Black Friday 2019: Warum nicht nur der Online-Handel profitiert

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Black Friday 2019: Warum nicht nur der Online-Handel profitiert

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Der diesjährige Black Friday ist vorbei und hat den Einzelhändlern einen starken Einkaufstag beschert. So ist das Besucheraufkommen im deutschen Einzelhandel im Vergleich zum letzten Jahr um 11,7 Prozent gestiegen, was dem stärksten Zulauf im Vergleich zu UK, Frankreich, Italien und Spanien entspricht, wie der neue ShopperTrak Index von Sensormatic belegt.
Black Friday 2019

Quelle: Sensormatic

Am schwächsten abgeschnitten beim Black Friday 2019 hat Italien mit 5,3 Prozent ab. Die Besucherfrequenz lag insgesamt 0,3 Prozent unter den Zahlen des Vorjahreszeitraum (kumuliert 1. Januar – 29. November 2019). Der ShopperTrak Index von Sensormatic Solutions ermittelt regelmäßig Prognosen und Besucherzahlen für den stationären Handel ermittelt.

Black Friday 2019
Vergleich der Besucherfrequenz in europäischen Ländern am Samstag, den 30. November 2019.

Black Friday 2019: Anstieg der Kundenfrequenz in deutschen Innenstädten

Die Kundenfrequenz in deutschen Innenstädten ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,8 Prozent gestiegen. Damit setzt sich Deutschland an die Spitze der Entwicklung im Vergleich zu Spanien, Italien, Frankreich und UK. Lediglich Großbritannien konnte ebenfalls ein Plus von 6,8 Prozent verbuchen, während Spanien, Frankreich und Italien Einbußen bei der Besucherfrequenz im stationären Einzelhandel erlitten. So mussten Einzelhändler in Italien eine um 20,3 Prozent niedrigere Besucherfrequenz hinnehmen, in Frankreich reduzierte sie sich um 18,4 Prozent.

Dem Report „Festive Peak Shopping 2019/20“ von Sensormatic Solutions zu entnehmen, dass Samstag, der 30. November auf dem vierten Platz der besucherreichsten Einkaufstage beim Weihnachtsgeschäft im stationären Einzelhandel liegen wird. Der Bericht zeigt die fünf besucherstärksten Tage der Weihnachtssaison in Deutschland für das Jahr 2019, basierend auf Informationen aus 1,5 Millionen Datenerfassungsgeräten im Einzelhandel und 40 Milliarden durch ShopperTrak aufgezeichnete Kundenbesuche pro Jahr.

Black Friday 2019
Vergleich der Besucherfrequenz in europäischen Ländern am Samstag, den 30. November 2019.

Wirkungsvolle Marketingkampagnen entwickeln

Der Bericht legt nahe, dass der Black Friday eine immer wichtigere Rolle für die Belebung des Besucheraufkommens in den Läden spielt – und das ist nicht nur am Wochenende des Black Friday 2019 entscheidend. Der Aktionstag trägt auch dazu bei, dass das Weihnachtsgeschäft allgemein Fahrt aufnimmt, indem die Einzelhändler ihre Werbestrategien im Laden zunehmend erweitern. Wenn bekannt ist, wie viele Besucher wann die Filialen betreten, hilft das den Einzelhändlern, fundierte Entscheidungen zu treffen und noch wirkungsvollere Marketingkampagnen für die besucherreichsten Einkaufstage des Einzelhandelskalenders zu entwickeln.

Thomas Hillebrand, Geschäftsführer für Europa bei ShopperTrak, kommentiert die Entwicklung: „Es ist uns bewusst, dass die Kunden das Steuer in der Hand halten, wenn es darum geht, wann und wo sie einkaufen. Doch unsere Daten zeigen, dass Black Friday weiterhin einer der wichtigsten Tage für den stationären Einzelhandel ist. Unsere Daten helfen Einzelhändlern, ihre Strategien für das Weihnachtsgeschäft wirkungsvoll einzuleiten und maximale Rendite zu erzielen.“ 

Black Friday 2019: optimal vorbereitet für hohes Besucheraufkommen

Durch die Nutzung der aus Besucherfrequenzdaten gewonnenen Einblicke können Einzelhändler ihre Terminplanung, ihre ausgestellte Ware, ihre Bestandsführung und sogar ihr Bewusstsein für Diebstahlsicherung optimieren, um die gebotenen Verkaufschancen während der wichtigen Tage des Weihnachtsgeschäfts voll auszunutzen. Heute ist es wichtiger denn je, dass Einzelhändler das Beste aus dem bestehenden Besucheraufkommen herausholen.

