Black Friday: 3 Tipps, wie sich Onlinehändler auf den Ansturm vorbereiten

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Black Friday: 3 Tipps, wie sich Onlinehändler auf den Ansturm vorbereiten

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Jetzt beginnt für Onlinehändler die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Shopping-Events wie der Black Friday läuten das Weihnachtsgeschäft ein, stellen aber gerade mittelständische Händler vor besondere Herausforderungen. Wie sich diese jetzt am besten auf den Käufer-Ansturm vorbereiten.
Black Friday

Quelle: Omnipack

Seit mehreren Jahren sind große Shopping-Events wie der Black Friday oder auch der Cyber Monday aus dem vorweihnachtlichen Geschäft nicht mehr wegzudenken. Der Ansturm steigt von Jahr zu Jahr an, wie aktuelle Zahlen von Rakuten Advertising zeigen. Demnach erwarten die Experten, dass 85 Prozent der Deutschen keine Einsparungen beim Weihnachtseinkauf planen. Insgesamt kaufen 52 Prozent mehr online ein im Vergleich zum Vorjahr, ein Trend, der sich auf europäischer Ebene fortsetzt.

Nicht zuletzt hat die anhaltende Corona-Pandemie Einfluss auf das Einkaufsverhalten der Konsumenten. Der Aufschwung im E-Commerce, der im Frühjahr in Deutschland zu beobachten war, wird demnach auch im dritten Quartal erwartet. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Verbraucherstudie des Vereins Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh), insbesondere bei Gütern des täglichen Bedarfs.

Black Friday: Konsumenten starten jetzt mit Weihnachtseinkäufen

Nach Angaben der aktuellen „Holiday Shopping 2020“-Studie von Integral Ad Science (IAS) planen 72 Prozent der Europäer, ihr Budget für Weihnachtsgeschenke beizubehalten oder zu erhöhen und vor allem vorwiegend online einzukaufen. Dabei starten rund 58 Prozent der Konsumenten bereits jetzt mit ihren Weihnachtseinkäufen.

Um diesem Ansturm gerecht zu werden, sollten Onlinehändler sich frühzeitig wappnen und Vorkehrungen treffen, um die ansteigende Nachfrage mit Erfolg zu meistern. Das erhöhte Bestellvolumen im E-Commerce bietet dabei große Chancen, die es mit der richtigen Vorbereitung zu nutzen gilt. Der Fulfillment-Anbieter Omnipack, der seit Kurzem im DACH-Markt präsent ist, gibt drei wichtige Tipps zur diesjährigen E-Commerce-Strategie.

1. Die bestehenden Logistikprozesse auf den Prüfstand stellen

Noch bevor es zu einem vermehrten Bestellvolumen kommt, sollten Online-Händler zuallererst einen genauen Blick auf ihre Logistik werfen und hinterfragen, ob die bestehenden Prozesse auf den anstehenden Peak vorbereitet sind: Sind genügend Waren vorhanden? Ist die Lagerhaltung entsprechend vorbereitet? Ist geplant, die Waren passend zum aktuellen Zeitpunkt anders zu verpacken? Auch hier gilt es, rechtzeitig die Kommissionierung anzupassen und gegebenenfalls neue Materialien in ausreichender Menge einzulagern.

Genauso wichtig ist es, die Personaldecke zu überprüfen und bei Bedarf weitere Kräfte einzustellen, um das Bestellvolumen schnell und effizient zu bearbeiten. Experten in Full-Stack Fulfillment können Onlinehändlern beratend zur Seite stehen und ihnen den gesamten Logistikprozess abnehmen, von der Warenannahme, über die Lagerhaltung, bis hin zur Kommissionierung und Verpackung. Auf diese Weise können sich Unternehmen auf die wesentlichen Punkte rund um die diesjährige Verkaufsstrategie konzentrieren und die technischen Voraussetzungen schaffen, um den anstehenden Website-Traffic zu meistern.

2. Zu Black Friday zuverlässigen und schnellen Versand gewährleisten

Einer der wichtigsten Faktoren für die Kundenzufriedenheit ist der fristgerechte Lieferzeitpunkt. Dies gilt mehr denn je im vorweihnachtlichen Geschäft, in dem allerdings auch das Versandvolumen deutlich zunimmt. Insbesondere in diesem Zeitraum sorgen Verspätungen für Unzufriedenheit der Kunden. Das A und O sind jetzt Zuverlässigkeit, die effiziente Nutzung verfügbarer Kapazitäten der Versanddienstleister sowie ein Höchstmaß an Flexibilität.

