Auswahl der richtigen Zahlverfahren im E-Commerce

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Die Waren liegen im virtuellen Einkaufswagen, der Kunde hat bereitwillig seine persönlichen Daten bestätigt und die Liefer- und Rechnungsadresse festgelegt. Und dann das: Es fehlt die bevorzugte Zahlungsmethode. Viele Kunden brechen an dieser Stelle ihre Online-Bestellung ab und weichen zu anderen Webshops aus, die das favorisierte Zahlungsmittel unterstützen.
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Die Waren liegen im virtuellen Einkaufswagen, der Kunde hat bereitwillig seine persönlichen Daten bestätigt und die Liefer- und Rechnungsadresse festgelegt. Und dann das: Es fehlt die bevorzugte Zahlungsmethode. Viele Kunden brechen an dieser Stelle ihre Online-Bestellung ab und weichen zu anderen Webshops aus, die das favorisierte Zahlungsmittel unterstützen.

Eine stark begrenzte Auswahl an Zahlungsmitteln oder die falschen Zahlungsmethoden sind echte Konversionskiller im E-Commerce. Umsätze und wiederkehrende Kunden bleiben weg, wenn die Auswahl der Zahlverfahren nicht auf die Ansprüche der Besteller abgestimmt ist. Auch den Einsatz von Zahlungsvarianten, die anfällig für Zahlungsausfälle und Betrugsversuche sind, müssen Online-Händler abwägen. Der passende Zahlungsmittelmix ist daher essenziell, damit Sie sich erfolgreich auf dem Markt behaupten können. Doch welche Zahlverfahren sind die richtigen? Diese Checkliste unterstützt Sie bei der Auswahl der richtigen Zahlungsmethoden für Ihren Online-Shop.

1.     National oder global? Länderabhängige Zahlungsfavoriten

Die Präferenzen im Zahlungsverkehr unterscheiden sich von Land zu Land massiv. In Deutschland dominiert der Wunsch nach Zahlung per Rechnung, in den USA gehört die Kreditkarte zu favorisierten Zahlungsarten und Chinesen lieben e-Wallet-Lösungen. Der richtige Zahlungsmittel-Mix hängt demnach stark von den Ländern ab, in denen der Online-Shop betrieben werden soll.

Die Zielgruppe spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle bei der Wahl der richtigen Zahlungsmittel für Ihren Webshop. Online-Shops, die auf eine moderne Kundschaft abzielen, sollten auf Zahlungsmethoden wie etwa eWallet-Lösungen nicht verzichten. Im Gegensatz dazu verspricht der klassische Rechnungskauf mehr Erfolg bei hochpreisigen Produkten, bei denen der Kunde sich zunächst ein Bild der gekauften Ware machen möchte.

2.     Kosten für die Zahlungsabwicklung

Die Gesamtkosten für Zahlungsmethoden sind ein wichtiges Auswahlkriterium für die richtigen Zahlungsmöglichkeiten im E-Commerce. Denn direkte Kosten, wie etwa Transaktionsgebühren, treiben die Betriebskosten der Payment-Lösung auf Dauer in die Höhe. Je nach Anzahl der Bestellungen und Warenkorbwerten lohnt es sich, auf Zahlverfahren mit hohen Transaktionsgebühren zu verzichten, um zu hohe Betriebskosten zu regulieren.

In Deutschland gehört die Zahlung per Vorkasse (Überweisung) zu den Zahlungsarten mit den niedrigsten Transaktionsgebühren. Ihr folgen Sofort Überweisung und das Lastschriftverfahren (direkt) sowie die Zahlung per Rechnung (direkt). PayPal, Kreditkarte, die über einen Dienstleister abgesicherte Zahlung auf Rechnung oder per Lastschrift sowie Nachnahme folgen mit teilweise deutlich höheren Transaktionsgebühren.

3.     Betrugsprävention ein Muss

Der Ideenreichtum von Betrügern kennt im Online-Handel nahezu keine Grenzen. Ständig finden sie neue Wege und Technologien, um nahezu unbemerkt an Kreditkartendaten zu kommen oder Bestellsysteme zu überlisten. So verursachten Online-Betrüger im Jahr 2014 in Deutschland einen Schaden von rund 2,4 Milliarden Euro. Eine effektive und nachhaltige Strategie zur Betrugsprävention gehört daher zu den Schlüsselfaktoren im E-Commerce. Online-Händler sollten daher einen Payment Service Provider wählen, die eine effektive Betrugsprävention in der Payment-Lösung integriert haben. So können beispielsweise über den Abgleich des Kartenherkunftsland mit dem Ort der Bestellung abgeglichen und Betrüger einfach entlarvt werden. Alternativ können solche Leistungen auch von spezialisierten Dienstleistern zusätzlich zur Payment-Plattform wahrgenommen werden.

4.     Gewappnet gegen Zahlungsausfälle

Online-Händler können sich bereits bei der Wahl der Zahlungsverfahren gegen fehlende Zahlungseingänge absichern. Zahlungen per PayPal oder Sofort Überweisung unterliegen beispielsweise einem geringen Zahlungsausfall. Der in Deutschland geliebte – aber für Händler ungesicherte – Kauf auf Rechnung hingegen steuert die höchste Zahlungsausfallquote bei. Zwischen diesen beiden Extremen finden sich die Zahlung per Vorkasse, Nachnahme, Lastschrift und Kreditkarte. Viele Payment Service Provider kooperieren mit Rechnungs- und Ratenkaufanbietern wie BillPAY, Klarna, Maestro u.v.m. Sie bieten eine Zahlungsgarantie und ein umfangreiches Risikomanagement an. Dies schützt Sie vor Zahlungsausfällen und langwierigen Mahn- und Forderungsprozessen.

5.     Geschützte Kreditkartentransaktionen

Online-Händler dürfen keine Kreditkartennummern speichern, solange sie keine Zertifizierung gemäß PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard) besitzen. Diese Zertifizierung wird jährlich erneuert, ist sehr komplex, zeitaufwändig und mit hohen Kosten verbunden. Damit Händler und Käufer dennoch alle Vorzüge und Funktionen von Kreditkartenzahlungen nutzen können, bieten Payment Service Provider eine PCI DSS zertifizierte Kreditkartenabwicklung an. Diese sichere Methode bietet die Möglichkeit, dass wiederkehrende Verbraucher ihre bereits hinterlegten Kartendaten nicht erneut eingeben müssen.

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