BVDW: Über 1,2 Milliarden Umsätze für deutsche Full-Service-Digitalagen­turen

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Die deutschen Full-Service-Digital­agenturen erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014 Honorar­umsätze von über 1,2 Milliarden Euro (1,218 Milliarden Euro). Das entspricht einem Umsatzwachstum von 15,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allein die nach Umsatz größten 50 der dieses Mal 231 meldenden Unternehmen setzten im vergan­genen Jahr rund 861,5 Millionen Euro um (+16,4 Prozent).
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Die deutschen Full-Service-Digital­agenturen erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014 Honorar­umsätze von über 1,2 Milliarden Euro (1,218 Milliarden Euro). Das entspricht einem Umsatzwachstum von 15,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allein die nach Umsatz größten 50 der dieses Mal 231 meldenden Unternehmen setzten im vergan­genen Jahr rund 861,5 Millionen Euro um (+16,4 Prozent).

Dabei stieg auch die Anzahl der Arbeitsplätze in der Branche weiter an: So beschäftigten die Full-Service-Digital­agenturen in 2014 rund 12.800 festangestellte Mitarbeiter, was einem Anstieg von 14,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ent­spricht. Deren Pro-Kopf-Umsatz lag durchschnittlich bei 85.219 Euro. Weitere Informationen und das ausführliche Zahlen­material zum „Internetagentur-Ranking 2015“ des Bundes­verbandes Digitale Wirt­schaft (BVDW) e.V. stehen ab sofort unter www.agenturranking.de bereit.

Marco Zingler (denkwerk), Vorsitzender Fachkreis Full-Service-Digitalagenturen im BVDW, erklärt: „Die Full-Service-Digital­agenturen haben auch im vergangenen Jahr ein sehr deutliches Wachstum verzeichnet, und ich bin sicher, dass diese überaus positive Entwicklung sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Wir beginnen gerade erst, die großen Budgettöpfe der digitalen Transformation zu knacken. Viele strategische Digitalisierungsprojekte werden jetzt erst auf Führungsebene gestartet. Dafür werden völlig andere und viel größere Budgetvolumina aufgerufen, die den Full-Service-Agenturen mit ihrer einzigartigen, ganzheitlichen Beratungs-, Konzeptions- und Umsetzungskompetenz in den kommenden Jahren ein stabiles Wachstum sichern werden.“    

Top 10 Internetagentur-Ranking 2015: Plan.net löst UDG an der Spitze ab

In den Top 10 des Internetagentur-Rankings 2015 gab es einige Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. An der Spitze tauschten Plan.net (letztes Jahr auf Rang 2) und UDG United Digital Group (letztes Jahr auf Rang 1) die Spitzenplätze. Auch auf den Plätzen 3 und 4 tauschten SinnerSchrader und team neusta die Ränge. Neu im diesjährigen Ranking sind Sapient und C3 Creative Code and Content, die sich auf Anhieb auf den Rängen 5 und 6 platzieren konnten. Von Platz 11 auf Platz 7 vorgerückt ist Valtech. SYZGY kann Platz 8 halten, auf den Plätzen 9 und 10 liegen dmc digital media center (letztes Jahr Rang 5) und Wiethe Interaktiv (im Vorjahr Platz 7).

Neue Subrankings für noch praxis- und marktnähere Leistungs­abbildung

Für eine größtmögliche Transparenz und Marktnähe der Leistungs­abbildung von Full-Service-Digitalagenturen überarbeitet der sich aus Mitgliedern der ausrichtenden Kooperationspartner konstituierende Beirat des Internetagentur-Rankings die Subrankings in regelmäßigen Abständen. Für das Internetagenturranking 2015 wurden folgende Subrankings festgelegt: Marketing/Branding, E-Commerce, Business Transformation, Services/ Information/ Platforms, Online-Plattformen, Intranet, Mobile, Kiosk.

Über das Internetagentur-Ranking

Das Internetagentur-Ranking des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist das Branchenbarometer der deutschen Internet-Agenturlandschaft und wird jährlich gemeinsam mit den Koopera­tions­partnern HighText iBusiness, Horizont und Werben & Verkaufen erhoben und veröffentlicht. Mit dem Ranking beleuchtet der BVDW ein wichtiges Segment der digitalen Wertschöpfungskette und gibt neutrale Orientierung und Guidance innerhalb der Internetagentur-Branche. Zum Ranking zugelassen sind Full-Service-Internetagenturen, die als solche mehrere Ebenen der Wertschöpfungskette ihrer externen Kunden im Internet abbilden und im Kern mit der Konzeption, Kreation und technischen Realisierung digitaler Lösungen betraut sind. Dafür halten die Agenturen eigenes Personal vor und erwirtschaften mit diesem Kerngeschäft mindestens 60 Prozent ihres Honorarumsatzes. Agenturen, die weniger als 60 Prozent ihres Honorarumsatzes mit diesem Kerngeschäft erwirtschaften, finden in diesem Ranking keine Berück­sichtigung. Dies gilt insbesondere für Media-Agenturen, Performance-Agenturen, Unternehmensberatungen, Systemhäuser und Software­hersteller. Zum Ranking zugelassene Agenturen melden über ein Online-Tool die im Fragebogen erhobenen Angaben wie unter anderem Honorarumsatz, Mitarbeiterzahlen, Branchentätigkeiten, Umsatz­vertei­lungen etc. Mit einer zusätzlich dazu abgegebenen, unterschriebenen und postalisch zugesandten Ehrenerklärung bestätigen die meldenden Agenturen die Richtigkeit der gemachten Angaben. Die ersten 50 Internetagenturen des Rankings müssen darüber hinaus ein BVDW-Testat von einem Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater bescheinigen lassen. Agenturen, die dieses Testat nicht vorlegen, werden im nächsten Ranking ausgeschlossen.

Das Internetagentur-Ranking wie auch die jeweiligen Subrankings werden nach den gemeldeten Umsätzen aufgestellt.

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