So sollten Online-Händler sicherstellen, dass sie passende Partner bereits im Vorfeld auswählen, um ihren Kunden Pünktlichkeit, auch bei Cross-Border-Bestellungen, gewährleisten zu können. Dabei sollten vor allem Dienstleister, die zusätzlich auch weitere Services wie späte Cut-Off-Zeiten oder Next-Day-Delivery anbieten, in Betracht gezogen werden, um der Nachfrage flexibel zu begegnen.

Hinzu kommt ein größtmögliches Maß an Transparenz für die Konsumenten mit allen relevanten Informationen zum Kauf- und Lieferprozess, der Gebühren und der Rückgaberichtlinien. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Pulse of the Onlineshopper 2019“ von UPS, die Internetkäufer in 15 Ländern befragt hat. Rund 65 Prozent der deutschen Shopper interessieren sich demnach für Liefermöglichkeiten, einschließlich Kosten und Geschwindigkeit.

Black Friday
Der Kundenservice hat erheblichen Einfluss auf die Customer Experience. (Bild: Omnipack)

3. Eine optimale Customer Experience schaffen

Neben transparenten Abläufen und einem schnellen, zuverlässigen Service wünschen Kunden auch nach der Bestellung und dem Erhalt der Ware eine optimale Betreuung, sei es bei Rückfragen, Beschwerden oder Retouren. Dabei hat der Kundenservice einen erheblichen Einfluss auf die Customer Experience, den Online-Händler nicht unterschätzen sollten. Dieser kann sich beispielsweise durch positive, aber auch negative Bewertungen äußern. Nicht zuletzt vertrauen zudem viele Nutzer auf die Empfehlungen und Erfahrungen von Personen in ihrem direkten Umfeld. Hier gilt es, den Kundenservice entsprechend im Vorfeld zu informieren und bei Bedarf für den Ansturm aufzustocken, um dem Aufkommen gerecht zu werden.

Da es sich bei Käufen an Aktionstagen oft um Impulskäufe handelt, ist die Zahl der Retouren entsprechend hoch. Das bedeutet: Online-Händler müssen bestmöglich vorbereitet sein und benötigen effiziente Versandabläufe sowie ein strategisches Retourenmanagement. Insbesondere nach den Feiertagen ist in der Regel zudem mit vermehrten Anfragen und einem erhöhten Rücksendungsaufkommen zu rechnen.

„Nach der Auswertung der Daten der vergangenen Jahre, können wir diesen alljährlich wiederkehrenden Trend bestätigen. Mit dem Anstieg des Verkaufsvolumens steigt ebenfalls der Anteil der Rücksendungen bei den meisten unserer Kunden um bis zu zwei Prozent“, erklärt Tomek Kasperski, Geschäftsführer von Omnipack.

Fulfillment-Dienstleister Omnipack
Tomek Kasperski ist Geschäftsführer der Omnipack. (Bild: Omnipack)

Black Friday: Planung ist entscheidend

Je nach dem um welches Produkt es sich handelt, sind mehrere Schritte notwendig, bevor die Ware wieder in Umlauf gebracht werden kann. In der Textilindustrie beispielsweise gehören unter anderem das Auffrischen oder Waschen und Bügeln der Kleidung, Neuetikettierung und die Wiederverpackung zum üblichen Zyklus. Auch für diesen letzten Schritt ist es für Retailer essenziell, die logistischen Voraussetzungen zu schaffen, um die Abwicklung effizient zu gestalten. Eine umfangreiche Vorbereitung im Vorfeld der Shopping-Events im letzten Quartal des Jahres ist dabei unumgänglich, ebenso wie ein umfassender Überblick zu den Prozessen.

„Vorwiegend mittelständische Unternehmen können mit Hilfe eines zuverlässigen Fulfillment-Partners mit transparenten Abläufen und eigenem Online-Kundenportal saisonale Peaks einfacher meistern und gleichzeitig ihre Kundenzufriedenheit verbessern“, erklärt Kasperski. In besonderen Zeiten wie diesen sei zudem ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, gepaart mit umfassender Kompetenz und Transparenz, für Händler von entscheidendem Vorteil. „Online-Händler, die es schaffen, den Ansturm erfolgreich zu meistern und darüber hinaus ihre Kunden zu begeistern, werden gestärkt in das neue Jahr starten.“

Omnipack ist Anbieter einer Fulfillment-Plattform, die sich an mittelständische Unternehmen in Europa wendet, die im E-Commerce tätig sind. Das Portfolio deckt das das gesamte Full-Stack Fulfillment ab, also vom Warenhaus-Management und dessen Steuerung über die Warenannahme und -lagerung und die Zusammenstellung der Produkte bis hin zum Versand. Hierzu greift Omnipack auf ein Netzwerk von internationalen Logistikpartnern zurück, welche die Warensendung dem Kunden via Next-Day-Delivery überbringen. (sg)

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