06.12.2023 – Kategorie: eCommerce

Bestandsverfügbarkeit: Echtzeitstatistiken für mehr Umsatz

Käufer wollen einfach und schnell erfahren können, ob und wo ein Produkt vorrätig ist. Die Mehrheit der Unternehmen gibt zwar die Verfügbarkeit des Lagerbestands auf ihrer Website an, aber wenige bieten Echtzeit-Statistiken. Für ein nahtloses Kauferlebnis müssen Händler eine echte Transparenz der Bestandsverfügbarkeit schaffen – indem sie Front- und Back-End-Systeme kombinieren.

Um in der heutigen Handelslandschaft wettbewerbsfähig zu sein, müssen Unternehmen jederzeit einen genauen Überblick über ihre Bestandsverfügbarkeit haben. Der verfügbare und verkäufliche Bestand sollte nicht nur für Verkäufer zugänglich sein, sondern auch für die Kunden transparent sichtbar gemacht werden.

Genau das ist jedoch bei vielen Unternehmen nicht der Fall. Laut einer aktuellen Studie von Manhattan geben 94 Prozent der analysierten Einzelhändler die Verfügbarkeit des Lagerbestands auf ihren Websites an. Aber nur 29 Prozent bieten auch Echtzeitstatistiken an. Warum ist die vollständige Bestandsübersicht so wichtig und wie können Händler sie erreichen?

Warum veränderte Kundenanforderungen

Die Messlatte der Kundenerwartungen liegt heute höher denn je und verlagert sich von einer einfachen, funktionalen Erfahrung hin zu einem umfassenden, hybriden und personalisierten Einkaufserlebnis. Schneller, nachhaltiger, fle­xibler: Die Anforderungen der Verbraucher sind hoch. Das heißt auch, dass sie selbst entscheiden wollen, wo sie einkaufen, wie und wann sie die Artikel erhalten oder abholen und zurückgeben. Viele Käufer sehen sich zudem online um, bevor sie im Laden kaufen. Schon beim Besuch des Online-Shops möchten sie einfach und schnell herausfinden, ob und wo genau ihr gewünschtes Produkt verfügbar ist.

Wie die Grenzen zwischen den Kanälen bei der Bestandsverfügbarkeit überwinden

Damit sie diese Anforderungen erfüllen können, müssen Einzelhändler ihre Kunden sehr genau kennen und brauchen einen umfassenden Überblick über die Bestandsverfügbarkeit über das gesamte Netzwerk hinweg. Dafür ist ein einheitlicher Ansatz für den Verkauf, die Interaktion mit den Kunden und die Abwicklung nötig. In vielen Unternehmen sind stattdessen stationärer Handel und E-Commerce voneinander getrennt und die Technologien für die verschiedenen Vertriebskanäle isoliert. Es gilt, die Grenzen zwischen den Kanälen zu überwinden und den Kunden ein optimales Einkaufserlebnis zu bieten – unabhängig davon, wo und wie sie kaufen.

Das lässt sich durch den Einsatz einer Omnichannel-Lösung erreichen, die alle Kanäle auf einer einzigen Plattform vereint. Genau das macht Unified Commerce-Lösungen aus: Sie kombinieren Front- und Back-End-Systeme des Einzelhändlers und schaffen so eine ganzheitliche Sicht auf das Geschäft.

Ergebnis: Zufriedene Kunden, erhöhte Umsatzchancen

Die Folge ist ein einheitliches, konsistentes Kundenerlebnis über alle Kanäle hinweg während der gesamten Kaufreise – und erhöhte Umsatzchancen. Besonders erfolgreiche Einzelhändler zeichnen sich laut unserer Studie dadurch aus, dass sie jeden Aspekt ihres Geschäfts transparent vom Back-End bis zur Kundenbetreuung überblicken und sehr differenzierte Erfahrungen bieten. Dazu gehört auch eine vollständige Transparenz der Bestandsverfügbarkeit. Nur 25 Prozent der nicht-führenden Unternehmen bieten Echtzeit-Bestandsstatistiken auf ihren Websites, während es bei den führenden Unternehmen 60 Prozent sind. Diese Einzelhändler übertreffen ihre Mitbewerber beim Umsatzwachstum um das Sechsfache.

Bestandsverfügbarkeit
Bild: Manhattan Associates

Der Autor Markus Lohmann ist Sales Director Germany bei Manhattan Associates.

Lesen Sie auch: B2B Content Marketing: Mit Expertenwissen zu mehr Wachstum


Teilen Sie die Meldung „Bestandsverfügbarkeit: Echtzeitstatistiken für mehr Umsatz“ mit Ihren Kontakten:


Scroll to Top