Black Friday: Bester Deal oder Fehlkauf?

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Selten liegen „bester Deal“ und Fehlkauf“ so nahe beieinander wie am Black Friday. Doch der beste Rabatt bringt nicht immer auch den besten Deal. Was ein Experte rät.

Black Friday

Selten liegen „bester Deal“ und Fehlkauf“ so nahe beieinander wie am Black Friday. Doch der beste Rabatt bringt nicht immer auch den besten Deal. Was ein Experte rät.

Morgen ist wieder Black Friday und auch in Deutschland lassen Preisstürze die Kassen bis zum Cyber Monday klingeln. Doch wie erkennt man die besten Deals und vermeidet Fehlkäufe? Mahsa Saoudi, Solutions Consultant EMEA von Bazaarvoice, macht den Check.

Check 1: Die Deals des Jahres gibt es an Black Friday und Cyber Monday

Rabatttage wie Black Friday und Cyber Monday versprechen die besten Deals des Jahres, doch vor lauter Angeboten und durch den zeitlichen Druck verlieren Kunden oft den Überblick und neigen dazu, zu Produkten zu greifen, die sich dann für sie persönlich als Fehlkäufe entpuppen. Man kauft ein sehr günstiges Produkt, freut sich zunächst über das Schnäppchen und später stellt sich heraus, dass das Ganze ein Fehlkauf war.

Diese subjektive Wahrnehmung bestätigen auch Hirnforscher: Der Erwerb eines Produkts – oder auch nur der Gedanke daran – aktiviert das Belohnungszentrum. Beim Anblick des Preises wird allerdings das Schmerzzentrum, die sogenannte Insula, aktiv. Rabatte machen nun nichts anderes, als diesen Schmerz abzumildern. Oder anders gesagt: das gesparte Geld hat ebenfalls einen belohnenden Effekt. Je größer der Preisnachlass, desto größer ist also auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Produkt gekauft wird – ganz logisch.

Bei den Aktionstagen kommt noch die zeitliche Dimension hinzu. Kunden wissen, wollen sie sich mit dem Rabatt belohnen, müssen sie schnell zuschlagen, ohne sich Zeit zum Überlegen zu nehmen. In Wahrheit bleibt jedoch genügend Zeit, um Produkte und Preise zu vergleichen und für sich die besten Deals abzuwägen. Die meisten Rabattangebote gelten in Deutschland nicht nur am Black Friday, sondern über mehrere Tage hinweg.

Check 2: Mit besseren Produktbeschreibungen die besten Deals entdecken

Im Online Shopping kommt es vor allem auf genaue und ansprechend gestaltete Produktinformationen an. Besonderes Vertrauen setzen Konsumenten dabei in Bewertungen von anderen Käufern. Auf der anderen Seite sorgt die Möglichkeit, Bewertungen und Kommentare abzugeben, auch für eine engere Bindung an den Shop. Dieser nutzergenerierte Content kann für Händler deshalb eine Goldgrube sein (soweit er nicht negativ ist).  

Besonders gut kommen auch visuelle Inhalte an, Fotos oder Videos von Bekleidung beispielweise. Anhand von authentischen Kommentaren und Bewertungen können sich Nutzer ein viel besseres Bild von Produkten machen. Das reduziert dann auch die Gefahr von Fehlkäufen.

Fazit für Käufer und Händler

Konsumenten können an Rabatttagen wie Black Friday oder Cyber Monday durchaus gute Deals machen, wenn sie sich nicht unter Druck setzen lassen und genügend Zeit für Preis- und Produktvergleiche einplanen.

Händler hingegen sollten beachten, dass viele Menschen die Aktionstage dafür nutzen, um ihre Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Deshalb ist es nötig, auch bei Rabattaktionen auf eine langfristige Kundenbindung zu achten und nicht nur darauf zu setzen, möglichst viel Ware an den Mann zu bringen. Eine Händler-Strategie, der es egal ist, ob Kunden falsch kaufen solange sie kaufen, kann sich in Zeiten des immer härteren Wettbewerbs niemand mehr leisten. Gerade im mittleren Preissegment droht Händlern vor der Weihnachtszeit, Kunden an Discounter oder Luxusmarken zu verlieren, wie eine aktuelle Studie von Bazaarvoice belegen kann. Konsumenten aber müssen nicht abwandern, wenn sie durch Qualität, ein positives In-Store-Erlebnis und anschauliche Produktbeschreibungen überzeugt werden.

Über Bazaarvoice: Das Online-Shopping-Netzwerk Bazaarvoice verbindet mehr als eine halbe Milliarde Konsumenten mit tausenden von Einzelhändlern und Marken. Hier können Unternehmen online, In-Store oder über mobile Endgeräte mit Konsumenten in Dialog treten. Dazu stehen Technologien zur Verfügung, die zielgerichtete Werbung und authentischen Consumer Generated Content wie Bewertungen und Rezensionen, kuratierte Fotos, Social Posts und Videos beinhalten.

 

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