Betrugsmasche am Black Friday: Wie sich Konsumenten davor schützen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Betrugsmasche am Black Friday: Wie sich Konsumenten davor schützen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Für Schnäppchenjäger sind Black Friday und Cyber Monday gute Gelegenheiten für Weihnachtseinkäufe. Aufgrund der großen Beliebtheit dieser Aktionstage und somit erhöhten Anzahl von Online-Einkäufern ist dies jedoch auch eine beliebte Zeit für Betrugsmasche durch Cyberkriminelle.
BetrugsmascheQuelle: Profit_Image - Shutterstock

Wie Konsumenten sicher online einkaufen und welche Betrugsmasche Cyberkriminelle am häufigsten verwenden, erklärt Gareth Lockwood, General Manager EMEA bei NortonLifeLock, einem Anbieter von Cybersicherheits-Lösungen.

Betrugsmasche: Tipps für den sicheren Online-Einkauf

Kaufen Sie nur bei seriösen Anbietern ein: Alle lieben Schnäppchen – das wissen auch Cyberkriminelle. Fallen Sie nicht auf das günstige Preisetikett herein, denn kostenlose oder vergünstigte Waren könnten am Ende teuer werden. Wenn Sie also die schönsten Designerschuhe gefunden haben, aber für ein Zehntel des üblichen Preises, sind es wahrscheinlich Fälschungen. Verzichten Sie in diesem Fall besser darauf, unabhängig davon, wie schön sie für Ihre Weihnachtsfeier im Büro wären. Cyberkriminelle erstellen Webseiten, die wie die Seiten von Lieblingsmarken aussehen. Kaufen Sie nur auf seriösen Webseiten ein und vermeiden Sie so, dass Ihre Kreditkarten-Daten missbraucht werden.

Hüten Sie sich vor gefälschten Webseiten-Links: Versuchen Sie nicht, beim Einkauf von Geschenken Zeit zu sparen, indem Sie auf Links in einer E-Mail klicken, die Sie zu Ihrem bevorzugten Online-Shop zu führen scheinen. Geben Sie stattdessen die Adresse des Shops direkt in Ihren Browser ein.

Gehen Sie vorsichtig mit Ihren Passwörtern um: Verwenden Sie für jedes Online-Konto, das Sie haben, ein eigenes Passwort und aktualisieren Sie dieses regelmäßig. Sichere Passwörter bestehen aus einer Kombination von Zahlen, Symbolen und Buchstaben in Groß- und Kleinbuchstaben, wie beispielsweise „Ru1)oLp1-1“.

Organisieren Sie Ihr Online-Shopping im Vorfeld: Richten Sie sich ein E-Mail-Konto ein, das Sie nur zur Abwicklung des Online-Shoppings nutzen. Geben Sie so wenig Informationen wie möglich an, um das Konto einzurichten und verwenden Sie es nicht für andere Dinge wie Online-Banking, Geschäftskorrespondenz oder Familienangelegenheiten.

Schützen Sie Ihre Bankverbindung: Achten Sie bei Online-Zahlungen immer auf das Symbol des Vorhängeschlosses unten im Browserfenster oder am Beginn der Adresszeile des Browsers. Dieses Symbol zeigt an, dass die Webseite Verschlüsselungstechnologien nutzt. So sind Sie davor geschützt, dass Cyberkriminelle Ihre personenbezogenen Daten erfassen können. Hinterlegen Sie Ihre Kreditkarten-Daten niemals dauerhaft auf Webseiten, sondern geben Sie sie bei jedem Einkauf neu ein.

Online-Zahlungen vor Betrugsmasche schützen: Vermeiden Sie die Verwendung öffentlicher oder gemeinsam genutzter Computer und besonders drahtlose Netzwerke, um online zu bezahlen. Hacker können dann ganz einfach Ihre Kontoinformationen erfassen, sich einloggen und Ihr Geld stehlen. Verwenden Sie für Online-Einkäufe eine separate Kreditkarte mit einem kleineren Kreditlimit als das ihrer regulären Kreditkarte. Ist Ihre Internet-Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand? Fügen Sie Ihrer Black-Friday-Einkaufsliste ein Sicherheitssoftware-Update zu hinzu. Cyberkriminelle werden jeden Trend zur Verbreitung von Malware und zum Diebstahl Ihrer persönlichen Daten verfolgen.

