Browser-Rennen in Europa

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Browser-Rennen in Europa

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In dem regelmäßig erscheinenden  Browser-Barometer ermittelt der Webanalyse-Anbieter AT Internet anhand  eines Webseiten-Querschnitts die durchschnittliche Browser-Verteilung in Europa. Die neueste Studie von AT Internet zeigt in Zahlen, was Kenner  der Webanalyse bereits als Trend wahrnehmen: Während Chrome und Safari  im Ringen um den Traffic auf europäischen Websites zulegen konnten,  mussten Internet Explorer und Mozilla Firefox Anteile abgeben –  allerdings ist der Verlust bei Firefox mit 3,8 Prozent lange nicht so stark, wie beim Internet Explorer mit 9,4 Prozentpunkten.


Neu in den Top 5 sind die integrierten mobilen Browser, die mit 3,0 Prozent  Opera von seinem gewohnten 5. Platz verdrängen. Außerdem interessant: Internet Explorer wird unter der Woche häufiger verwendet, während  Google Chrome und besonders Safari am Wochenende beliebt sind. 


Google Chrome hat einen Traffic-Anteil von 22,2 Prozent: Das ist ein Zuwachs  von 6,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr (September 2011). Damit  schließt Chrome weiter zum Zweitplatzierten Mozilla Firefox auf, der bei 24 Prozent liegt: Vor 6 Monaten bestand noch ein Abstand von 7,1 Punkten, jetzt ist er auf 1,8 Prozentpunkte geschrumpft. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird es Chrome in den nächsten Monaten auf Platz 2 schaffen. In Spanien ist Google Chrome mit 27,6 Prozent schon auf Platz 2.


Safari gehört mit 13,4 Prozent Trafficanteil in Europa und 4,2 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr ebenso zu den Gewinnern. In England konnte der Browser von Apple in einem Jahr 10,1 Punkte zulegen, ist mit 25,7 Prozent der Zweitplatzierte und liegt damit weiter hinter Internet Explorer (35,6 Prozent), der 13,7 Punkte verlor.


Der Internet Explorer verliert 9 Prozentpunkte, bleibt aber mit ca.  einem Drittel des Traffics europaweit in Führung: Im September 2012  kamen im Durchschnitt 34,8  Prozent aller Visits einer europäischen Website vom  Internet Explorer. Im Vergleich mit den Vorjahren: Im September 2011  waren es noch 44,2 Prozent und im September 2010 sogar noch 52,3 Prozent. Nur in  Deutschland ist der Internet Explorer nach Mozilla Firefox zwar auf Platz 2, verlor aber lediglich 4,6 Prozent im Vergleich zum europäischen Durchschnitt, der bei 9,4 Prozentpunkten liegt.


Von Google Chrome in Bedrängnis gebracht, fiel der Visitanteil von Mozilla Firefox in Europa von 27,8 Prozent im September 2011 auf 24 Prozent im September 2012. In Deutschland hingegen ist Mozilla Firefox mit 41,3 Prozent des Traffic der meistverwendete Browser. Ihn trennen fast 10 Prozentpunkte von seinem Nachfolger Internet Explorer.


Die integrierten mobilen Browser sind mit 3 Prozent des Website-Traffic im September 2012 auf Platz 5 gelandet und somit erstmals in den Top 5 der meistverwendeten Browser europaweit.  


Die Absprungraten (bounce rates) der drei führenden Webbrowser liegen zwischen 38,3 Prozent und 40,4 Prozent, wobei der Internet Explorer noch am besten abschneidet. Auch die Verweildauer ist sehr ähnlich und liegt bei knapp 7 Minuten. Interessant im Vergleich hierzu sind Safari und die integrierten mobilen Browser: Die Absprungrate ist etwas 10 Prozentpunkte höher und die Verweildauer fast 50 Sekundn kürzer: Dies kann auf die Kompatibilität der Websites oder eine andere Verhaltensweise mit Mobiltelefonen zurückzuführen sein.


Witzig ist die Beobachtung der Browser-Nutzung im Verlauf der Woche: Internet Explorer wird unter der Woche häufiger verwendet, während Google Chrome und besonders Safari am Wochenende beliebt sind. Nutzer von Firefox verhalten sich über die Woche hinweg gleich. 

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