BVDW: Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen steigt

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Die Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen hat in jüngster Zeit stark zugenommen. Und: Für den Großteil der Unternehmen sind vor allem Qualität und Transparenz bei digitalen Dienstleistungen wichtig. Das sind zwei zentrale Ergebnisse der aktuellen Expertenbefragung „Trend in Prozent“ (TiP) des Bundesverbandes Digitale Wirt­schaft (BVDW) e.V., an der Mitte bis Ende Juni rund 130 Digitalexperten teilgenommen haben.

Die Bedeutsamkeit digitaler Dienstleistungen variiert dabei je nach Unterneh­mensbereich. So sehen die Hälfte der Befragten (51 Prozent) digitale Dienst­leistung im Bereich E-Commerce als sehr relevant an. Für das Suchmaschinenmarketing sind es 45 Prozent, für Full-Service Digital­beratung 39 Prozent. Weitere Nennungen beziehen sich u.a. auf die Bereiche Realtime Advertising und Big Data (inkl. Daten- und Webanalyse) sowie Mobile, CRM und Optimierung.

Einen hochwertigen Dienstleister zu finden, stellt für die Unternehmen in diesem Zusammenhang eine große Herausforderung dar. Wenig überraschend spielt die Sicherung der Qualität digitaler Diens­tleis­tun­gen für 85 Prozent der Umfrageteilnehmer daher eine wichtige Rolle (54 Prozent sehr wichtig, 31 Prozent wichtig). Kaum weniger wichtig (80 Prozent der Befragten) ist der Aspekt Transparenz über die An­bieter in den einzelnen Bereichen und deren Dienstleistungs­angebote. Für sieben von zehn Befragten ist darüber hinaus die Tiefe der angebo­tenen Dienst­leistungen ein entscheidendes Kriterium; die Breite des Angebots ist hingegen nur für 30 Prozent von Bedeutung. 

Referenzen und Zertifikate wichtige Orientierungshilfen

Insgesamt attestieren über 40 Prozent der Umfrageteilnehmer (42 Prozent) Zertifikaten und Auszeichnungen, für die Nachfrageseite wichtige Orien­tierung im großen Angebot an digitalen Dienstleistungen zu liefern.

Bevorzugte Orientierungshilfe bei der Auswahl des „richtigen“ Dienst­leisters sind Referen­zen. So geben insgesamt zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) an, dass Referenzen bei digitalen Dienstleistungen wichtig (41 Prozent) bzw. sehr wichtig (24 Prozent) sind. Zertifikate sind der Studie nach ebenfalls hilfreich. Dennoch bewertet nur jeder dritte Experte (34 Prozent) sie als einen wichtigen (25%) oder sehr wichtigen (9%) Anhaltspunkt, obwohl die Bescheinigungen in aller Regel die als wichtigste Dienstleistungskriterien genannten Aspekte Qualitätssicherung, Transparenz oder Referenzen mit abdecken.

Awards hingegen dienen kaum als Orientierungshilfe. Lediglich ein Siebtel der Befragten (14 Prozent) spricht ihnen Bedeutung zu.

Die mit Abstand größten Mehrwerte eines Zertifikates sind nach Auf­fas­sung der Befragten die Bestätigung einer seriösen Arbeitsweise durch externe Dritte (30 Prozent aller Nennungen) sowie die Absiche­rung der Einhaltung von Marktstandards (26 Prozent aller Nennungen).

Als quasi gleichermaßen größte Hemmnisse beim Zertifikaterwerb werden der Aufwand durch den Bewerbungsprozess, die Kosten für die Teilnahme und der unklare Nutzen bei Zertifikatsinhabe gesehen (19 Prozent, 18 Prozent bzw. 17 Prozent aller Nennungen).

Unternehmen haben Nachholbedarf bei digitaler Transformation

Acht von zehn Befragten (81 Prozent) sehen bei einem Großteil der deutschen Unternehmen Nachholbedarf in Fragen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen. Dieses Defizit drückt sich in der verstärkten Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen aus: Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) geben an, dass diese Nachfrage in letzter Zeit stark zugenommen hat. Für beinahe genauso viele (73 Prozent) ist dabei der Digital Commerce ein entscheidender Treiber der Digitali­sie­rung.

Die Branchenumfrage „Trend in Prozent“ wird vom BVDW einmal im Quartal zu Themen rund um die digitale Wirtschaft durchgeführt. Befragt werden BVDW-Mitgliedsunternehmen sowie Experten und Kenner der Digitalbranche. Die ausführlichen Befragungsergebnisse von „Trend in Prozent“ 2014-2 können hier abgerufen werden.

 

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