5 Tipps zum Einstieg in den E-Commerce

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5 Tipps zum Einstieg in den E-Commerce

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Der E-Commerce-Umsatz in Deutschland ist von 2011 auf 2012 um 27,2 Prozent angewachsen und betrug mit insgesamt 27,6 Milliarden Euro 5,9 Milliarden mehr als noch im Jahr zuvor. Der Online-Handel boomt und es ist kein Ende in Sicht: Auch für 2013 rechnet der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) mit 21,3 Prozent mehr E-Commerce-Volumen.

Gerade kleinere Händler im klassischen Ladengeschäft haben es oft schwer gegen die Online-Konkurrenz, die Waren häufig günstiger anbietet und ständig verfügbar ist. Deshalb überlegen sich viele Händler, den Schritt ins Internet zu wagen und selbst online verkaufen – zusätzlich zum Ladengeschäft oder sogar stattdessen. Ein guter stationärer Händler ist allerdings nicht auch automatisch ein guter Online-Händler. Rakuten Deutschland gibt fünf Tipps, was es beim Schritt in den E-Commerce besonders zu beachten gilt.

Überprüfen Sie Ihr Sortiment

Auch wenn sich ein Produkt im Laden gut verkauft, ist das keine Garantie, dass es auch Online ein Renner wird. Laut dem E-Commerce-Center Handel (ECC) gehört das Sortiment zu den sieben wichtigsten Erfolgsfaktoren im E-Commerce. Eine internationale Studie im Auftrag von Rakuten bestätigte Anfang des Jahres zudem, dass mehr als die Hälfte aller Kunden (57 Prozent) ein großes Sortiment wollen. Bevor ein Händler sein Portfolio ins Netz zu überträgt, sollte er prüfen, ob Nutzer überhaupt nach solchen Produkten suchen. Das geht zum Beispiel mit der Keyword-Suche von Google AdWords. Wichtig sind die richtigen Suchbegriffe, etwa „Fahrrad Shop Online“ anstelle von nur „Fahrrad“. Aus den Ergebnissen können Rückschlüsse auf das allgemeine Interesse gezogen werden. Unter Umständen ist es nötig, sich zu spezialisieren, um Nischen zu besetzen.

Seien Sie sich der Konkurrenz bewusst

Die bereits erwähnte Rakuten-Umfrage  zeigte, dass für 59 Prozent der Deutschen nach wie vor der Preis das wichtigste Entscheidungskriterium beim Kauf im Internet ist. Preisvergleiche im Internet sind einfach und schnell. Deshalb muss sich ein Händler der Tatsache bewusst sein, dass er sich im Netz einem stärkeren Preiskampf als im Ladengeschäft stellen muss und vorab entscheiden, ob er hier mitbieten kann oder ob er sich etwa durch verschiedene Zusatzleistungen auch höhere Preise erlauben könnte. Auch ausführliche und informative Produktbeschreibungen können hier ausschlaggebend sein: Laut einer aktuellen Studie des ECC halten insgesamt 88 Prozent diese für absolut oder sehr wichtig. Auch eine schnelle und für den Kunden transparente Logistik gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Online-Händlers: Eine unkomplizierte Retourenabwicklung ist für 90 Prozent der Konsumenten ein Muss, genau wie verständliche Versandbedingungen (88,4 Prozent, ECC).

Schaffen Sie Vertrauen

Gerade im oft als gesichtslos getadelten E-Commerce ist Vertrauen ein wichtiger Erfolgsfaktor. Unabhängige Prüfzeichen wie das „Trusted Shops“-Siegel sind eine wichtige Vertrauensquelle für den Nutzer, besonders wenn ein Shop noch recht neu auf dem Markt ist. Eine Studie der Initiative D21 und des bvh belegte, dass 67 Prozent der Verbraucher Shops mit Siegel eher vertrauen als solchen ohne Prüfzeichen. Zahlungsmöglichkeiten bieten hier ebenfalls eine wichtige Rolle: Wer verschiedene Arten anbietet, erhöht die Wahrscheinlichkeit, den Wünschen der Nutzer zu entsprechen. Eine „Must-have“-Bezahlform ist der Rechnungskauf, denn das ist immer noch die beliebteste Zahlungsart der Kunden (45 Prozent). Generell gilt: Wer erfolgreich online verkaufen will, muss verschiedene Zahlungsarten anbieten, um Kundenpräferenzen gerecht zu werden.

Machen Sie den Einkauf zum Erlebnis

Wer sich nicht auf einen Preiskampf im Internet einlassen möchte, kann sich über das Einkaufserlebnis abgrenzen, das den Nutzern geboten wird. Wichtig ist hier, dass Händler sich genau überlegen, was ihren Shop auszeichnen soll. Die Auswahl der Produkte und deren Qualität sowie eine professionelle und individuelle Gestaltung sind dabei nur zwei Möglichkeiten. Um Einmal-Käufer in Stammkunden zu verwandeln, ist eine Kombination aus spannendem Portfolio und exzellentem Kundenservice sowie schneller und verlässlicher Kundenkommunikation wichtig. „Nicht jeder kleine Händler wird mit den günstigsten Preisen mithalten können“, erklärt Rakuten Deutschland-Chefin Beate Rank. „Deshalb ist es gerade für diese Händler immens wichtig, Expertise und vor allem ein unterhaltsames und sicheres Shopping-Erlebnis zu bieten. Zeigt der Händler beispielsweise in einem Video die Herstellung seiner Produkte, ist das ein großes Plus gegenüber der oft rein preisorientierten Darstellung größerer Anbieter.“

Die passende Shop-Lösung finden

Der E-Commerce-Einsteiger hat drei Möglichkeiten, seinen Shop aufzubauen: kaufen, mieten oder sich einem Online-Marktplatz anschließen. Alle haben Vor- und Nachteile, entscheidend sind zeitliche und finanzielle Ressourcen und die Ambitionen des angehenden Shopbetreibers. Ein gekaufter Shop ist die anspruchvollste Variante, denn der Händler muss sich um alles selbst kümmern – einschließlich Hardware und Marketing. Ein Mietshop ist vergleichsweise günstig, bietet aber oft Einschränkungen in der Individualität. Marketing muss auch hier selbst betrieben werden. Einige Online-Marktplätze hingegen bieten ein professionelles und rechtssicheres E-Commerce-Umfeld samt Bezahlungsabwicklung und Marketingunterstützung. Rakuten bietet zusätzlich sogar eine hundertprozentige Zahlungsausfallgarantie. Dafür fallen bei diesen Anbietern Grundgebühr und Verkaufsprovision an.

Fazit

Im E-Commerce bieten sich Händlern viele Chancen – aber auch ebenso viele Risiken und Fallstricke. Der Einstieg sollte deshalb sorgfältig und strategisch geplant werden, genau wie die Eröffnung eines Ladengeschäfts. Im Zweifelsfall stehen starke E-Commerce-Partner bereit, um Einsteiger auf ihrem Weg mit umfassender Beratung zu unterstützen.

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