30.11.1999 – Kategorie: IT

71 Prozent der Wissensarbeiter erwarten eine steigende Arbeitsbelastung

Mindjet gibt die Ergebnisse seiner aktuellen Umfrage mit dem Thema „Wie verändert sich die Arbeit in der Krise“ bekannt. Die Mehrheit der 186 befragten Wissensarbeiter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, nämlich ganze 71 Prozent, geht davon aus, dass in Zukunft die persönliche Arbeitsbelastung stark oder sogar sehr stark steigen wird.

Mehr als die Hälfte der Befragten geben darüber hinaus an, dass sie zusätzliche Aufgaben übernehmen und noch mehr Verantwortung schultern müssen. Hinzu kommt, dass die Informationsmenge, die täglich verarbeitet werden muss, nach Ansicht von fast 60 Prozent der Befragten weiter ansteigen wird.

Für fast 62 Prozent der Befragten bedeutet diese Entwicklung, dass sie effizienter und produktiver arbeiten müssen; 55 Prozent fühlen sich unter Druck, ihre Aufgaben organisierter anzugehen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer sieht einen Trend zu verstärkter Teamarbeit, wenn auch nicht unbedingt über nationale Grenzen hinweg. Nur 32 Prozent der Befragten übrigens befürchten durch die Krise gleichzeitig einen zunehmenden Konkurrenzkampf zwischen Kollegen und nur 33 Prozent erwarten eine größ;ere Rolle von Web 2.0-Tools in ihrem Unternehmen.

Bei der Bewertung der persönlichen Erfolgsfaktoren in den kommenden sechs Monaten waren sich 79 Prozent der Studienteilnehmer einig, dass effizientes Arbeiten in den kommenden sechs Monaten weiter an Bedeutung gewinnen wird. Dahinter rangieren Selbstorganisation (78 Prozent), Ergebnisorientiertheit (75 Prozent) und selbstständiges Arbeiten (70 Prozent). Als weniger wichtig erachtet werden Faktoren wie Team- (50 Prozent) und Anpassungsfähigkeit (59 Prozent).

Um sich selbst besser zu organisieren und die persönliche Effizienz zu steigern, setzen bereits jetzt praktisch alle Teilnehmer auf bestimmte Strategien. 73 Prozent nutzen unterstützende Software, 71 Prozent greifen auf die bewährte To-Do-Liste zurück, 57 Prozent setzen verstärkt darauf, Aufgaben und Verantwortung abzugeben und 49 Prozent versuchen Meetings zu verkürzen oder gleich ganz zu vermeiden.

Diese Methoden korrespondieren auch mit den am meisten gefürchteten Zeitfressern im Büroalltag. Mit diesen verbringen immerhin 60 Prozent der Befragten mehr als eine Stunde am Tag. Unangefochtener Spitzenreiter auf dieser Liste sind und bleiben die Meetings (52 Prozent), jedoch ganz dicht gefolgt von ineffizienten Prozessen und Abläufen (50 Prozent). Auch die Suche nach Dokumenten, die Korrespondenz mit Kollegen und Partnern und die Abstimmung im Team werden als besonders zeitraubende Angelegenheiten empfunden.

Info: www.mindjet.com/partners


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