Amazon FBA: Wie Unternehmen vom E-Commerce-Boom profitieren können

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Amazon FBA: Wie Unternehmen vom E-Commerce-Boom profitieren können

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Der Trend, Produkte über den Marktplatz von Amazon verkaufen, hat in den letzten Jahren einen enormen Aufwind erfahren. Maurice Glißmann, CEO von AMZSCALE, erklärt im Interview, wie Unternehmen das Programm Amazon FBA erfolgreich für den Online-Vertrieb nutzen können.
Amazon FBA

Quelle: BigTunaOnline/shutterstock

Herr Glißmann, der Trend beim Amazon-Programm FBA hat in den letzten Jahren einen enormen Aufwind erfahren. Was hat Sie dazu inspiriert, selbst in das Geschäft einzusteigen – und wie ist die Idee entstanden, das Thema zu professionalisieren und Amzscale zu gründen?

Maurice Glißmann: Ich bin vor rund zehn Jahren mit dem klassischen Handel gestartet und habe Fremdmarken eingekauft und über das Internet wieder verkauft. Wenig später startete Amazon sein FBA-Programm in Deutschland. Als Jungunternehmer mit überschaubaren finanziellen Mitteln war das perfekt. Amazon bot nämlich nicht nur den Zugang zu Millionen kaufkräftiger Kunden, sondern lieferte zugleich auch eine Lösung für eine große Herausforderung im E-Commerce: Skalierbare Lagerflächen und Endkunden-Logistik. Über die Jahre habe ich so einige Marken aufgebaut und selbst betreut. So wuchsen die Projekte in Deutschland, aber auch in den USA.

Da das System „Amazon“ überall gleich auf der Welt funktioniert, konnte ich mit einem kleinen Team recht schnell größere Beratungskunden in den USA gewinnen. So entstand die Idee, auch anderen Firmen Investoren und Kunden eine Möglichkeit zu bieten, vom E-Commerce-Boom zu profitieren. Inzwischen sind unsere Dienstleistungen so stark nachgefragt, dass wir mit Amzscale weltweit eine Plattform schaffen, die Marken bei der Skalierung unterstützt.

Der E-Commerce gilt als einer der größten Profiteure der Corona-Pandemie. Haben Sie während der Pandemie einen Neukundenanstieg verspürt? Falls ja, wie sind Sie mit dem Wachstum umgegangen?

Tatsächlich konnten wir eine verstärkte Nachfrage nach unseren Leistungen, aber auch auf beim Absatz unserer Kunden-Marken feststellen. Die Corona-Pandemie hat lediglich beschleunigt, was wir im E-Commerce schon seit Jahren beobachten. Denn das Wachstum ist seit Jahren gigantisch. Daneben fragten aber von klassischen Investoren massiv. Viele suchen plötzlich nach einem Marktzugang zum E-Commerce – den ihnen Amzscale bietet. Ohne eigene Expertise, Netzwerk oder Know-How gelingt ihnen so der Einstieg in den E-Commerce. Das ist Brandbuilding as a Service.

Vor kurzem hat Elevat3 in Amzscale investiert. Was erhoffen Sie sich von dem Investment und welche Maßnahmen wollen Sie mit dem frischen Kapital umsetzen?

Der Ausbau einer Plattform erfordert viele Ressourcen. Mit Elevat3 haben wir einen Partner gefunden, der nicht nur unsere Vision, sondern auch ein sehr großes Netzwerk und Know-How mitbringt. Wir hatten Gespräche mit vielen bedeutenden Investoren, haben uns aber schließlich für den “Perfect Match” entschieden. Zusammen mit Elevat3 werden wir eine weltweite Plattform für E-Commerce-Marken entwickeln. Dabei werden wir den gesamten Lebenszyklus einer Marke von der Startphase bis hin zu einem möglichen Exit begleiten. Auf dem Weg dahin haben Marken nämlich verschiedene Herausforderungen im Wachstum zu bewältigen, bei denen wir hervorragend unterstützen können.

Amzscale schreibt sich den erfolgreichen Aufbau von Marken auf Amazon auf die Fahne. Was unterscheidet Sie von der Konkurrenz?

Weltweit sind wir die Einzigen mit einem allumfassenden Brandbuilding-Ansatz. Dabei betrachten wir eine E-Commerce Marke als Ganzes, vor allem mit all seinen Herausforderungen im Wachstum. Die Plattform von Amzscale wird jede Marke, egal in welcher Phase, bestmöglich unterstützen und die passenden Dienstleistungen und Lösungen liefern. Deshalb setzen wir auf Technologie und Machine-Learning-Prozesse, um die Marken auf der Plattform noch besser zu verstehen und zu befeuern. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir mehr als zwölf Kernmodule ausrollen und intensiv daran arbeiten, unsere Algorithmen zu optimieren.

Auf Ihrer Website sprechen Sie davon, profitable Amazon-Marken explizit für Investoren zu bauen. Was hat es damit auch mit Blick in die Zukunft auf sich? Können wir uns das so vorstellen, dass künftig Investoren ähnlich wie mit Investitionen in Start-ups oder Aktien auch auf den Erfolg einzelner Amazon-Marken wetten können?

Unsere Vision ist es, nicht nur den großen Investoren beim Aufbau einer E-Commerce-Marke behilflich zu sein, sondern diesen spannenden Markt auch für den herkömmlichen Anleger zu öffnen. Wir haben hierzu bereits eine weltweite Neuheit geschaffen, die wir der Öffentlichkeit in den nächsten Wochen präsentieren.

In ungefähr drei Monaten ist Heiligabend, für den E-Commerce steht Weihnachten aber schon jetzt vor der Tür. Auf was sollten vor allem Unternehmer, die noch neu im Online-Geschäft sind, bei Amazon FBA jetzt besonders beachten?

Amazon FBA Amzscale
Maurice Glißmann ist CEO von AMZSCALE.

Das Weihnachtsgeschäft, vor allem das 4. Quartal, ist nicht nur für den E-Commerce besonders spannend. Der gesamte Handel plant für diese Jahreszeit. Wir beobachten schon seit Jahren, dass besonders das 4. Quartal immer umsatzstärker wird. Auch merken wir einen massiven Anstieg der Nachfrage nach Zwischenlösungen wie Capital as a Service oder Selling as a Service. Die deutlichen Absatzsteigerungen zum Jahresende wiederum führen zu einem riesigen Volumen bei der Vorfinanzierung, was kleinere und mittelständische Marken meist nicht bewältigen können. Damit aber bleiben die Marken hinter ihren Möglichkeiten. Mit den Lösungen von Amzscale können wir ihnen unter die Arme greifen und dabei helfen, noch erfolgreicher zu werden – egal in welcher Wachstumsphase.

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