre Bedürfnisse eingegangen. Es hat sich herumgesprochen, dass man mit platter Werbung und Selbstbeweihräucherung nicht besonders weit kommt. Newsletter2Go stellt 3 große Online-Trends vor, die 2016 besonders relevant werden. Für jeden Trend werden Anregungen für E-Commerce-Händler mitgegeben, damit Sie die aktuellen Entwicklungen zu Ihrem Vorteil nutzen können.

Die Vielfalt der Onlineshops wächst rasant. Um sich von der Masse mit häufig zweifelhaftem Qualitätsanspruch oder umständlicher Nutzererfahrung abzugrenzen, gilt es, mit interessanten und attraktiven Inhalten zu überzeugen. Die Aufmerksamkeit und Treue von Kunden gewinnt man heute einerseits mit Mehrwerten, die Mitbewerber nicht bietet können und andererseits mit unkomplizierten Abläufen vom Erstkontakt bis zur Kaufabwicklung.

Der Anspruch, Mehrwerte zu bieten, führt beispielsweise zu Entwicklungen wie Content Marketing – der Erstellung und Verbreitung von wertvollen, relevanten und konsistenten Inhalten für eine klar definierte Zielgruppe. Die Kundenbeziehung wird zu einem Prozess, dessen Ziel es ist, den Kunden auf Dauer zu prägen und sein Marken- und Produkterleben zu erweitern.

Onlineshopping als Erlebnis sollte so bequem wie möglich ablaufen. Um Kunden für sich zu gewinnen, muss man ihnen die richtigen Produkte zur richtigen Zeit in der richtigen Situation anbieten. Dazu gehört Produktwerbung mit personalisierten, Echtzeit-Inhalten und die Berücksichtigung der am meisten genutzt Endgeräte. Immer mehr Kunden kaufen oder stöbern mobil, viele sogar häufiger als stationär.

1. Mobile First

Weltweit hat die mobile Internetnutzung schon heute die Desktop-Nutzung überholt. Es gibt mehr Online- als Desktop-Nutzer und es wird mehr Zeit für die mobile Nutzung aufgewendet. Ein sehr großer Teil der mobilen Nutzung entfällt allerdings auf Apps.

Deutschland hinkt im internationalen Vergleich bei der mobilen Internetnutzung noch immer etwas hinterher. Betrachtet man z.B. die mobile Öffnung von Newslettern und Marketing-E-Mails, wurden weltweit laut einer litmus-Studie 2015 schon über 50% mobil geöffnet. In Deutschland werden jedoch immer noch 65% der E-Mails auf Desktop-Geräten geöffnet, was sich bei einer Erhebung von Newsletter2Go herausgestellt hat.

Das dürfte sich jedoch bald ändern. Die Internet-Infrastruktur verbessert sich laufend, z.B. ist in immer mehr Städten in Deutschland freies, offenes Internet verfügbar. Diese Entwicklung dürfte dafür sorgen, dass sich die mobile Internetnutzung weiter ausbreitet, denn nur mit mobilem Zugang können die Apps in vollem Umfang genutzt werden.

Diese Konzentration auf Apps und den mobilen Markt ändert die Anforderungen an Online-Händler. Zuerst einmal erweitert sich natürlich der Umfang der Verkaufskanäle. Das verlangt nicht nur Präsenz in allen Kanälen, sondern auch eine konsistente Umsetzung, um als Unternehmen oder Marke wiedererkennbar zu bleiben.

Für eine komfortable mobile Nutzung müssen Onlineshops außerdem ihr Design und ihre Architektur anpassen. Responsive Design, das sich automatisch dem Endgerät anpasst, auf dem ein Shop aufgerufen wird, sollte selbstverständlich sein. Auf einem kleinen Bildschirm zählt Übersichtlichkeit mehr als alles andere. Nur, indem man sich auf das Wesentliche konzentriert, ermöglicht man seinen Kunden ein angenehmes Kauferlebnis. Dafür sollten Produkte klar und intuitiv geordnet sein, Formulare und Buttons vergrößert werden, um eine mühelose Eingabe zu ermöglichen und gegebenenfalls das Design vereinfacht werden. Darstellungs- oder Eingabeprobleme können insbesondere auf dem Smartphone schnell zu Kaufabbrüchen führen. Diese Klarheit kommt am Ende auch Desktop-Nutzern zugute, die sich besser im Shop zurechtfinden können.