Black Friday 2019Quelle: Sensormatic Solutions
Die Besucherfrequenz im Einzelhandel steigt in der Vorweihnachtszeit kontinuierlich an.

„Kunden, die sich ins vorweihnachtliche Einkaufsgetümmel stürzen, können mit hervorragenden Einkaufserlebnissen rechnen, die man nur zu dieser Jahreszeit findet. Black Friday war ursprünglich ein einziger Tag, doch in diesem Jahr haben einige Einzelhändler ihre Aktionen bereits Mitte November gestartet. Den Einfluss des Black Friday kann man bis in den Dezember hinein beobachten, wenn die Besucherfrequenz beginnt, deutlich anzusteigen“, erklärt Thomas Hillebrand.

„Das physische Ladengeschäft spielt während der Weihnachtssaison weiterhin eine tragende Rolle. Progressive Einzelhändler, die umsetzbare Einblicke in Besucherfrequenzdaten haben und diese mit anderen wichtigen Kennzahlen, einschließlich Lagerbestandsdaten, in Beziehung setzen, können diese Informationen zur Optimierung der Kundenbetreuung während dieser entscheidenden Phase nutzen. Diese Strategie hilft Einzelhändlern, dafür zu sorgen, dass die hohen Erwartungen ihrer Kundschaft erfüllt werden, auch dann, wenn das Besucheraufkommen nach und nach seinen Höchststand erreicht. „Wenn Einzelhändler dem ladeninternen Kundenerlebnis erste Priorität geben, können sie ihre Umsätze effektiv steigern und die Kundenbindung und Markentreue stärken“, so Hillebrand weiter.

Black Friday 2019: Besucherfrequenzdaten mit hohem Nutzen

Indem man sich mit den Spitzenzeiten einer Filiale vertraut macht, kann man die besten Zeiten zur Wiederauffüllung der Regale, Aktualisierung der Displays und Verwaltung sonstiger Dienste, wie Click-and-Collect, bestimmen. Durch die Verwendung von Besucherfrequenzdaten zur Ermittlung der ruhigeren Zeiten im Laden können sich Verkaufsmitarbeiter rechtzeitig um diese Aufgaben kümmern und haben dadurch mehr Zeit, sich während der Spitzeneinkaufszeiten auf die Kunden zu konzentrieren.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Die Gelegenheit beim Schopf gepackt: Einzelhändler nutzen den Black Friday zunehmend, um individuelle Werbestrategien zu verfolgen.
  • Mitmachen statt zuschauen: auch der Einzelhandel beteiligt sich aktiv an der Inszenierung des Konsums
  • Der frühe Vogel fängt den Wurm: Einzelhändler beginnen bereits Anfang November mit der Bewerbung ihrer Angebote, nicht nur um ihre Stammkundschaft ins Geschäft zu locken. Die erhöhte Kundenfrequenz in den Innenstädten bietet auch eine gute Gelegenheit, sich bei Neukunden bekannt zu machen.
  • Black Friday frisst Weihnachtsgeschäft: Ein wichtiger Teil der Umsätze an Black Friday und Cyber Monday sind nicht etwa zusätzliche Umsätze, sondern vorgezogene Weihnachtseinkäufe.
  • Bodenständigkeit statt Glatteisgefahr: Der stationäre Handel ist für viele Kunden immer noch der Ort zum Anfassen und Austesten, während der Online-Handel auch als Marktplatz für Mogelrabatte und Fakeshops wahrgenommen wird. (sg)

Lesen Sie auch: Weihnachtsgeschäft: Wie Händler eine positive Customer Experience erreichen

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