30 Jahre Microsoft Office: Wie deutsche Unternehmen heute Bürosoftware einsetzen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

30 Jahre Microsoft Office: Wie deutsche Unternehmen heute Bürosoftware einsetzen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Im Herbst 1990 veröffentlichte Microsoft seine erste Suite einer Bürosoftware für Windows-Betriebssysteme, seitdem bestimmen Word, Excel oder Outlook den Arbeitsalltag vieler hundert Millionen Menschen. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von Microsoft Office hat Empower die Nutzung der Software untersucht.
Bürosoftware

Quelle: dennizn/shutterstock

  • Wie eine neue Studie von Nielsen und Empower zeigt, wird Office durchschnittlich 23 Stunden pro Woche genutzt, dabei werden acht Dokumente und 111 E-Mails bearbeitet.
  • 53 Prozent der Office-Dateien sind nicht kongruent zum Corporate Design.
  • Das Quasi-Monopol von Microsoft Office bekommt erstmals kleine Risse.

Die Empower GmbH hat die Marktforscher der Nielsen Company beauftragt, in einer repräsentativen Befragung die tatsächliche Nutzung von Microsoft Office in deutschen Unternehmen zu untersuchen. Als Resultat zeichnet die Studie das Bild einer dominanten Bürosoftware, das die Grundlage der wichtigsten Arbeitsprozesse bildet, aber selbst für Geübte Schwächen bei Effizienz und Einheitlichkeit offenbart. Der Marktanteil von Microsoft Office in deutschen Unternehmen liegt bei 85 Prozent. Der Wert ergibt sich zusammengenommen aus der Desktop-Version plus der Online-Variante.

Bürosoftware
Die Marktanteile von Office-Lösungen in Deutschland und den USA im Vergleich. (Grafik: Empower/Nielsen)

Gerade für Online-Nutzer erwächst Microsoft jedoch mit Google Docs allmählich ein ernstzunehmender Konkurrent: Bereits neun Prozent der deutschen Firmen setzen auf Google, in den USA liegt der Wert schon bei 14 Prozent. Insgesamt nutzen in Deutschland 47 Prozent der User zumindest gelegentlich browserbasierte Office-Anwendungen. Weitere Anbieter von Bürosoftware spielen kaum eine Rolle: Libre Office liegt bei rund zwei Prozent, ebenso Apple iWork. Alle weiteren Programme teilen die restlichen zwei Prozent unter sich auf.

Bürosoftware wird noch nicht von Collaboration-Tools verdrängt

Mit 23 Stunden pro Woche verbringen Büroangestellte mehr als die Hälfte ihrer kompletten Arbeitszeit mit Office-Anwendungen. Trotz der zunehmenden Nutzung von Videokonferenzen, Instant-Messaging-Kanälen, Projektmanagement-Tools und Vertriebssystemen bleibt die Office-Software also das Rückgrat der Büroarbeitsplätze. Textverarbeitung und Zahlenkalkulation nutzen jeweils 89 Prozent der Mitarbeiter, 66 Prozent emailen und 56 Prozent entwickeln Präsentationen. Durchschnittlich erstellt jeder Nutzer dieser Anwendungen pro Woche fünf Dokumente, drei Spreadsheets, zwei Präsentationen und verfasst und versendet 111 E-Mails.

Bürosoftware
Die Nutzung von Office-Anwendungen. (Grafik: Empower/Nielsen)

Office-Dateien stimmen nicht mit den Unternehmen-Design überein

Beachtliche 30 Prozent der Arbeitszeit wird für Formatierungen gebraucht. Mit 36 Prozent liegt der Formatierungsaufwand bei Präsentationen am höchsten und betrifft dort besonders die Suche nach Vorlagen und Bildern sowie das Erstellen von Diagrammen. Trotz dieses Aufwands stimmen 53 Prozent aller erstellten Office-Dateien nicht mit den Design- und Markenrichtlinien der jeweiligen Unternehmen überein: 58 Prozent aller Spreadsheets, 51 Prozent der Dokumente, 49 Prozent der Präsentationen und 11 Prozent aller E-Mails (bei mobil versendeten E-Mails liegt der Wert bei 29 Prozent) verstoßen gegen die internen Designregeln.

Empower Office
Die Konformität von Office-Anwendungen mit Corporate Design. (Grafik: Empower/Nielsen)

Ein potenziell heikler Fakt, da 80 Prozent der Mitarbeiter ihre Office-Dateien speziell für externe Empfänger erstellen oder zumindest mit diesen teilen. Dabei ist durchaus Problembewusstsein bei den Mitarbeitern vorhanden: 93 Prozent bezeichnen ein einheitliches Corporate Design als wichtig oder sehr wichtig und 81 Prozent sind die Maßgaben des Marketings bekannt. Außerdem bezeichnen sich 86 Prozent als erfahrene Office-Nutzer oder gar Experten, doch sehen 71 Prozent dennoch Trainingsbedarf für mindestens eine der Anwendungen von Bürosoftware.

Die Methodik der Studie: Die Nielsen Company hat für den Office Report 2020 branchenübergreifend 1.023 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen befragt, die ihren Sitz in Deutschland und mehr als 50 Angestellte haben. Die Befragten verbringen mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit am Computer und beantworteten im Mai 2020 einen Katalog aus 50 Fragen.
Die empower GmbH mit Firmenzentrale in Köln entwickelt und vertreibt seit 2005 Software zur Steigerung von Einheitlichkeit, Effizienz und Produktivität bei der Nutzung von Microsoft Office. Die Lösungen setzen rund 2.000 Firmen weltweit über 1,5 Millionen Mitarbeiter in ihrem Büroalltag ein. (sg)

Lesen Sie auch: New Work: Wie Covid-19 dem Homeoffice zum Durchbruch verhilft

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Wenn IT-Systeme nicht mehr funktionieren, kommen wichtige Geschäftsprozesse zum Erliegen. Die Kosten für Betriebsausfälle gehen schnell in die Millionen. Mit dem neuen Service „Email Continuity“ des Cloud-Dienstleisters Retarus bleiben Mitarbeiter auch dann produktiv, wenn die E-Mail-Infrastruktur mal kurzzeitig ausfällt.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Fashion commerce

Wann jetzt handeln gefragt ist

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.