Ein Beispiel für eine gelungene Anpassung an die Anforderungen der mobilen Nutzung ist das E-Mail Marketing. Wurde die E-Mail lange als reines Desktopmedium betrachtet, ist sie heute eines der am liebsten auf dem Smartphone genutzten Medien. Ebenso wie im Web sollte auch bei Marketing-E-Mails Responsive Design als Standard gelten und das Design von Newslettern immer explizit für mobile Geräte entwickelt werden. Kostenlose responsive Vorlagen für Ihren Newsletter erhalten Sie zum Beispiel bei Newsletter2Go.

2. Real-Time Content

Während der Wettbewerb im E-Commerce immer größer wird, muss man einen Weg finden, sich von der breiten Masse der Onlineshops abzugrenzen. Das kann ein äußerst genaues Targeting sein – denn jeder Kunde hat andere Bedürfnisse, Wünsche, Interessen und Gewohnheiten, auf die man genau eingehen sollte, um erfolgreich zu sein.

Daten aus dem eigenen Shop, aus dem Nutzertracking und aus vielen verschiedenen Systemen liefern eine große Menge von Daten über das Kundenverhalten. Die Herausforderung liegt darin, mit den zur Verfügung stehenden Daten das bestmögliche Targeting zu erreichen. Es können bereits genaue und relativ zuverlässige Aussagen darüber getroffen werden, für welche Inhalte sich ein Kunde interessieren könnte und mit welchem Angebot er zum Kauf motiviert werden kann.

Anstatt nur Zielgruppen zu definieren, die bestimmte Angebote oder Inhalte erhalten, wird sich die Ansprache noch deutlich verfeinern. Die umfangreiche Datenlage ermöglicht außerdem, nicht nur die Historie der einzelnen Kunden zu kennen, sondern sogar auf aktuelles Verhalten eingehen zu können. Beispiele dafür sind Warenkorb-Abbrecher-Mailings für Onlineshop-Kunden, die sich sehr positiv auf die Kaufabschlüsse auswirken können. Hier gilt es, Produktempfehlungen nicht einfach kommentarlos zu präsentieren, sondern als Service anzubieten und auch so zu kommunizieren. Ohne Erklärung könnten offensichtlich verhaltensbezogene Inhalte die Kunden eher verunsichern.

3. Schnittstellen & Integrationen

Für jeden Bedarf im E-Commerce gibt es mittlerweile verschiedene Tools, Plugins und Integrationen. Der Trend geht zur Integration der verschiedenen Systeme. Die Nutzererfahrung soll dadurch sowohl für Händler als auch für Kunden angenehmer und einfacher werden.

Das funktioniert, weil die einzelnen Systeme und Tools mittlerweile nahtlos ineinandergreifen. Anstatt auf ein fertiges All-in-One-Tool zurückgreifen zu müssen, kann sich jeder eine individuelle Custom-E-Commerce-Lösung zusammenstellen. Der größte Vorteil liegt darin, dass vorher getrennte Prozesse nun miteinander verbunden und sogar automatisiert werden können.

Ein Beispiel dafür ist die Integration von Onlineshop und E-Mail Marketing. E-Commerce-Händler können über eine Schnittstelle ihre bestehende Kundendatenbank direkt mit dem E-Mail-Adressbuch übernehmen. Der manuelle Export der Adressen und das umständliche manuelle Hochladen ins Newsletter-System entfallen. Außerdem können Produkte aus dem Shop in E-Mails übertragen werden, ohne dass man selbst Grafiken, Preise und Links einfügen müsste. Die Gruppenaufteilung aus der Kundendatenbank erleichtert den gezielten E-Mail-Versand an bestimmte Kundensegmente.

Auf diese Weise können auch mit kostenloser und Open Source-Software professionelle Onlineshops mit allen notwendigen E-Commerce- und Online Marketing-Funktionen betrieben werden. Bei aller Begeisterung darf man aber im kommenden Jahr gerade eines nicht vergessen: Nachdem das Safe Harbor-Abkommen 2015 durch den EuGH für ungültig erklärt wurde, ist die Datenübertragung zu Dienstleistern in den USA nicht mehr zulässig. Der EuGH hat festgestellt, dass US-amerikanische Unternehmen den europäischen Datenschutzrichtlinien nicht per se genügen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb für sein Business auf Dienstleister aus Deutschland oder zumindest Europa vertrauen.

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