Black Friday: Onlinehandel meldet Rekordumsätze in diesem Jahr

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Über eine Million Händler, die das beliebte Shopsystem Shopify einsetzen, konnten am diesjährigen Black Friday rekordverdächtige Umsätze generieren. So lag die Umsatzsteigerung bei 75 Prozent gegenüber 2019. Deutschland erreichte Platz fünf der Länder, in denen weltweit am meisten verkauft wurde. Auch Klarna und Arvato Financial Solutions melden hohe Zuwächse bei diesem Shopping-Event.
Black Friday

Quelle: PopTika/shutterstock

  • Mehr als 2,01 Milliarden Euro Gesamtumsatz konnten Shopify-Händler erzielen, was einem Zuwachs von 75 Prozent im Vergleich zum Black Friday 2019 entspricht.
  • Der durchschnittliche Wert des Warenkorbes lag bei 75,81 Euro, im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von elf Prozent.
  • Die Top-Produkt waren Kleidung und Accessoires, Gesundheit und Beauty sowie Haus und Garten.

Der Anteil des Umsatzes am Black Friday, der über ein mobiles Endgerät generiert wurde, lag bei 67 Prozent, nur 33 Prozent der Einkäufe wurden über den Desktop-PC generiert. Die wichtigsten Kategorien für die Konsumenten waren weltweit Kleidung und Accessoires, Gesundheit und Beauty sowie Haus und Garten. 14 Prozent der Online-Einkäufe waren grenzüberschreitend. Wie Shopify, Anbieter der gleichnamigen E-Commerce-Plattform für den Multichannel-Vertrieb, zudem mitteilte, wurden Emissionen von über 20.000 Tonnen CO2 durch den Anbieter kompensiert.

Im deutschen Onlinehandel wurde um 14:00 Uhr am Black Friday der Spitzenumsatz erzielt. Im stationären Handel wurde in Berlin am meisten eingekauft. Der durchschnittliche Wert des Warenkorbs in Deutschland lag bei 75,05 Euro, 2019 lag dieser noch bei 63,44 Euro. Außerdem konnte der Handel 68 Prozent des Umsatzes über mobile Endgeräte generieren, nur 32 Prozent der Einkäufe wurden über den Desktop-PC generiert. Die Top-Produktkategorie in Deutschland war Kleidung und Accessoires.

Black Friday: Zunehmendes Interesse an Direct-to-Consumer-Marken

Die Rekordumsätze der Shopify-Händler zeigen, dass der Onlinehandel dieses Jahr nicht zuletzt durch Corona einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat. Hinzu kommt das wachsende Interesse der Verbraucher an unabhängigen Händlern und Direct-to-Consumer-Marken. Die Direct-to-Consumer-Marken, die mithilfe von Shopify ihre Waren verkaufen, treffen den Nerv der Einkäufer, da diese den steigenden Wunsch nach individuellen, besonderen und teils lokalen und nachhaltigen Produkten erfüllen.

Auch Klarna, Anbieter von Zahlungs- und Shopping-Lösungen, hat das Kaufverhalten der Deutschen während der Black Week und insbesondere am Black Friday untersucht. Demnach haben Millionen Deutsche die Rabattwoche genutzt, um online Einkäufe zu tätigen. Laut Klarna ist der Umsatz am Black Friday im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent gestiegen.  Das Umsatzwachstum in der Black Week stieg im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent. Der Verkauf von Elektronikartikeln stieg um 3.554 Prozent im Vergleich zu einem durchschnittlichen Tag. Somit kauften Deutsche am Black Friday so viele Elektronikprodukte wie sonst in einem durchschnittlichen Monat.

Umsätze in der Black Week nach Altersgruppen und Bundesländern

Der Anstieg der Umsätze in der Black Week im Vergleich zum letzten Jahr, aufgeteilt auf folgende Altersgruppe:

  • 18 – 25 Jahre 52
  • 26 – 35 Jahre: 56 Prozent
  • 36 – 45 Jahre: 71 Prozent
  • 46 – 55 Jahre: 58 Prozent
  • 56 – 65 Jahre: 65 Prozent
  • 66 – 75 Jahre: 73 Prozent
  • 76 – 85 Jahre: 60 Prozent
  • 85+ Jahre: 50 Prozent

Außerdem auffällig: Verbraucher in Brandenburg, Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommern kauften deutlich mehr in der bisherigen Black Week als im vergangenen Jahr. Hier die Quote an Online-Einkäufern in der Black Week:

  • Brandenburg: 72 Prozent
  • Schleswig-Holstein: 69 Prozent
  • Mecklenburg-Vorpommern: 65 Prozent
  • Sachsen: 64 Prozent
  • Rheinland-Pfalz: 63 Prozent
  • Berlin: 63 Prozent
  • Sachsen-Anhalt: 63 Prozent
  • Niedersachsen: 61 Prozent
  • Bremen: 60 Prozent
  • Bayern: 60 Prozent
  • Hamburg: 60 Prozent
  • Nordrhein-Westfalen: 60 Prozent
  • Hessen: 57 Prozent
  • Thüringen: 56 Prozent
  • Baden-Württemberg: 54 Prozent
  • Saarland: 53 Prozent

Thomas Vagner, Country Lead DACH bei Klarna, kommentiert die Zahlen: „Vermutlich haben wir gestern den erfolgreichsten Black Friday und die umsatzstärkste Black Week aller Zeiten gesehen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Transaktionsvolumen in der Black Friday um 56 Prozent gestiegen. Der Online-Handel hat insbesondere durch die Pandemie und das vorzeitige Weihnachtsgeschäft einen enormen Zuwachs erfahren, was sich auch in den Zahlen des diesjährigen Black Friday widerspiegelt.”

Kauf per Rechnung nach wie vor am beliebtesten

Arvato Financial Solutions meldete ähnlich hohe Zuwächse beim Black Friday in diesem Jahr. Demnach hat der Onlinehandel in Deutschland 40 Prozent mehr Transaktionen verzeichnet als am selben Tag 2019. Die Angaben beziehen sich dabei auf Transaktionen, die über die Systeme von Arvato Financial Solutions und Experian abgewickelt wurden. Aber schon im vergangenen Jahr war am Black Friday ein Wachstum von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu beobachten. Über das ganze Wochenende steigerte sich der Umsatz um 45 Prozent im Vergleich zu 2019. Der Warenwert pro Bestellung war dabei am Black Friday besonders hoch und lag bis zu zehnmal höher als an einem durchschnittlichen Tag. Wie auch Shopify meldete, waren während der Black Week besonderes Modeartikel gefragt. Die umsatzstärksten Zeiten am Black Friday waren morgens um 8 Uhr und abends ab 21 Uhr.

Als Zahlungsweise bleibt der Kauf auf Rechnung in Deutschland besonders beliebt: 55 Prozent
des Umsatzes wurden auf diese Weise bezahlt, 23 Prozent entfielen auf Kreditkartenzahlungen und
18 Prozent auf E-Payment. Die Vorliebe für den Kauf auf Rechnung ist damit in Deutschland im
internationalen Vergleich nach wie vor signifikant. Aber auch hier holt die Digitalisierung auf. Im
Vergleich zum Vorjahr hat der Kauf auf Rechnung fünf Prozent verloren und E-Payment zwei Prozent hinzugewonnen. (sg)

Lesen Sie auch: Black Friday und Cyber Monday: 5 Tipps für die optimale Vorbereitung

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