Überprüfen Sie Ihre Kontoauszüge: Überprüfen Sie Ihre Kreditkartenabrechnungen so oft wie möglich, um unerwartete Transaktionen frühzeitig zu entdecken.

Top 5 der Betrugsmasche am Black Friday

  1. Klicken und Empfangen: Vorsicht vor E-Mails, die angeben, dass Sie gerade ein Paket von der Post oder einem anderen bekannten Versandunternehmen erhalten haben, insbesondere wenn Sie nichts selbst bestellt haben. Seien Sie vorsichtig bei jeder Nachricht, die Sie auffordert, ein Formular auszufüllen oder persönliche Daten anzugeben.
  2. Warnung vor Sonderangeboten: Achten Sie auf Angebote, die unrealistisch oder „zu gut“ klingen. Diese wollen Sie zu einer schädlichen Webseite führen, wo nach Ihren Kreditkartendaten und anderen persönlichen Daten gefragt wird. Wenn Sie noch nie von dem Unternehmen gehört haben oder wenn das Logo des bekannten Unternehmens in irgendeiner Weise anders aussieht als das Original, nutzen Sie keinesfalls diese Webseite, denn es könnte sich um eine Betrugsmasche handeln.
  3. Text-Phishing: Einige Betrüger geben in einer Mail vor, Menschen vor verdächtigen Aktivitäten auf ihrem Bankkonto zu warnen. Man soll bei einer gefälschten Nummer anrufen, wo man dann aufgefordert wird, sensible Informationen weiterzugeben. Wenn Sie eine solche Mail erhalten, wenden Sie sich bitte direkt an Ihr Finanzinstitut, anstatt die Nummer zu verwenden, die der Text angibt. Auf diese Weise wissen Sie, dass Sie wirklich mit Ihrer Bank sprechen, nicht mit einem Betrüger.
    Achten Sie bei der Betrugsmasche auch auf sogenanntes Vishing, das wie Phishing funktioniert, jedoch über Telefon. Wenn unerwünschte Anrufer Sie kontaktieren, fragen Sie, um welches Unternehmen es sich handelt. Legen Sie dann auf und rufen Sie nur Telefonnummern an, die auf der Unternehmenswebsite aufgeführt sind.
  4. Gefälschte Rückerstattungen: Wenn Sie viele Online-Einkäufe tätigen, achten Sie auf Spam-Phishing-E-Mails für gefälschte Rückerstattungen. Sie sehen aus, als würden sie von einem echten Einzelhändler versendet, um Sie auf eine „falsche Transaktion“ aufmerksam zu machen oder um Sie zum „Klicken für Rückerstattung“ zu bewegen. In Wirklichkeit wollen die Täter nur, dass Sie antworten oder auf einen entsprechenden Link klicken und so unbewusst Ihre Daten preisgeben oder Ihr Gerät für Schadsoftware angreifbar machen.
  5. Gefälschte Webseiten: Gefälschte Shopping-Webseiten lassen sich oftmals nur schwer von den echten unterscheiden, und selbst echte Seiten können unrechtmäßig von Kriminellen übernommen werden. Die falschen Webseiten nutzen die Tatsache, dass einige Käufer die echten Webadressen beliebter Webseiten mit Tippfehlern eingeben. O
    der man klickt auf Nachrichten von falschen Anbietern, die eine ähnliche Webadresse nutzen. Nehmen Sie sich also einen Moment Zeit und überprüfen Sie, was Sie angeklickt oder eingegeben haben, um sich vor Betrugsmasche zu schützen. Anderenfalls könnten Ihnen am Ende unerwünschte Inhalte anzeigt werden oder Sie infizieren Ihren Rechner unwissentlich mit Malware. (sg)

Lesen Sie auch: Malware-Angriffe: Erhöhte Gefahr im Vorfeld von Black Friday und Cyber Monday

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Werbung

Top Jobs

Keine Top-Jobs gefunden
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Von online zu offline: Warum Online-Marken in den stationären Handel gehen

Euroshop 2020 – für Pure Player ein Muss

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.