Bezahlmethoden: Warum Betrugsversuche in der Corona-Krise stark zunehmen

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Bezahlmethoden: Warum Betrugsversuche in der Corona-Krise stark zunehmen

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Der Lockdown in der Covid-19-Pandemie hat nicht nur dem E-Commerce Auftrieb gegeben, sondern auch Betrügern, die digitale Bezahlsysteme missbrauchen. Eine neue Studie von SAS belegt, dass kriminelle Aktivitäten bei digitalen Zahlungsmitteln und im Onlineshopping zunehmen und raffinierter werden.
Betrugsprävention Bezahlmethoden

Quelle: NicoElNino - shutterstock

Digitale Bezahlmethoden stellen ein globales Risiko dar. Die Nutzung von solchen Technologien variiert zwar in ihrer Häufigkeit weltweit, dennoch gibt es übergreifende Betrugstendenzen. Das lässt darauf schließen, dass sich Kriminelle besser koordinieren und austauschen, als es Finanzinstitute tun. Damit haben sie gute Karten, Kontrollmechanismen zu unterwandern. Grenzüberschreitender Betrug ist inzwischen allgegenwärtig. Dies geht aus der neuen Studie „„The Escalation of Digital Fraud: Impacts of the Coronavirus on Global Fraud Challenges“ hervor, die von Javelin Strategy & Research gemeinsam mit SAS durchgeführt wurde.

Bezahlmethoden: Strategien zur Betrugsbekämpfung versagen

„Wir sehen 2020 einen Anstieg der Betrugsversuche um fast 35 Prozent. Das ist ein Hinweis darauf, dass sich Kriminelle immer häufiger auf die boomenden digitalen Kanäle konzentrieren. Sie profitieren davon, dass sich Strategien zur Betrugsbekämpfung auf normales Käuferverhalten beziehen –, aber im Hinblick auf Zahlungstransaktionen ist 2020 nichts normal“, berichtet ein Fraud Management Executive eines globalen Kartenanbieters, der für die Studie befragt wurde.

Digitaler Betrug nimmt zu – an Häufigkeit und Raffinesse. Betrüger und kriminelle Netzwerke setzen inzwischen Techniken ein, die genauso fortschrittlich sind wie die Technologien zu ihrer Abwehr. Social Engineering, Phishing, Identity Schemata und die Bandbreite an digitalen Bezahlmethoden spielen Verbrechern in die Hände. Dabei sind gerade neue Methoden ein dankbares Ziel, da diese anfangs in der Regel noch nicht von ausgereiften Risikokontrollmechanismen begleitet werden.

KI-basierte Systeme unterstützen beim Monitoring von Betrugsversuchen

Finanzinstitute brauchen einen speziellen Technologie-Layer und Analytics zur Echtzeit-Erkennung von Bedrohungen. Die Komplexität der Angriffe erfordert den Einsatz einer eigenen Technologie-Schicht in der IT-Infrastruktur, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden sowie gleichzeitig Strategien und Untersuchungen zentral zu steuern. Automatisierte Maßnahmen und prädiktives Fall-Management, unterstützt von KI und Machine Learning, können Mitarbeiter beim Monitoring betrügerischer Aktivitäten entlasten und somit helfen, die Effizienz zu steigern.

Daten sind essenziell. Datenbasierte Echtzeitanalysen und automatisierte Maßnahmen sind die Voraussetzung, um im „New Normal“ Betrügern auf die Spur zu kommen. Inwieweit Unternehmen dazu schon in der Lage sind, hängt von ihrer technologischen Reife ab. Gemeinsam ist ihnen der Bedarf an maximal umfassenden Echtzeitdaten, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die Implementierung von Cloud-Infrastrukturen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, um die erforderliche Menge an Daten für die Fraud-Management-Systeme verarbeiten zu können.

Digitale Bezahlmethoden werden immer beliebter

„Die Auswirkungen dieser Betrugswelle haben eine ganz neue Dimension – und zwar aufgrund der rasanten Verbreitung digitaler Bezahlmethoden in der ganzen Welt“, erklärt Stu Bradley, Vice President der Fraud and Security Intelligence Division bei SAS. „Um das Problem effektiv zu lösen, brauchen Unternehmen eine breite Palette an Daten und einen hybriden Multilayer-Ansatz. Denn nur auf dieser Basis können sie Entscheidungen treffen – und das auch über die Pandemie hinaus. Advanced Analytics ist der gemeinsame Nenner, der die nötige Agilität schafft, um für die Zukunft vorbereitet zu sein“, so Bradley weiter.

Zur Methodik der Studie: Für die von Javelin Strategy & Research durchgeführte Studie „The Escalation of Digital Fraud: Impacts of the Coronavirus on Global Fraud Challenges“ wurden Payment- und Security-Entscheidungsträger in 20 Ländern weltweit zwischen Januar und September 2020 befragt. SAS ist Lösungsanbieter im Bereich Analytics. Anwender setzen dessen innovative Software und Services ein, um Daten in Wissen zu verwandeln und intelligente Geschäftsentscheidungen zu treffen. (sg)

Lesen Sie auch: Was Onlinehändler bei der Zahlungsabwicklung beachten sollten

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