Black Friday: Jedes Mal ein Schnäppchen? Von wegen!

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Wenn am Black Friday der Kaufrausch der Online-Shopper wieder durch „Schnäppchenpreise“ befeuert wird, sollte man sich nicht einwickeln lassen. Denn Rabatte können auch trügerisch sein. Stichproben aus dem letzten Jahr – mit interessantem Ergebnis.

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Wenn am Black Friday der Kaufrausch der Online-Shopper wieder durch „Schnäppchenpreise“ befeuert wird, sollte man sich nicht einwickeln lassen. Denn Rabatte können auch trügerisch sein. Stichproben aus dem letzten Jahr – mit interessantem Ergebnis.

Am 23. November findet der diesjährige Black Friday statt, bei dem Verbraucher wieder auf zahlreiche Aktionen der Händler gespannt sein dürfen. Doch Käufer sollten den Schnäppchen-Feiertag mit Vorsicht genießen und sich nicht von den Rabatt-Schildern blenden lassen. Das Preisportal guenstiger.de nahm im vergangenen Jahr 12 Shops unter die Lupe, die Ersparnisse am Black Friday versprachen, und prüfte, wie gut die Deals im direkten Markt-Vergleich abschnitten. Das Ergebnis: Bei jedem zweiten Angebot zahlten Käufer am Ende mehr als nötig.

Markt-Check offenbart wahres Sparpotential

Die Experten des Preisvergleichs haben am Black Friday 2017 je 20 Stichproben aus 12 teilnehmenden Shops untersucht. Bei den insgesamt 240 Deals ergab sich anhand der Streichpreise der Händler eine durchschnittliche Ersparnis von 30 Prozent am Aktionstag. Oftmals orientiert sich dieser Wert jedoch an der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) und spiegelt nicht die wirkliche Marktlage wieder. Um das wahre Schnäppchen-Potential zu erkennen, sollten Käufer prüfen, wie teuer das Produkt zeitgleich bei der Konkurrenz angeboten wird. Und siehe da: Laut Studie gaben Verbraucher am Black Friday bei sechs der 12 untersuchten Shops im Durchschnitt mehr Geld aus als bei Wettbewerbern. 

Karstadt am teuersten…

Insgesamt konnten die Experten bei knapp der Hälfte der Stichproben (110 von 240) ein besseres Onlineangebot ausfindig machen. Am schlechtesten erwiesen sich die Black-Friday-Deals von Karstadt. Beim Warenhaus zahlten Käufer im Vergleich zum niedrigsten Händlerpreis auf guenstiger.de im Schnitt 35 Prozent mehr. Douglas war durchschnittlich 25 Prozent teurer, Computeruniverse 12 Prozent und Kaufhof 11 Prozent.

 … und Amazon mit den besten Deals

Verbraucher dürfen sich am schwarzen Freitag aber auch über lohnenswerte Schnäppchen freuen. Wer die Preise genau prüft, der kann laut Studie bares Geld sparen. Insgesamt waren ein Drittel der untersuchten Stichproben am Black Friday 2017 beim Aktionshändler günstiger erhältlich als bei den Wettbewerbern. Die besten Angebote gab es bei Amazon. Hier kosteten die Produkte im Schnitt 13 Prozent weniger als bei der Konkurrenz. Comtech trumpfte mit einer Ersparnis von durchschnittlich 11 Prozent gegenüber anderen Shops auf und bei Saturn waren es immerhin noch 6 Prozent. 

Wie verhalten sich die Preise nach dem Black Friday?

Im vergangenen Jahr wurden laut Studie 33 Prozent der Stichproben günstiger als bei der Konkurrenz angeboten und erwiesen sich damit als wahre Schnäppchen. Doch konnten Verbraucher wirklich nur am Black Friday von den Bestpreisen profitieren? Um diese Frage zu klären, prüften die Experten, wie sich die Kosten bis zum 24. Dezember 2017 verhielten. Demnach wurden 23 Prozent der lohnenswerten Deals zu einem späteren Zeitpunkt erneut zum gleichen oder sogar noch geringeren Preis auf guenstiger.de gelistet. 

 

Methode: guenstiger.de hat 2017 240 Black-Friday-Angebote von insgesamt 12 Onlineshops ermittelt und die Aktionspreise mit dem jeweils niedrigsten Händlerpreis auf guenstiger.de verglichen.

Untersucht wurden:

  • Amazon Cyber Monday Woche 2017: Heute ist Black Friday,
  • Saturn ­­–Black Week,
  • Douglas – Beauty Friday,
  • check24 – Black Spar Friday,
  • Conrad – Bei Schwarzsparern sehen wir rot!,
  • Otto – Black Friday Sale,
  • Kaufhof – Black Deals,
  • MediaMarkt – Red Friday,
  • Comtech –Super Friday,
  • Alternate – Black Friday,
  • Computeruniverse – Black Deals
  • Karstadt –BlackShopping.
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