01.11.2021 – Kategorie: eCommerce

Beschaffungsprozesse: Marktplätze im B2B-Commerce immer wichtiger

B2B-MarktplätzeQuelle: Natee Photo/shutterstock

Längst bietet Amazon als Platzhirsch die Möglichkeit, den Marktplatz auch als Beschaffungsplattform mit Amazon Business zu nutzen. Damit verlagern sich Beschaffungsprozesse in Unternehmen zunehmend auf Online-Marktplätze.

„Antiquierte Beschaffungsprozesse im Einkauf werden für Millennials zum Problem. Wer aus dem Privatleben bequeme und effiziente Einkaufs-Workflows gewohnt ist, wünscht sich diese auch im normalen Leben“, erklärt Tim Schestag, E-Commerce-Consultant bei Best IT. Laut den Zahlen des „The Ultimate B2B E-Commerce Guide“ von DHL Express sind die technikaffinen Millennials (Generation Y) bereits jetzt für 73 Prozent aller B2B-Kaufentscheidungen verantwortlich. Auch die Covid-19-Pandemie hat dem B2B-E-Commerce einen deutlichen Wachstumsschub beschert: Laut einer Studie von McKinsey & Company kaufen drei Viertel aller B2B-Ein- und Verkäufer inzwischen lieber über das Internet. Persönliche Verkaufsgespräche sind nur noch für wenige relevant.

B2B-Markplätze bieten hohe Effizienz

Auch die Marktforscher von Gartner räumen dem Thema Beschaffungsprozesse mehr Platz ein: Aufgrund des signifikant höheren Stellenwerts des B2B-E-Commerce wurden im aktuellen Gartner Report 2021 erstmals auch Unternehmen aus dem Bereich B2B-Digital Commerce prämiert. Ein Marktplatz mit Spezialisierung auf Geschäftskunden bietet daher für viele Bereiche enorme Vorteile und kann die Lieferantenbeziehung zwischen Anbieter und Abnehmer automatisiert zur Verfügung stellen. Veraltete Bestellmodelle per Fax bei vielen einzelnen Lieferanten sind damit obsolet, zudem ist jederzeit volle Transparenz gegeben.

Damit findet auch die Digitalisierung Eingang in die Beschaffungsprozesse: „Die Digitalisierung zum Beispiel in der Fertigung eines Unternehmens hat nur dann Sinn, wenn auch Einkauf und Verkauf digitalisiert werden. Unternehmen profitieren enorm durch spezielle Marktplätze im Internet, zumal die Entwicklung heute deutlich einfacher geworden ist. Mehr Umsatz, mehr Kontrolle und schnellere Prozesse sind die Folge, wenn man einen Marktplatz korrekt aufsetzt und betreibt bzw. weiterentwickelt“, erklärt Tim Schestag.

Beschaffungsprozesse Best IT
Tim Schestag ist E-Commerce-Consultant bei Best IT. (Bild: Best IT)

Beschaffungsprozesse: Service auf B2C-Niveau

Best IT bringt auch traditionelle Geschäftsmodelle in die Online-Welt. Die E-Commerce-Agentur mit mehr als 100 Mitarbeitern verfügt dabei über eine enorme Fertigungstiefe: Alle nötigen Prozesse zur Umsetzung führt das Unternehmen im eigenen Haus durch, mit ausgewählten Software-Partnern, die das technische Gerüst zur Verfügung stellen. „Service hat eine größere Bedeutung bei B2B-Marktplätzen als Preis, Auswahl und Verfügbarkeit. Diese drei Faktoren werden durch die Nutzer längst vorausgesetzt“, bekräftigt Schestag. Der Service ist derweil Teil der User Experience, die Kundenerlebnisse werden an den Vorteilen digitaler B2C-Erfahrungen gemessen und sind daher auch daran auszurichten. Eine umfassende Automatisierung und Optimierung der Beschaffungsprozesse sind folglich eine Voraussetzung für Erfolg im B2B-E-Commerce, so die Experten von Best IT.

Die Best IT AG ist eine E-Commerce-Agentur und gestaltet seit ihrer Gründung im Jahr 2000 erfolgreich die Digitalisierung des Handels. Die Agentur arbeitet mit Partnern wie Spryker, Commercetools und Shopware zusammen und schafft so überzeugende digitale Kundenerlebnisse. Dazu entwickeln die Teams nachhaltige Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette des digitalen Handels. Dies reicht von Strategie und Beratung über User Experience und Design bis hin zur Entwicklung und dem Betrieb von E-Commerce-Plattformen. (sg)

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