Automatisiertes Verpacken: Antworten auf die 10 wichtigsten Fragen

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Automatisiertes Verpacken: Antworten auf die 10 wichtigsten Fragen

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Jeder Deutsche bekommt im Durchschnitt 24 Pakete pro Jahr geliefert. Packaging by Quadient hat jetzt eine Statistik zu Fragen von Versendern zum automatisierten Verpacken ausgewertet. Der Verpackungsspezialist gibt Antworten auf die zehn am häufigsten gestellten Fragen.
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Quelle: Packaging by Quadient

Packaging by Quadient beantwortet die wichtigsten Fragen, die E-Commerce-Versender im Zusammenhang mit der Herstellung passgenauer Pakete und dem Verpacken stellen. Hintergrund der internen Auswertung: Laut Statistiken bekommt jeder Deutsche im Durchschnitt 24 Pakete pro Jahr geliefert – mit steigender Tendenz. „Aber immer mehr umweltbewusste Verbraucher ärgern sich über die Lieferungen, weil die Pakete überdimensioniert sind und jede Menge Füllmaterial enthalten”, erklärt Claus Weigel, Senior International Sales Manager für die DACH-Region bei Packaging by Quadient.

Der Anbieter für Verpackungslösungen hat auf die Wünsche der Verbraucher bereits vor Jahren reagiert und die automatisierten 3D-Verpackunganlagen CVP Impack und CVP Everest entwickelt, die bis zu 1.100 maßgeschneiderte Pakete pro Stunde produzieren können. Ein Guter Return on Invest wird schon ab 800 Sendungen pro Tag erreicht. Nachfolgend finden Sie die Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen von E-Commerce-Unternehmen zum Verpacken und dem Einsatz von Verpackungsanlagen.

1. Was kostet eine Anlage zur Produktion maßgeschneiderter Pakete?

Eine andere Frage ist relevanter: Lohnt sich so eine Investition? Im Durchschnitt liegt der Return on Invest (ROI) laut den Experten von Packaging by Quadient zwischen 24 und 36 Monaten. Es gibt aber auch Firmen, bei denen sich der Anlagenkauf schon nach einem Jahr rentiert hat. Die genaue Amortisationszeit berechnet sich aus einer Mischung aus geringeren Transportkosten wegen der maßgeschneiderten Kartons, weniger Verbrauch von Endloswellpappe und gesunkenen Personalkosten. Eine automatische Verpackungsmaschine arbeitet etwa 20 Mal schneller als manuelle Verpackungsstationen.

2. Ab wie vielen Paketen kann man auf automatisches Verpacken wechseln?

Viele Unternehmen glauben, dass sie Tausende von Paketen pro Tag versenden müssen, um einen interessanten ROI zu erzielen. Das ist aber nicht der Fall. Ab etwa 800 Paketen pro Tag ergibt sich laut den Erfahrungen von Quadient bereits ein guter Business Case. Aber die Zahl der pro Tag versendeten Pakete ist nicht der einzige Grund, warum Firmen in eine automatisierte Verpackungslösung investieren. Das Gros will sich für künftiges Wachstum und schwankende Nachfragen rüsten sowie nachhaltig verpacken.

3. Können mehrere Aufträge in einer Verpackung zusammengefasst werden?

Ja, bei den Anlagen von Packaging by Quadient ist das möglich. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Artikel in ein Paket müssen oder ob die Form der Waren rund, quadratisch oder achteckig ist. Ob Kopfhörer, Staubsauger oder acht Schuhkartons: Die 3D-Scan-Technologie sorgt dafür, dass sich der Versandkarton wie eine zweite Haut um eine Bestellung legt.

4. Verpacken: Ist es schwierig, eine Anlage zu bedienen?

Nein. Quadient verfügt über jahrzehntelange Erfahrung als Maschinenlieferant für die Postbearbeitungsindustrie. Dieses Wissen ist in den Bau von automatisierten Verpackungsmaschinen für den E-Commerce eingeflossen. Entwickler arbeiten aktuell an der sechsten Generation der CVP Impack: Es wird eine in puncto Ergonomie zertifizierte Maschine, die sehr intuitiv bedient werden kann.

