Auffindbarkeit im Internet: Checkliste – SEO Dos & Don’ts

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Maximale Auffindbarkeit im Netz ist eines der wichtigsten Ziele aller Website-Betreiber. Vor allem Unternehmen sind auf höchstmögliche Sichtbarkeit und ein gutes Ranking in Suchmaschinen angewiesen, geht es hier doch um Kundenakquise und somit um den Umsatz. Das gilt vor allem im B2B. Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist allerdings alles andere als ein Freizeitsport und sollte nicht aufs Geratewohl betrieben werden. Denn auch im Netz gelten gewisse Spielregeln und Google macht wenig Federlesen mit Seiten, denen auf unfeine oder gar zwielichtige Art der Weg zur Rankingspitze geebnet werden soll. Die Marketingagentur dieleutefürkommunikation hat das weite und teils unwegsame Feld der Suchmaschinenoptimierung durchforscht und eine Checkliste der wichtigsten SEO Dos & Don’ts erstellt:

Dos – oder was Google glücklich macht

  • Individuelle und passende Title verwenden: Seitenname und Inhalt einer Website sollten zusammenpassen.
  • Metadaten angeben: Keywords und Meta-Description sind zwar für den User unsichtbar, fassen aber den Inhalt einer Seite zusammen. Das macht es Google leichter, eine Website und ihren Mehrwert zu erfassen.
  • Verständliche URLs wählen: Aussagekräftige und thematisch passende Web-Adressen lassen sich leichter merken.
  • Einfache Navigationsstrukturen anlegen: Nutzerfreundlichkeit und leichte Orientierung sind Trumpf.
  • Guten Content bieten: Qualitativ hochwertige und vor allem einzigartige Inhalte kommen beim Nutzer UND bei Google gut an.
  • Überschriften sinnvoll formatieren und einsetzen: Eine gut gegliederte, übersichtliche Website lädt zum Verweilen ein.
  • Bilder mit ALT-Tags versehen: Eine alternative Bezeichnung erleichtert Google die Bilderkennung.
  • Verschiedene Medien einsetzen: Zusätzlich zu Bildern erhöhen Video-Clips, Podcasts etc. die Attraktivität und damit die Relevanz der Seite.
  • Sauber verlinken: Links sollten korrekt geschrieben und als solche zu erkennen sein. Ankertext sowie Inhalt der Zielseite müssen zum jeweiligen Link passen.
  • Aktuell bleiben: Eine Website lebt von ihrer Aktualität. Alte Inhalte lassen den User sowie Google kalt.
  • Präsenz in Social Media zeigen: Aktivität bei Facebook, Twitter und Co. zahlt sich aus. Viele Likes und Followers zeigen Google, dass die Seite gut ankommt und relevant ist.

Don’ts – oder was Google verstimmt

  • Massenhaft Keywords verwenden: Eine Seite nicht mit Keywords „zumüllen“, nur weil diese ein hohes Suchvolumen haben.
  • Texte mehrfach verwenden: Duplicate Content oder das Kopieren von Texten fremder Seiten sind No-Gos. Eine gute Website bietet dem Besucher einzigartige und sinnvolle Inhalte.
  • Verschiedene Seiten gleich benennen: Seiten mit gleichem Titel und Meta-Tag sind für den User und Google verwirrend.
  • Bilder in Massen statt in Maßen einsetzen: Suchmaschinen erkennen Texte besser als Bilder oder Flash-Elemente. Wer auf (zu) wenig Text und viele Bilder setzt, wird seltener gefunden.
  • Texte bzw. Links verstecken: Weißer Text auf weißem Hintergrund sowie Links, die nicht als solche zu erkennen sind, werden als Versuch der Suchmaschinenmanipulation gewertet.
  • Abweichende Inhalte für Suchmaschinen verwenden: Sogenanntes Cloaking, sprich der Suchmaschine andere Inhalte zu zeigen als dem Nutzer, gilt als Manipulationsversuch.
  • Unpassende Linkziele verwenden: Verweist ein Link auf Produkte aus dem Maschinenbau, sollte die Zielseite nicht über ein anderes Produkt, etwa aus der Medizintechnik, informieren.
  • Backlinks über Linkfarmen generieren: Websites dienen allein der Verlinkung anderer Seiten, um deren Anzahl an externen Verlinkungen zu erhöhen? Das verstößt gegen Google-Richtlinien.
  • Links im großen Umfang kaufen bzw. tauschen: Google und andere Suchmaschinen bevorzugen organische Links (freiwillige Verlinkungen durch User) und werten den häufigen Kauf oder Tausch von Links als Fehlverhalten.
  • Zu viele oder wenige Keywordlinks: Auf eine ausgewogene Anzahl von verlinkten Keywords achten.
  • Social Media ignorieren: Facebook, Twitter und Co. sind für die Website keine relevanten Größen? Dann ist diese Website auch für Google uninteressant.

Mit den richtigen Maßnahmen das Ranking verbessern

Ohne SEO ist es heute kaum mehr möglich, eine Website gut in Suchmaschinen wie Google zu platzieren. Der Grad zwischen sogenanntem „ethischen SEO“ und „Suchmaschinen-Spamming“ ist allerdings sehr schmal und wird oftmals eher unbeabsichtigt überschritten. Wie rigoros Google dennoch gegen schlechtes SEO vorgeht, zeigt das Beispiel BMW. Der renommierte Automobilbauer wurde Anfang 2006 für kurze Zeit vollständig aus dem Google-Index und somit aus der Suche verbannt, da für dessen Website eine Reihe von automatisch weiterleitenden Brückenseiten erstellt worden war. Google wertete das als Spam-Maßnahme.

Dennoch sollten sich Unternehmen nicht von solchen Fällen abschrecken lassen. Laut Optify’s 2012 B2B Marketing Benchmark Report stammen rund 41 Prozent des Traffics auf B2B-Seiten aus der Suchmaschinen-Recherche. Wie das Online-Anzeigen-Network Chitika im Mai 2013 in einer Studie herausfand, entfallen 92 Prozent des Traffics, der über Google auf eine Seite kommt, auf die Ergebnisse auf der ersten Seite. Eine hohe Sichtbarkeit in Suchmaschinen ist somit ein Muss im B2B. Wer sich an die SEO-Regeln aus der Checkliste hält, ist hierfür gut aufgestellt.

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