Aufsplittung abgeschafft: Einheitliche Nachnahmegebühr kommt

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Zum 1. März 2018 wird die Zahlungsoption „Nachnahme“ neu geregelt. Das müssen Online-Händler beachten, den Bestellprozess anpassen und ihre AGBs entsprechend ändern.

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Zum 1. März 2018 wird die Zahlungsoption „Nachnahme“ neu geregelt. Das müssen Online-Händler beachten, den Bestellprozess anpassen und ihre AGBs entsprechend ändern.

„Nachnahme“ ist eine nicht unbeliebte Zahlungsoption im Online-Handel. Aktuell verlangt DHL bei der Zusatzleistung ein erhöhtes Nachnahmeentgelt. Hinzu kommen für den Verbraucher noch einmal 2 Euro sogenanntes Übermittlungsentgelt, das er direkt an den Zusteller zahlen muss, wenn er das Paket ausgehändigt bekommt. Zum 1. März wird diese Aufsplittung abgeschafft. Ab dann beträgt die Nachnahmegebühr für den Händler 5,60 Euro (zzgl. MwSt.) – und zwar zusätzlich zum Paketpreis.

Hintergrund: Neue Steuerregelungen

Als Begründung führt die Deutsche Post in ihrem Antrag an, dass bisher der Bestandteil „Geldübermittlung“ (also die 2 Euro Übermittlungsentgelt) umsatzsteuerbefreit sei, der Bestandteil „Nachnahmeentgelt“ aber der Umsatzsteuer unterliege. Diese unterschiedliche Behandlung fällt in Zukunft weg.

Bei der Leistungskomponente „Nachnahme“ wird bereits jetzt Umsatzsteuer auf das genehmigte Nettoentgelt erhoben. Die Zusammenfassung der Entgelte sei aus abrechnungstechnischen Gründen, insbesondere aus Gründen der Handhabbarkeit und der Erleichterung der Abrechnungsprozesse, erforderlich.

Umstellungen im Shop nötig

Die Änderungen zum 1. März machen Änderungen im Shop erforderlich, sofern der Händler Nachnahme anbietet. In den AGB ist dann entsprechend der geänderten Kosten zu informieren. Auch im Bestellprozess ist eine entsprechende Änderung der Gebühren und der Berechnung vorzunehmen. Im Zweifel sollten Händler Nachnahme sogar ganz entfernen.

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Weitere Informationen gibt es hier.

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