5. Wie lange dauert die Installation einer Lösung?

Die Installationszeit vor Ort beträgt etwa fünf Tage. Vor der Auslieferung wird die Maschine im Produktionswerk im niederländischen Drachten geprüft und getestet. Erst nach der Freigabe wird sie transportiert. Wenn sie beim Kunden angekommen ist, wird sie binnen fünf Tagen montiert. Um die volle Leistungsfähigkeit der Anlagen zu erreichen, müssen die logistischen Gewerke vor und hinter der Anlage optimal abgestimmt werden – etwa die Fördertechnik.

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Passgenaue Pakete: Unternehmen sparen damit Transportkosten und Endloswellpappe ein. (Bild: Packaging by Quadient)

6. Was ist die beste Strategie zum Verpacken für E-Commerce-Versender?

Die 1D-Katagorie bedeutet, dass nur die Höhe des Kartons eingestellt werden kann, nicht aber die Länge, die Breite oder das Material. Wenn das Ziel lautet, nur den Arbeitsaufwand, nicht aber das Paketvolumen oder das Verpackungsmaterial zu reduzieren, ist das eine gute Lösung. In der Kategorie 3D manuell können Länge, Breite und Höhe des Versandkartons eingestellt werden. Der manuelle Arbeitsaufwand bleibt jedoch ähnlich hoch wie bei einem typischen manuellen Auftragsverpackungsprozess. Kategorie 3D automatisiert sind die automatisierten 3D-Verpackungslösungen. Sie eignen sich gut für Lagerhäuser und Distributionszentren mit hohem Versandaufkommen.

7. Was genau passiert in der Verpackungsanlage?

Die Aufträge, sie können einen oder mehrere Artikel umfassen, werden zuerst auf das Förderband gelegt. Dann werden die Waren mit einem Scanner vermessen und die Wellpappe auf die richtige Größe zugeschnitten und perfekt um die Bestellung herum gefaltet. Die Sendung wird dann automatisch gewogen. Zuletzt wird ein Versandlabel aufgeklebt. Der ganze Prozess dauert nur wenige Sekunden. Die CVP Everest produziert alle drei Sekunden ein neues Paket.

8. Wie sieht es mit der Wartung der Anlage aus?

Schnelle Lieferzeiten sind untrennbar mit einem zuverlässigen Verpackungsprozess verbunden. Ein reibungslos laufender Verpackungsablauf hat daher höchste Priorität. Aber Maschinen sind nicht perfekt. Deshalb benötigen Unternehmen ein umfangreiches Service- und Wartungspaket, um den maximalen Nutzen aus einer Automatisierung ziehen zu können. Dazu gehören Fernunterstützung durch Vor-Ort-Service, vorbeugende Wartung, umfangreiche Schulungen im Betrieb und regelmäßige Software-Updates, damit die Verpackungslösung optimal läuft.

9. Soll man beim Verpacken Karton oder Plastik wählen?

Plastik ist immer noch billiger. Aber Wellpappe ist zu 100 Prozent recycelbar und damit umweltfreundlicher. Viele wissen es nicht: Jedes Jahr werden weltweit etwa 400 Millionen Tonnen Plastik produziert, von denen schätzungsweise acht Millionen Tonnen in den Ozeanen landen. Außerdem bietet ein Karton als Verpackungsmaterial einen besseren Schutz beim Transport. Zudem ist er leichter stapelbar und erleichtert die Retoure für den Endkunden erheblich.

10. Wie wird eine Verpackungsmaschine mit Aufträgen versorgt?

Eine automatische Verpackungslösung basiert auf dem Prinzip „pick and pack”. Die Mehrheit der Unternehmen implementiert ein Fördersystem, das die Aufträge zur Maschine transportiert. Der Anlagenbediener entnimmt die Waren aus den Behältern, scannt den Packzettel und dann erledigt die Verpackungsmaschine den Rest: Der Auftrag (oder die Aufträge) werden verpackt, gewogen und mit einem Versandetikett versehen. Die Förderbänder am Ende der Anlage verteilen die Kartons auf den nächsten Schritt im Versandprozess.

Quadient unterstützt mehrere Hunderttausend Unternehmen auf der ganzen Welt dabei, mit ihren Kunden in Verbindung zu bleiben. Der Fokus liegt auf vier Kernbereichen der modernen Kundeninteraktion: Geschäftsprozess-Automatisierung, Mailinglösungen, Customer Experience Management und Paketschließfachlösungen. (sg)

Lesen Sie auch: Anlagenverfügbarkeit: So maximieren E-Commerce-Unternehmen die Betriebszeit

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