Börse: Warum Twitter besser notiert als Adidas

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Börse: Warum Twitter besser notiert als Adidas

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Twitter wagte unlängst den Gang an die Börse. Diese Schlagzeile schwirrt derzeit durch die Medienwelt. Und obwohl Twitter aktuell in aller Munde ist, wird der Nachrichtendienst Vergleich zu anderen Social-Media-Plattformen wie beispielsweise Facebook von vielen Unternehmen recht stiefmütterlich behandelt. Seine Werbewirkung ist nicht so offensichtlich wie die von Facebook, allerdings hilft auch Twitter Unternehmen mehr Reichweite zu erzeugen. Wichtig ist es allerdings auch diese Plattform nicht zu unterschätzen. Mühsam aufgebautes Markenimage kann durch schlechtes Social-Media-Marketing schneller zerstört werden, als man vermuten könnte. Zudem vergisst das Internet niemals. Was einmal getweeted wurde bleibt online. Auch wenn der Ersteller es wieder löscht, kann es besonders auf Twitter bereits zahlreich retweeted, also weiterverbreitet worden sein.

Nun ist die Twitter-Aktie an der Börse. Nachdem zunächst ein Ausgabepreis von 17 US-Dollar (USD) angestrebt wurde, betrug der letztlich gezeichnete Preis 26 USD. Trotzdem verlief der Börsengang bis jetzt ausgesprochen erfolgreich. Zwischenzeitlich stieg der Preis für eine Aktie sogar auf 50 USD. Er schloss am Ende des ersten Tages mit 44,90 USD, mehr als 18 USD oberhalb des Ausgabepreises. Welche Rolle Twitter und Co. heutzutage im Unternehmensalltag und innerhalb der Weltwirtschaft spielen, wird deutlich, wenn man die Gesamtbewertung Twitters zum Börsengang betrachtet. Mit 25 Milliarden US-Dollar war das Unternehmen wertvoller als Adidas oder etwa der Energieversorger RWE. Twitter selbst rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzanstieg von fast 100 Prozent. Hatte es 2012 mit einem Umsatz von 316 Millionen US-Dollar noch Verluste von knapp 80 Millionen zu verbuchen, wird der erwartete Umsatz im Jahr 2013 auf 600 Millionen Dollar geschätzt. Die immer noch steigenden Userzahlen und der erfolgreiche Börsengang lassen diese Schätzungen ausgesprochen realistisch erscheinen. Monatlich besuchen derzeit 215 Millionen Menschen die Plattform, jeden Tag werden ganze 500 Millionen Tweets, Kurzmitteilungen mit bis zu 140 Zeichen, gepostet. Immer öfter werden inzwischen auch Bilder oder Videos eingebunden. So können Nutzer Twitter beispielsweise mit Instagram, Facebook oder Youtube verbinden.

Die Welt des Social Media birgt für Unternehmen viele Möglichkeiten, aber auch viele Gefahren. Schnell kann man sowohl in Verruf geraten, als auch den Überblick über die tagtäglichen Diskussionsverläufe verlieren. Dabei ist es essentiel immer Up-to-date zu sein:

  • Was posten Wettbewerber über das eigene Unternehmen?
  • Wie ist derzeit die Stimmung innerhalb der Zielgruppe und unter dem Kunden?


Das Internet händisch nach diesen Informationen zu durchsuchen würde sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und ist von den meisten Unternehmen schwierig zu bewerkstelligen. Während die “Big Player” eigene Social Media Agenturen mit dieser Aufgabe betrauen, bietet sich für kleinere oder mittelständische Unternehmen die Möglichkeit Social Media Monitoring Tools zu nutzen. Anhand vorgegebener Keywords wird das Internet so von einer Software nach allen relevanten Meldungen durchforstet und unternehmens- oder kundenrelevante Neuigkeiten per E-Mail an Nutzer versendet. Die so gesammelten Daten bieten eine detaillierte Übersicht und geben Hinweise, wann eine Anpassung der eigenen Social-Media-Strategie sinnvoll ist.

Autor: Der Redaktion bekannt.

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