Adobe Digital Economy Index: So viel konsumierten die US-Verbraucher im Mai

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Adobe Digital Economy Index: So viel konsumierten die US-Verbraucher im Mai

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Der Adobe Digital Economy Index basiert auf der Analyse von über einer Billion Besuche von Websites und über 100 Millionen Artikel. Adobe Analytics misst zudem die Transaktionen von 80 der 100 führenden US-Online-Händler, die Erkentnisse über Trends beim Konsum gibt.
Adobe Digital Economy Index

Quelle: r.classen/shutterstock

Adobe hat die neuesten Zahlen des Adobe Digital Economy Index veröffentlicht, der die Verkäufe im Mai 2020 in den USA thematisiert. Für diesen Index analysiert Adobe Billionen von Online-Transaktionen von über 100 Millionen Artikeln in 18 Produktkategorien, außerdem über einer Billion Besuche von Websites und über 100 Millionen Artikel. Nachfolgend werden die wichtigsten Erkenntnisse vorgestellt.

Adobe Digital Economy Index: E-Commerce steigt um 52 Milliarden US-Dollar

Seit dem 1. März 2020 haben die US-Verbraucher zunehmend Online-Einkäufe getätigt und gaben im Mai 82,5 Milliarden Dollar aus, 77,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zu den Verkäufen vor der Pandemie waren die Online-Transaktionen in diesem Zeitraum um 52 Milliarden Dollar höher als erwartet, wobei das Niveau im E-Commerce höher waren als an den Feiertagen Black Friday und Cyber Monday.  

Zunehmende Nutzung von Smartphones

Die Verbraucher kauften im Mai zehn Prozent mehr Produkte über Smartphones als im Januar. Da die Verbraucher ihren Büros fern blieben, entschieden sie sich dafür, zu Hause über ihre Smartphones einzukaufen. Verbraucher, die zum ersten Mal online einkaufen, tun dies über ihre Smartphones. 

BOPIS-Wachstum verlangsamt sich gemäß Adobe Digital Economy Index

Während BOPIS (Buy Online, Pick up in Store) im Mai weiterhin ein Rekordwachstum von 195 Prozent aufwies, gibt es Anzeichen dafür, dass sich das Wachstumstempo verlangsamt, da die Geschäfte landesweit wieder zu öffnen beginnen. Laut einer Adobe-Umfrage unter mehr als 1.000 US-Verbrauchern, die vom 1. bis 3. Juni 2020 durchgeführt wurde, bevorzugen 23 Prozent der Online-Konsumenten die Abholung ihrer Online-Einkäufe im Geschäft oder an einer Abholstation gegenüber der Lieferung bis vor die Haustür. 

Reiseverkehr zeigte erste Anzeichen einer Erholung

Die Buchungen von Inlandsflügen im ganzen Land haben sich zwischen dem 1. und 7. April und dem 25. und 31. Mai verdreifacht, wobei die Preise um 28 Prozent sanken. Während der Zeit, in der die „Shelter-in-Place“-Maßnahmen eingeführt wurden, verdoppelten sich die Zeiträume zwischen der Buchung eines Flugs und seiner Durchführung. Im Mai näherte sich dieser Zeitraum wieder der üblichen Spanne von 45-50 Tagen an.

Wachstum bei Elektronik und Bekleidung verlangsamt sich

Die Einkäufe von Unterhaltungselektronik und Bekleidung stiegen um 11 Prozent bzw. 12 Prozent, teils getrieben von Artikeln, die die Arbeit von zu Hause aus unterstützen, teils getrieben von Rabattaktionen. Außerdem stiegen die Lebensmittelpreise im Mai um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, d. h. um 1,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Monat. Laut der Adobe-Umfrage kaufte seit März fast die Hälfte (44 Prozent) der Verbraucher Lebensmittel online ein. Von denjenigen, die Lebensmittel online gekauft haben, hatten zwei Drittel (63 Prozent) ihre Lebensmittel auch schon vor März online eingekauft.

Zur Methodik des Index: Der Adobe Digital Economy Index basiert auf der Analyse von über einer Billion Besuche von Websites und über 100 Millionen Artikel. Adobe Analytics misst die Transaktionen von 80 der 100 führenden US-Online-Händler. Auf Basis dieser Echtzeit-Transaktionsdaten der Konsumenten bietet der Adobe Digital Economy Index gegenüber Bewertungen, die auf Umfragen basieren, wesentlich genauere Erkenntnisse.

Lesen Sie auch: Internetnutzung: So hat sich das Verhalten während der Corona-Krise verändert

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