Bei Datenmissbrauch beenden Verbraucher Online-Kontakt zu einer Marke

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In einer aktuellen Umfrage hat Ping Identity untersucht, wie sich digitale Bedrohungsszenarien – von Sicherheitslecks und Datenverstößen bis Datenmissbrauch – heute auf das Verbraucherverhalten und die Beziehungen zu Marken und Dienstleistern auswirken.
DatenmissbrauchQuelle: Rawpixel.com / Shutterstock

Datensicherheit und Datenschutz sind laut der neuen, jährlich durchgeführten Verbraucherumfrage „Vertrauen und Verantwortlichkeit in der Ära von Datenverstößen und Datenmissbrauch“ für die Verbraucher auf der ganzen Welt zunehmend wichtig. Knapp die Hälfte der Befragten gibt in diesem Jahr an, sich mehr um den Schutz personenbezogener Daten zu sorgen als noch vor einem Jahr. Die Studie zeigt auch, dass die Verbraucher weltweit teils nur wenig Vertrauen in Marken und Unternehmen setzen, wenn es um den Schutz personenbezogener Informationen geht.

Datenmissbrauch: hohes Risiko für Unternehmen

Datenmissbrauch oder eine Datenschutz-Verletzung kann für Unternehmen und Marken sehr riskant sein: 81 Prozent der befragten Verbraucher geben an, sie würden nach einem Datenverstoß aufhören, sich mit einer Marke online zu beschäftigen. Die Verbraucher erwarten von den Unternehmen, dass diese sie und ihre Daten schützen. 63 Prozent der Verbraucher sehen Unternehmen in jedem Fall für den Schutz von Daten verantwortlich. Dies gilt auch, wenn Anwender zum Beispiel Opfer von Phishing-Betrug werden oder eine unverschlüsselte WLAN-Verbindung nutzen.

Die Weitergabe personenbezogener Daten sehen viele Verbraucher problematisch: So erklären 55 Prozent der Befragten, dass das unerlaubte Teilen persönlicher Informationen durch ein Unternehmen sie sogar noch wahrscheinlicher vom Angebot dieser Marke abschrecken würde. Für 27 Prozent trifft dies bei einem Datenleck zu. Social-Media-Unternehmen können in Sachen Vertrauen bei Verbrauchern unter allen Branchen am wenigsten punkten: Nur 28 Prozent der Befragten glauben laut der Studie, dass entsprechende Dienste und Plattformen wirklich in der Lage sind, ihre personenbezogenen Daten zu schützen.

Datenmissbrauch: Enttäuschung über digitale Anmeldeerfahrungen

Das persönliche Login-Erlebnis hat große Bedeutung für Anwender und Kunden: 65 Prozent der Befragten waren schon einmal frustriert über eine digitale Anmeldeerfahrungen. 33 Prozent haben die Nutzung eines Geräts, einer Anwendung oder eines Dienstes schon einmal eingestellt – oder eine schlechte Bewertung hinterlassen –, wenn der Login-Prozess zu unkomfortabel und zu wenig nutzerfreundlich war.

„Unternehmen laufen Gefahr, Kunden zu verlieren und ihre Marken zu schädigen, wenn es ihnen an starken, transparenten Datenschutz-Praktiken mangelt“, so Richard Bird, Chief Customer Information Officer bei Ping Identity. „Da die meisten Verbraucher die Unternehmen in Sachen Datenschutz in der Pflicht sehen, sind starkes Identitätsmanagement und komfortable Anwender-Erfahrungen echte Wettbewerbsvorteile. Umgekehrt haben die Unternehmen letztlich das Nachsehen, die diese Themen vernachlässigen.“

Über die Methodik der Studie

Ping Identity befragte für die Studie „Ping Identity 2019 Consumer Survey: Trust and Accountability in the Era of Breaches and Data Misuse“ eine repräsentative Stichprobe von 4.017 Personen in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Australien, Frankreich und Deutschland. Die Befragten waren mindestens 18 Jahre alt und nutzen regelmäßig Online-Sites oder -Dienste in den folgenden Branchen: Einkaufen, Banking, Film/TV, Musik, Behörden-Dienste, Reisen oder Uber/Lyft-Anwendungen. Zudem mussten die Befragten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens eine der folgenden Angaben auf einer Website oder in einer App gemacht haben: Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, Kreditkartennummer, Bankverbindung, Sozialversicherungsnummer oder Führerscheinnummer.

Ping Identity ist Anbieter von Lösungen für intelligente Identität und unterstützt Unternehmen dabei, identitätsbasierte Zero-Trust-Sicherheit umzusetzen und personalisierte sowie komfortable digitale Benutzererfahrungen zu gewährleisten. Die Identity-Plattform bietet Kunden, Mitarbeitern, Partnern Zugang zu Cloud-, Mobil-, SaaS- und lokalen Anwendungen und zu APIs sowie zur Verwaltung von Identitäts- und Profildaten.  (sg)

Lesen Sie auch: Verbraucherrechte: Wo liegen die Unterschiede von Onlineshopping und stationärem Handel

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